24. April 2024

PMS: Beschwerden sanft und nachhaltig lindern

Das Prämenstruelle Syndrom oder kurz PMS betrifft jede Frau in irgendeiner Form. Die Tage vor den Tagen führen zu unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Die Ursachen für die Stimmungsschwankungen, Heißhungerattacken oder den zusätzlichen Kilos auf der Waage sind nicht erforscht. PMS tritt grundsätzlich in der zweiten Zyklushälfte auf. Zu diesem Zeitpunkt verändert sich der Hormonspiegel und der Körper bildet vermehrt Progesteron.

Die Abbauprodukte des Hormons könnten für die physischen und psychischen Beschwerden verantwortlich sein. Stress, Nikotin, Bewegungs- und Schlafmangel sollen die Symptome noch verstärken. Mit einer ausgewogenen Lebensweise und mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln können Frauen entspannt durch die Tage und Wochen vor der Menstruation kommen und mehr Wohlbefinden erlangen.

Symptome erkennen und handeln

Jede Frau reagiert unterschiedlich auf PMS und die Symptome sind sehr unterschiedlich. Unreine Haut, Wassereinlagerungen, Spannungsgefühle in den Brüsten, Krämpfe im Unterleib und richtig schlechte Laune treten vermutlich bei jeder Frau in irgendeiner Form auf. Viele Frauen leiden allerdings auch psychisch. Konzentrationsschwäche, Erschöpfung, ein Gefühl der Lethargie bis zu depressiven Verstimmungen können den Weg zur Periode begleiten.

Der erste Weg zur Besserung ist das Erkennen und daher ist das Führen eines Zyklustagebuchs ein guter Einstieg. Hier werden für jeden Zyklustag die Beschwerden notiert. Beim Gespräch in der gynäkologischen Praxis können Arzt oder Ärztin eine geeignete Therapie entwickeln.

Erste Maßnahmen für das Wohlbefinden

Es gibt drei Dinge, die die Beschwerden von PMS verbessern können:

  • Regelmäßige Bewegung
  • Stress reduzieren
  • Eine ausgewogene Ernährung

Es klingt nach wenig, kann allerdings sehr wirkungsvoll sein. Eine moderate Ausdauersportart stärkt die mentale Gesundheit. Regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Der Blutzucker bleibt in Balance und dies kann gegen die Heißhungerattacken und die unbändige Lust auf Schokolade und Chips helfen. Stress zu reduzieren ist hingegen wesentlich schwieriger. Beruf, Familie und Alltag stellen Forderungen, die nicht einfach so von der To-do-Liste gestrichen werden können. Zunächst können kleine Auszeiten in den Tag eingebaut werden.

Vielleicht gibt es Aufgaben, die abgegeben werden können. Es hilft, einen detaillierten Blick auf die vielen Dinge zu werfen, die täglich anfallen und konsequent das zu streichen was nicht wirklich wichtig ist. Bei starkem Stress und Schlaflosigkeit können pflanzliche Produkte helfen, den Körper und den Kopf zu entspannen. Nikotin, Alkohol, Salz und leider auch Schokolade können die Symptome bei PMS verstärken. Auf den Genuss sollte daher verzichtet werden. Besonders Alkohol kann sich negativ auf den erholsamen Schlaf auswirken.

Verstärkt eingebaut in die Ernährung sollten Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, den Vitaminen B6, D und E und Mineralien wie Kalzium und Magnesium. Gegen die akuten Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Krämpfe dürfen Schmerzmittel aus der Hausapotheke genommen werden. Bei sehr schweren Symptomen kann die Einnahme einer verschreibungspflichtigen Anti-Baby-Pille die Beschwerden mildern, da sie den zyklusbedingten Hormonspiegel verändert.

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