22. April 2024

Teriyaki Sauce in der Schwangerschaft: Ist das erlaubt?

Ernährung spielt während einer Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Während bei vielen Nahrungsmitteln und Getränken relativ klar ist, was unbeschwert genossen werden kann, gibt es auch immer wieder Speisen und Getränke, die Schwangere vor die Frage stellen, ob diese wirklich ungefährlich sind. Teriyaki Sauce zählt zu den Speisen, die Schwangere häufig verunsichern. Ob die beliebte Sauce aus der japanischen Küche ungefährlich für Mutter und Kind ist, dies klären wir in diesem Artikel.

Teriyaki Sauce in der Schwangerschaft essen: Grundlegende Informationen

Gern wird Teriyaki zum Marinieren von Fleisch, Fisch und Gemüse genutzt. Die marinierten Lebensmittel werden im Anschluss gebraten, gegrillt oder geschmort. Teriyaki Sauce ist eine Mischung aus Sojasauce mit Mirin oder Sacke und weiteren Zutaten. Der Alkohol sorgt dafür, dass Fleisch besonders zart wird. Allgemein verleiht die Würzsoße den Speisen einen ganz speziellen Geschmack.

Zubereitung und Bestandteile

In der Zubereitung ist die Teriyaki Sauce recht einfach. Sojasouce, Sake oder Mirin und Zucker oder wahlweise Honig zu gleichen Teilen sind die Basis der klassischen Teriyaki Sauce. Weitere Zutaten wie Paprika, Ingwer und Zitrusfrüchte können hinzukommen, um den Geschmack der Soße abzurunden. Bei der Zubereitung der Soße wird darauf geachtet, dass diese zwar erhitzt wird, bis sich das Volumen um circa die Hälfte reduziert, jedoch darf dies nur bei geringer Hitze passieren, sodass der Alkohol nicht vollständig verdunstet und der Zucker nicht beginnt zu karamellisiekIren.

Teriyaki Sauce mit Hähnchen
Atsushi Hirao/shutterstock.com

Kann Teriyaki Sauce in der Schwangerschaft gefährlich werden?

Natürlich machen sich werdende Mütter sorgen um die eigene Gesundheit und die Gesundheit ihres Babys. Dies ist auch gut so und so fragen sich immer mehr Schwangere, ob sie unbeschwert Teriyaki Sauce genießen dürfen. Besonders in da die asiatische Küche als gesund gilt und so populär wie nie zuvor ist, stellt sich die Frage nach der Würzsoße immer häufiger.

Ein klares „Nein“ oder „Ja“ gibt es im Fall der Teriyaki Sauce nicht. Hier kommt es immer darauf an, wie die Sauce genutzt werden soll. Wird die Soße als Marinade genutzt und im Anschluss werden die marinierten Lebensmittel auf dem Grill, im Ofen oder in der Pfanne hoch und länger erhitzt, dann dürfen auch Schwangere die Gerichte, die die Würzsoße enthalten genießen.

Doch es ist Vorsicht geboten. Da die Soße bei der Herstellung nur bei geringer Hitze reduziert wird, kann der Alkohol nicht verfliegen und so bleibt in der Soße Alkohol erhalten. Entsprechend sollten Schwangere Teriyaki Soße nie pur genießen oder zum Nachwürzen verwenden. Wird die Soße als Marinade verwendet, ist es wichtig, dass Schwangere sichergehen, dass bei der Zubereitung der Lebensmittel hohe Temperaturen erreicht werden, die dazu führen, dass der Alkohol sich verflüchtigen kann.

Risiko nicht unterschätzen

Die Würzsoße, die einst durch einen Japaner in den USA entwickelt wurde, sollte in keinem Fall unterschätzt werden. Gynäkologen empfehlen äußerst vorsichtig zu sein und nur Gerichte deren Bestandteil Teriyaki Sauce ist genießen, wenn sichergestellt werden kann, dass der Alkohol verfliegen konnte. Klar sollte werdenden Müttern sein, dass bereits geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft negative Auswirkungen haben können. Auf der einen Seite besteht die Gefahr für Fehlbildungen und auf der anderen Seite wird die Nährstoffaufnahme gehemmt.

schwangere frau
SeventyFour/shutterstock.com

Gerade da Alkohol in Speisen häufig unterschätzt wird, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, welche Folgen es haben, kann Alkohol als Zutat zu unterschätzen. Besser ist es, sich Alternativen zu suchen. Gerade in der asiatischen Küche gibt es eine Vielzahl an Soßen und Gewürzen, die völlig gefahrlos genutzt werden können. Entsprechend ist es sinnvoll, sich in Verzicht zu üben, um keinerlei Risiko einzugehen.

Auch während der Stillzeit ist es besser, Vorsicht walten zu lassen und nach Möglichkeit vollständig auf Alkohol zu verzichten. Bereits 15 Gramm Alkohol können Schädigungen beim Kind hervorrufen. Entsprechen sollten gezielt Speisen und Getränke ohne Alkohol gewählt werden.

Alternativen zur Teriyaki Sauce für Schwangere

Natürlich dürfen Schwangere ihren Gelüsten nach Gehen. So lohnt sich der Blick ins Soßenregal, denn zahlreiche Soßen eignen sich zum Marinieren und würzen und in vielen ist kein Alkohol enthalten. Besonders empfehlenswert ist es, selbst Marinaden und Soßen herzustellen, denn so lässt sich der Geschmack auf die eigenen Vorlieben anpassen und zugleich kann sichergestellt werden, dass keine unerwünschten Bestandteile enthalten sind.

Selbst mit einfache Grillmarinaden aus Öl lässt sich Asien auf den Teller zaubern, denn hier kommt es allein auf die Gewürzauswahl an. Es lohnt sich, zu experimentieren und selbst kreativ zu werden. Wer auf Fertigsoßen zurückgreifen möchte, sollte jedoch unbedingt die Zutatenliste prüfen, denn in zahlreichen Soßen ist Alkohol als Bestandteil in der Zutatenliste zu finden.

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