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Das Thema Umwelt wird stärker diskutiert denn je. Die Landesregierungen tüfteln Möglichkeiten aus, die CO2-Emission zu reduzieren und Unternehmen werden dazu angehalten, auf ihren ökologischen Fußabdruck zu achten. Doch auch Privatpersonen können zum Umweltschutz beitragen. Nur kleine Änderungen in unseren täglichen Routinen können schon einen großen Effekt haben. Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen auf, wie Sie beim Waschen ihrer Wäsche der Umwelt unter die Arme greifen können.

Temperatur – nicht zu heiß, nicht zu kalt

“Hohe Temperaturen werden benötigt, um Bakterien und Viren abzutöten.” Diese Aussage ist korrekt, jedoch sind 60 °C absolut ausreichend, um ungebetene Gäste von unserer Wäsche zu verscheuchen. Bei höheren Temperaturen steigt sowohl der Wasser- als auch der Stromverbrauch der Waschmaschine. Dies belastet Ihren Geldbeutel, wirkt sich jedoch auch negativ auf die Umwelt aus. So wird das Wasser mit der Hilfe von Strom geheizt, was laut dem Bundesumweltamt eine indirekte Kohlenstoffdioxid-Emission darstellt. Weiterhin greifen die hohen Temperaturen den Stoff unserer Kleidung an.

Farben verblassen und das Material verschleißt deutlich schneller. Der Gummibund leiert aus, Aufdrucke erhalten Risse und Oberteile verlieren die Form. Durch das heiße Wasser lösen sich zudem Mikrofasern und gelangen in das Abwasser.

Umweltfreundliches Waschmittel nutzen

Im Supermarkt stehen wir vor ellenlangen Regalen und werden von dem großen Angebot nahezu erschlagen. Bei dieser großen Produktauswahl ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich für umweltbelastendes Waschmittel entscheidet. Das muss jedoch nicht der Fall sein. Halten Sie Ausschau nach dem “Blauen Engel”- Label oder dem “EU-Ecolabel”. So können Sie sich sicher sein, dass es sich um ein umweltfreundliches Waschmittel handelt. Auch die Produktreihe von https://www.bluuwash.com/ zeichnet sich durch ihre Nachhaltigkeit aus und ist einen Versuch wert. Weiterhin wurde nachgewiesen, dass sich in flüssigem Waschmittel Tenside befinden, die eine große Umweltbelastung darstellen.

So sind sogenannte “Bindemittel” um beispielsweise Wasser und Öl kompatibel zu machen. Seit 2005 existiert ein Gesetz, welches die Hersteller dazu verpflichtet, Tenside biologisch abbaubar machen. Trotzdem gestaltet sich der Abbauprozess zu lange, um die Natur effektiv vor den Inhaltsstoffen zu schützen. Neben dem Flüssigwaschmittel empfiehlt es sich auch auf Jumbopackungen zu verzichten. Die großen Kartons sind wahre Mogelpackungen. Hersteller mischen dem Waschmittel nämlich Füllstoffe unter, um Geld zu sparen. Diese Stoffe sind schädlich für das Wasser und können sogar Beton und andere Materialien auflösen!

Waschmaschine richtig beladen

Wer sich eine Waschmaschine leisten kann, hat in der Regel keine Geldsorgen. Wo arme Menschen früher gespart haben, wird das Geld heutzutage aus dem Fenster geworfen. Dieses Phänomen ist auch beim Wäschewaschen erkennbar. Anstatt die Waschmaschine komplett zu füllen, wird der Waschvorgang häufig schon für einige wenige Kleidungsstücke aktiviert. Trotz der geringeren Füllmenge bleibt der Strom- und Wasserverbrauch allerdings gleich. Wenn Sie der Umwelt einen Gefallen tun wollen, dann nutzen Sie das volle Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine aus. In der Regel sollte jedoch eine handbreit Platz gelassen werden, um den Waschvorgang nicht zu beeinträchtigen.

Auf den Wäschetrockner kann man gut verzichten

Da der Wäschetrockner mit Hitze arbeitet, stellt auch er eine indirekte Quelle für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid dar. Das Haushaltsgerät hat durchaus seine Vorteile und erleichtert den Alltag enorm, dennoch kann man darauf verzichten. Eine Wäscheleine oder ein Wäscheständer funktionieren ebenso gut und bergen keine negativen Konsequenzen für die Umwelt. Denn sie benötigen keinen Strom. Sie stellen eine enorme Kostenersparnis dar, da auf Sie lediglich die Anschaffungskosten zukommen. Und selbst diese sind im Vergleich zum Wäschetrockner kaum nennenswert!

An warmen Tagen kann das Trocknen der Wäsche sogar beschleunigt werden, indem Sie die gesamte Konstruktion auf den Balkon oder in Ihren Garten befördern. Sie schonen die Umwelt und der Duft, der frisch gewaschenen Wäsche bleibt tatsächlich auch intensiver und länger erhalten. Probieren Sie es doch einfach mal aus – es kostet Sie ja schließlich nichts.