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Trotz aller Annehmlichkeiten, die Waschmaschine und Trockner uns bieten, bleibt die Wäsche ein unbeliebter Aspekt der Hausarbeit. Einfacher geht sie in einer hübsch eingerichteten Waschküche von der Hand. Dieser Artikel erklärt, wie es geht.

Die Waschküche – ein Raum mit zwei Zonen

Wer eine Waschküche plant, sollte zuallererst an die Verteilung von Waschmaschine, Trockner und Wäscheständer denken. Diese sollten getrennt voneinander stehen, um ein Durcheinander zwischen dreckiger und sauberer Wäsche zu vermeiden. Wichtig sind dabei die zwei Zonen „Schmutzwäsche“ und „saubere Wäsche“. In die erste Zone gehören die Waschmaschine mit Waschmittel und ein Ort, an dem man die schmutzige Wäsche sortieren kann. Um zu viel Unordnung zu vermeiden verstaut man diese idealerweise in einer Wäschetruhe.

Die zweite Zone gehört der sauberen Wäsche. Hier finden Trockner, Wäscheständer, eine Arbeitsplatte zum Zusammenlegen und das Bügelbrett ihren Platz. Nicht jedes Zuhause bietet Platz für eine Waschküche als extra Raum. Daher können diese Hinweise auch auf Bereiche des Raumes übertragen werden, in denen das Waschen und Trocknen stattfindet. Wessen Waschmaschine und Trockner in verschiedenen Zimmern stehen, hat Zone 1 und 2 beispielsweise hervorragend voneinander getrennt.

Wohlfühlen in der Waschküche

Hausarbeit ist ein notwendiges Übel. Gerade die Wäsche ist ein endloser Kreislauf, mit dem man niemals fertig wird. Eine hübsche Waschküche, in der man sich gerne aufhält, hilft daher, sich zum Waschen aufzuraffen. Natürlich sollte eine Waschküche in erster Linie funktional sein. Man braucht die Maschinen, Ablageplätze und Stauraum, muss dabei aber nicht auf die hässlichsten Modelle oder lieblose Bretter zurückgreifen. Eine Wäschetruhe kann beispielsweise auch eine Sitzbank sein. Lässt es die Raumverteilung nicht anders zu, kann man auf diese Weise Funktionalität mit Stil verbinden. Auch in einer reinen Waschküche hält man sich lieber auf, wenn eine gemütliche Sitzgelegenheit lockt.

Die Beleuchtung sollte hell, aber nicht zu grell sein. Beim Zusammenlegen, Sortieren und Bügeln ist gutes Licht wichtig. Perfekt sind dabei LED-Lampen, da diese hell sind, aber wenig Wärme erzeugen. Außerdem sollte man auf eine gute Belüftung achten, um unangenehme Gerüche oder gar Schimmel zu vermeiden. Stoßlüften gehört unbedingt dazu. Möglicherweise ist zusätzlich ein Luftentfeuchter nötig. Dieser kann direkt mit dem Abfluss verbunden werden, sodass er stetig arbeitet und nicht geleert werden muss.

Um lange Wege zu vermeiden, ist ein Ausguss oder ein Waschbecken in der Waschküche notwendig. Darin weicht man hartnäckige Flecken ein, wäscht von Hand und kippt das abgepumpte Wasser aus dem Trockner aus. Damit alles ordentlich bleibt, ist ausreichend Stauraum unbedingt notwendig. Schubladen und Kisten bieten dabei eine viel bessere Optik als vollgestellte, offene Regale.

Die Waschküche passend dekorieren

Damit die Waschküche von einem reinen Arbeitsplatz zu einem Teil des Zuhauses wird, hilft die richtige Deko. Weniger ist in diesem Raum jedoch mehr, denn zu viele Gegenstände nehmen Platz weg oder stören bei der Hausarbeit. Idealerweise kombiniert man, wie schon bei der Wäschetruhe, Funktion mit Stil. Die Wäscheklammern könnten beispielsweise in einem großen Glas gelagert werden. Bilder nehmen wenig Platz ein und werten einen Raum dennoch auf. Ähnlich ist es bei Teppichen. Damit dem Stoßlüften nichts im Wege steht, bleibt die Fensterbank am besten größtenteils leer, Gegen eine einzelne Vase oder Vorhänge spricht dennoch nichts.