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Bei einem kleinen Garten muss man sich zwischen Terrasse und Gemüsebeet entscheiden? Keineswegs. Dieser Artikel verrät, wie man kleine Gärten perfekt nutzt.

Die richtige Aufteilung

Einen kleinen Garten muss man besonders intensiv nutzen. Das hat zwei Gründe. Zum einen bleibt kein Platz für ungenutzte Flächen. Am besten hat jedes Fleckchen eine Aufgabe. Zum anderen erscheint ein auf diese Weise unterteilter Garten größer und weitläufiger. Kann man auf einen Blick das gesamte Areal überblicken, bleibt kein Platz für Fantasie. Dem begegnet man in kleinen Gärten mit geschickt platzierten Unterbrechungen. Büsche, ein halbhoher Gartenzaun oder ein als solches umfunktioniertes Hochbeet bringen Spannung in einen Garten. Man fragt sich, was es noch alles zu entdecken gibt. Gleichzeitig versteckt man dahinter Mülltonnen oder den Komposthaufen, welche in kleinen Gärten ansonsten direkt in Auge fallen würden.

Helle, dezente Farben öffnen den Garten zusätzlich. Weiß und Hellblau vergrößern den Garten optisch. Dunkle Pflanzen sollten große Blätter haben und nicht weit hinten im Garten stehen. Man sollte den Garten auch nicht mit einer hohen Hecke von den Gärten der Nachbarn abgrenzen, sondern diese in den eigenen Garten mit einbeziehen. Kann man weiter schauen, erscheint der Garten automatisch größer.

Rasen und Pfade in kleinen Gärten

In kleinen Gärten sollte man sich für wenige Bodenbeläge entscheiden. Zu viele verschiedene sorgen für ein Gefühl von Enge. Der Garten wirkt vollgestopft. Besser sind runde Rasenflächen. Auch runde Bodenplatten aus wenigen, großen Einzelelementen helfen bei der offenen Gestaltung. Zu den einzelnen Bereichen gelangt man am besten über schmale Pfade aus einem einheitlichen Material. Ebenso wie beim anderen Bodenbelag würden unterschiedlich gestaltete Wege die Aufmerksamkeit zu sehr auf sich lenken. Dadurch fällt die geringe Größe des Gartens mehr ins Auge.

Wasser richtig nutzen

Wasser hat in Gärten mehrere Vorteile. Es bringt Helligkeit, hilft bei der Unterteilung und vergrößert den Garten optisch. Dabei hilft ihm seine spiegelnde Oberfläche. Ein heller Springbrunnen, in dem sich der blaue Himmel spiegelt, hat diesen Effekt ebenso wie ein kleiner Gartenteich. Wer auf Wasser im Garten verzichten möchte, kann auch einfach echte Spiegel nutzen. Korrekt eingesetzt täuschen sie das Auge, sodass der Garten größer erscheint. Die aus Frankreich stammende Technik heißt daher auch „Trompe-l’oeil“.

Die Terrasse

Der Bodenbelag der Terrasse sollte mit dem der Wege übereinstimmen. Auf diese Weise fügt sich die Terrasse in den Garten ein und bildet keinen Bereich nur für sich. Möbel und Sonnenschirme sollten hell gestaltet sein. Das offene Konzept kann auch auf der Terrasse fortgesetzt werden. Um einen Tisch sollten nicht zu viele Stühle stehen. Ideal sind da stapelbare Gartenstühle oder Klappstühle. So sorgt man dafür, dass die Terrasse nicht zu voll gestellt wirkt. Braucht man seinen Gartenstuhl nicht mehr, räumt man ihn zur Seite. Als Sichtschutz bieten sich Weinreben oder ebenfalls Hochbeete an. Sie verbrauchen wenig Platz und haben gleichzeitig einen Nutzen.