Eine Geburt verlangt dem Körper einiges ab. Um das Neugeborene zu versorgen, braucht eine Mutter aber schnell wieder neue Kraft. Diese Tipps helfen, die Akkus regelmäßig wieder aufzuladen.

Es ist vielleicht der schönste Moment im Leben einer Frau – die Geburt eines Kindes. Mit keinen Worten der Welt lässt sich dieses intensive Gefühl, plötzlich Mama zu sein, annähernd beschreiben. Die Strapazen der Geburt sind sofort in Vergessenheit geraten und die Glückshormone lassen die Energie nur so durch den Körper fließen, wenn man das kleine Wesen in seinem niedlichen Strampler anschaut. Leider rauben die schlaflosen Nächte der Mama schnell wieder die Energie, die sie zur Versorgung des Neugeborenen dringend braucht. Darum sollte sie jede Gelegenheit nutzen, um Kraft zu tanken. Dann kann Mama die Baby-Flitterwochen auch in vollen Zügen genießen.

Das Wochenbett

Nicht umsonst empfehlen Hebammen und Frauenärzte acht Wochen Wochenbett. In dieser Zeit sollte die Mama möglichst viel (Bett-) Ruhe halten, um sich von der Geburt zu erholen. Die Milch für das Baby wird gebildet und das Stillen fordert enorm viel Energie. In den ersten Tagen und Wochen hat das Neugeborene noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus und schläft tagsüber auch noch sehr viel. Wann immer es möglich ist, sollte die junge Mutter sich mit dem Baby hinlegen und schlafen. Ein Stündchen Schlaf zwischendurch kann Wunder bewirken und die unterbrochenen Nächte etwas erleichtern.

Den Vater mit einbinden

In den ersten Tagen und Wochen mit dem Baby ist es hilfreich und auch sehr schön, wenn der Partner ebenfalls zu Hause ist. Wenn der Papa Urlaub oder Elternzeit nimmt, können sich alle gemeinsam umstrukturieren und neu kennenlernen. Zudem kann der Partner auch einige Aufgaben der Mutter übernehmen, die sie durch die Babypflege momentan schwer erledigen kann. Sollte schon ein Geschwisterkind da sein, kann der Papa sich voll und ganz darum kümmern, denn es braucht nun auch mehr Zuwendung als bisher.

Essen und Trinken

Ganz wichtig, um Energie zu tanken sind regelmäßige, gesunde Mahlzeiten. Wer stillt, sollte besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten und viel trinken. Die Nährstoffe kommen durch die Muttermilch dem Baby zugute. Da es mit einem Neugeborenen nicht so einfach ist, regelmäßig zu essen, bietet es sich an, schon in der Schwangerschaft vorzukochen und einzufrieren. So kann man auch in kurzer Zeit eine gesunde Mahlzeit zubereiten. Wenn möglich, können auch Familienangehörige oder Freunde bei Gelegenheit etwas Gutes zu Essen mitbringen. Für zwischendurch bieten sich Obst, Nüsse oder Studentenfutter als gute Energiequelle an.

Hilfe annehmen

Auch wenn es dem einen oder anderen schwerfällt, es ist in Ordnung hin und wieder Hilfe anzunehmen. Die Strampler müssen gewaschen werden und auch andere Hausarbeiten fallen an. Erst recht in den ersten Wochen, wo die Mutter noch nicht so belastbar ist, ist eine kleine Haushaltshilfe Gold wert. Beim Kochen oder Versorgen des großen Kindes können Familienangehörige oder Freunde gelegentlich einspringen. Wenn das Baby etwas älter ist und einen festen Schlafrhythmus hat, kann auch mal jemand mit ihm zum Spazieren raus gehen. Dann kann die Mama etwas schlafen.

Obwohl das Wohl des Babys immer an erster Stelle steht, sollte auch die Mutter immer auf sich achten, auch wenn es manchmal schwerfällt. Und vor allem niemals ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich eine Auszeit gönnt. Nur so hat eine Mutter die Kraft, sich aufopferungs- und hingebungsvoll um ihr Kind zu kümmern.