gefrorene ravioli
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Ravioli gehören zu den klassischen Pastaspezialitäten, während sie durch ihre Füllung eine Art Aufwertung erhalten. Das macht die gefüllten Teigtaschen auch bei Groß und Klein so beliebt. Vielleicht haben Sie also noch eine ungeöffnete Packung im Kühlschrank, die unbedingt aufgebraucht werden muss oder Sie haben am Wochenende eine stolze Portion Ravioli selber zubereitet. Nachdem der Magen vollgeschlagen ist, fragen Sie sich nur noch: Wohin mit dem Rest? Doch wie ist das mit dem Ravioli Einfrieren?

Kann man Ravioli überhaupt einfrieren?

An erster Stelle ist es natürlich wichtig, ob Sie Ravioli grundsätzlich einfrieren können – und ja, das ist ohne Probleme möglich. So finden Sie verschiedenste gefrorene Teigwaren im Tiefkühlregal, während diese ebenso in heimischen Haushalten hergestellt werden. Von Pelmeni und Maultaschen bis zu Manti und Dim Sum ist ein Einfrieren also möglich.

Selbstgemachte Ravioli vs. aus dem Supermarkt: Unterschiede beim Einfrieren

Egal, ob Sie Ihre Ravioli also selber zubereitet oder diese im Supermarkt gekauft haben, ist ein Einfrieren möglich. Doch gibt es hier Unterschiede? Im Grunde sollte es beim Vorgang keinen großen Unterschied geben. Bei den Verpackungen aus dem Supermarkt ist lediglich zu beachten, dass die Ravioli eventuell im Tiefkühler zusammenkleben. So werden die Teigtaschen sehr dicht verpackt. Anders sieht es allerdings aus, wenn diese vakuumiert sind. In diesem Fall ist mit keinen Problemen zu rechnen. Schlussendlich ist anzumerken, dass das Einfrieren der fertigen Ravioli eventuell einfacher ist. Dafür schmeckt Selbstgemachtes bekanntlich besser.

selbstgemachte ravioli
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So frieren Sie Ravioli ein

Ravioli können Sie ganz einfach und ohne viel Aufwand einfrieren. Dafür gehen Sie einfach in folgenden Schritten vor.

  1. Am besten frieren Sie die Ravioli einzeln vor. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass die einzelnen Teigtaschen aneinanderkleben. Legen Sie die Ravioli daher einzeln auf ein Blech oder eine große Platte und stellen Sie diese in das Tiefkühlfach.
  2. Nach einer Zeit, manchmal schon innerhalb einer Stunde, sind die Ravioli angefrorenen und können nun gemeinsam eingefroren werden. Dafür füllen Sie die vorgefrorenen Ravioli zusammen in einen Behälter Ihrer Wahl.
  3. Schließen Sie den gewählten Behälter luftdicht ab und stellen Sie ihn in den Tiefkühler. Unter Umständen markieren Sie die Ravioli mit dem Datum, um somit die rechtzeitige Verwendung nicht zu übersehen.

Ravioli roh oder gekocht einfrieren?

Das ist wohl eine Glaubensfrage. Manch einer setzt darauf, dass die Ravioli nur roh eingefroren ihren vollen Geschmack behalten. Wieder andere kochen die Ravioli und frieren sie auf diese Weise ein. Grundsätzlich gibt es nichts, was an den Methoden zu bemängeln ist. Hier können Sie tatsächlich so vorgehen, wie Sie es für richtig halten. Beim Einfrieren der gekochten Ravioli sollten Sie beim späteren Garen allerdings beachten, dass die Garzeit natürlich verkürzt ist. Unter Umständen ist das Einfrieren der gekochten Ravioli auch umständlicher, da diese dazu neigen, aneinanderzukleben. Sie können schlussendlich aber nach Lust und Laune sowie Gegebenheiten handeln. Haben Sie beispielsweise eine gute Portion gekocht, frieren Sie diese einfach ein.

Tiefkühlprodukte zubereiten

Eines Abends packt Sie die Ravioli-Lust und Ihnen fällt ein, dass Sie ja noch eine Packung im Tiefkühler haben – wie müssen Sie jetzt vorgehen? Der gute Nachritt ist, dass die Zubereitung von gefrorenen Ravioli ebenso kinderleicht ist. Bringen Sie hierfür einfach Salzwasser in einem Topf zum Kochen. Warten Sie bestenfalls, dass dieses wirklich sprudelt. Immerhin geben die Ravioli Kälte ab. Nun legen Sie die gefrorenen Ravioli in das Salzwasser. Die Teigtaschen sinken zu Boden. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sollten sie in der Regel fertig sein. Abhängig davon, ob die Ravioli zuvor roh oder gekocht waren oder davon, wie groß und dick sie sind, kann das rund drei bis zehn Minuten dauern. Alternativ können Sie die Ravioli natürlich direkt in Sauce, Brühe und Co geben.

ravioli zubereiten
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Auf Vorrat zubereiten: Geht das?

Haben Sie einmal verstanden, wie einfach das Einfrieren von Ravioli ist, möchten Sie diese vielleicht auch auf Vorrat zubereiten. Immerhin nimmt die Produktion in der heimischen Küche eine Menge Zeit in Anspruch. Es ist daher ratsam, an einem Tag schlichtweg eine sehr große Portion zuzubereiten und diese infolgedessen portioniert in den Gefrierschrank zu legen. Auf diese Weise können Sie jederzeit frische und selbstgemachte Ravioli genießen.

Tipps beim Ravioli Einfrieren

Schlussendlich gibt es noch ein paar Tipps und Tricks, welche Ihnen beim Einfrieren von Ravioli helfen können.

  • Legen Sie Butterbrotpapier zwischen die Schichten: Frieren Sie die Ravioli ein, schichten Sie ein paar Ravioli nebeneinander, legen ein Butterbrotpapier darauf und schichten das nächste Stockwerk der Teigtaschen. So lassen sich diese gut portionieren, Sie sparen sich das Vorfrieren und es klebt nichts zusammen.
  • Probieren Sie die Ravioli vor dem Servieren: Bereiten Sie tiefgefroren Ravioli zu, wissen Sie vielleicht nicht, ob diese schon wirklich al dente sind. Nehmen Sie daher eine Teigtasche heraus und testen Sie diese.
  • Bemehlte Unterfläche verwenden: Möchten Sie selbstgemachte Ravioli roh einfrieren, legen Sie die Ravioli auf einem bemehlten Tablett aus und frieren Sie sie so vor. So lösen sich die Teigtaschen nach dem Vorfrieren ganz einfach.