13. April 2024

Woran erkennt man hochwertiges Katzenfutter und was macht es aus?

Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch – die Gesundheit unserer Haustiger hängt maßgeblich von deren Ernährung ab. Doch woran erkennt man eigentlich, ob das Katzenfutter für den Liebling auf Samtpfoten wirklich hochwertig ist? Wir schauen uns die Merkmale, die hochwertiges Katzenfutter ausmachen, genauer an und geben Tipps, worauf Sie bei den Inhaltsstoffen achten müssen.

Das richtige Futter für den Liebling finden

Ob im Supermarkt, im Bioladen oder im Tierfachhandel: Die Auswahl an Katzenfutter ist riesengroß. Da kann es schon schwerfallen, das richtige Produkt für den Stubentiger zu finden. Umso wichtiger ist es, zu wissen, worauf man achten muss. Vor allem die Inhaltsstoffe sind es, auf die es bei der Qualität ankommt. Achten Sie deshalb immer auf die Deklaration auf der Packung und überprüfen Sie gründlich, was in der Packung oder Dose drinsteckt. Um hier schnell und unkompliziert einen Überblick zu bekommen, können Sie Katzenfuttertests im Internet vergleichen. Geben Sie in der Suchmaschine am besten „Katzenfutter testen 2022“ ein – denn es ist wichtig, dass die Warentests aktuell sind.

Katzen sind Raubtiere und damit Fleischfresser

Genauso wie Löwen oder Tiger sind auch Katzen Raubtiere und ernähren sich in der Natur von Beutetieren – also hauptsächlich von Fleisch. Doch man muss beachten, dass Katzen ihre Beute buchstäblich mit „Haut und Haaren“ fressen – das heißt, auch der Mageninhalt einer Maus oder eines Vogels wird verputzt. Und das ist lebensnotwendig: Weil den Katzen – anders als Hunden – bestimmte Enzyme im Stoffwechsel fehlen, können sie lebensnotwendige Vitamine aus Pflanzen nur verdauen, wenn sie bereits vom Beutetier vorverdaut wurden. Doch was bedeuten diese Fakten nun für Hauskatzen und deren Ernährung? Die Antwort auf diese Frage schauen wir uns im Folgenden an.

Katzenfutter für Hauskatzen: Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Ganz klar: Je transparenter die einzelnen Inhaltsstoffe auf der Packung von Katzenfutter deklariert werden, desto hochwertiger ist das Katzenfutter. Sobald schwammige Begriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ auf der Dose stehen, ist das Futter meist minderwertig. Denn dahinter verstecken sich oft billige und unappetitliche Füllstoffe: Schweinerüssel, Krallen, Federn und Tumorgewebe. Welche Inhaltsstoffe sollten in einem guten Katzenfutter also am besten enthalten und deklariert sein?

Mindestens 90 Prozent qualitativ hochwertiges Fleisch

Achten Sie darauf, dass im Futter für Ihren Liebling mindestens 90 Prozent Fleisch verarbeitet ist, und zwar in Lebensmittelqualität. Auf der Packung sollte stehen, welche Art von Fleisch verwendet wurde. Ein geringer Anteil an Reis oder Gemüse ist in Ordnung – allerdings nur, wenn der Anteil zehn Prozent oder weniger beträgt. Übrigens: In Schweden herrschen für konventionelles Fleisch strengere Auflagen als für Bio-Fleisch in Deutschland. So ist Weidehaltung für die Tiere Standard und Antibiotika in der Tierzucht ist verboten. Es muss also nicht immer Bio sein, wenn es um Katzenfutter geht. Mittlerweile gibt es nämlich sogar Anbieter, die hochwertiges Katzenfutter aus schwedischem Fleisch verkaufen.

Kompass für die richtigen Bestandteile im Katzenfutter

Viele Katzenliebhaber sind überfordert, wenn sie die Deklaration auf der Packung analysieren sollen, weil sie keine Vergleichswerte haben. Wir bieten Ihnen mit den folgenden Informationen eine Art Kompass, wie die Bestandteile im Katzenfutter dosiert sein sollten.

  • Roh-Asche und Roh-Faser: Achten Sie darauf, dass diese beiden Stoffe bei maximal bei 1–2 Prozent liegen. Denn diese anorganischen oder ballaststoffreichen Inhaltsstoffe können Katzen nicht verdauen.
  • Roh-Fettgehalt: Das Verhältnis zwischen Fett und Eiweiß sollte in einem guten Katzenfutter optimal ausgeglichen sein. Ein Fettgehalt über 7 Prozent provoziert Übergewicht und damit gesundheitliche Probleme.
  • Taurin: Dieser Stoff sollte unbedingt im Katzenfutter enthalten sein, denn Katzen können Taurin nicht selbst herstellen. Taurin ist wichtig für ein gesundes Herz und einen optimalen Stoffwechsel.
  • Mineralien und Vitamine: Mineralien wie Calcium und Phosphor sowie die Vitamine A, C und D helfen der Katze, gesund zu bleiben. Vor allem für den Knochenaufbau sind diese Inhaltsstoffe wichtig.

Fazit

Katzen sind Fleischfresser, deshalb sollte man bei hochwertigem Katzenfutter auf einen Fleischanteil von mindestens 90 Prozent achten. Taurin und bestimmte Mineralien und Vitamine sind ebenfalls wichtig. Katzenfutter in Bioqualität oder mit Fleisch aus Schweden sind die beste Wahl.

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