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Akute, langfristige, unproblematische Zahnfleischschmerzen treten zwar gelegentlich auf, sind aber selten. In solchen Fällen handelt es sich meist um eine andere Infektion oder um kleinere Schäden am Zahnfleisch, die schnell behoben werden können. Allerdings sollte den Zahnfleischschmerzen in den meisten Fällen große Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn im Hintergrund kann eine chronische orale Erkrankung lauern: eine Zahnfleischentzündung.

Gingivitis ist eine heimtückische Krankheit, die lange Zeit unbemerkt und sogar ohne Symptome lauert. Wie bei anderen Erkrankungen der Mundhöhle ist auch hier eine Verschiebung des Bakterienhaushaltes durch unzureichende Mundhygiene die Ursache der Probleme.Bei bestimmten Gesundheitszuständen und Krankheiten, die nicht direkt mit dem Mund zusammenhängen (z. B. Diabetes oder unzureichende Immunfunktion), kann sich Bakterienwachstum in der Mundhöhle schneller und leichter entwickeln.

In solchen Fällen muss besonders darauf geachtet werden, die Mundhöhle richtig zu reinigen.Gingivitis sollte sehr ernst genommen werden und es ist wichtig, bei den geringsten Anzeichen einen Zahnarzt aufzusuchen. Unbehandelte oder bereits entwickelte chronische Entzündungen können direkt zu dem traurigsten Ereignis führen, das nur Zähnen passieren kann: Verlust. Schon der Verlust eines oder weniger Zähne verursacht bei vielen Patienten schwere seelische Leiden, wobei in schweren Fällen eine fortgeschrittene Gingivitis zu einer Parodontitis führen kann, die sogar die Entfernung aller Zähne erforderlich machen kann.

Zum Ersatz verlorener Zähne eignen sich heute am besten Implantate, die meist aus Titan bestehen und die Zahnwurzeln ersetzen. Darauf basieren verschiedene Zahnersätze. Zahnimplantate Kosten können in den europäischen Ländern stark variieren, daher lohnt es sich, das Thema gründlich zu recherchieren.

Warnzeichen einer Gingivitis

Das offensichtlichste Zeichen ist Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, das viele Menschen zu Recht fürchten. Tritt die Blutung nur gelegentlich auf und ist noch nicht regelmäßig, lohnt sich dennoch der baldige Besuch beim Zahnarzt, denn bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung lassen sich weitere Probleme leicht vermeiden. Ein weiteres charakteristisches Symptom, das vielen Menschen das Leben schwer macht (und trotzdem aus Scham keinen Zahnarzt aufsucht), ist Mundgeruch.

Mundgeruch kann auch auf andere gesundheitliche Zustände hinweisen und wird nicht immer durch orale Erkrankungen verursacht, aber in den meisten Fällen deutet er auf Probleme hin. Mit einem Menthol-Kaugummi ist es leider nicht zu lösen, also wenn uns nahestehende Menschen ihren Unmut über unseren Atem äußern, sollten wir das ernst nehmen und einen Zahnarzt aufsuchen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich Bakterien in der Mundhöhle vermehrt haben, die bald die Unversehrtheit unserer Zähne angreifen werden.

Es kann auch ein verräterisches Zeichen sein, wenn das Zahnfleisch geschwollen und rot ist. Beim Zähneputzen ist das Berühren durch die Zahnbürste sehr schmerzhaft, was das Problem leider verschärft, denn die betroffenen Patienten neigen dazu, das Zähneputzen zu vernachlässigen oder ihre Zähne nicht gründlich genug zu putzen, um die Schmerzen zu vermeiden. Vernachlässigtes Zähneputzen verstärkt leider die Entzündung, Bakterien vermehren sich weiter und nehmen den Mund ein.

Ein weiteres charakteristisches und leicht erkennbares Zeichen einer Gingivitis ist Zahnfleischatrophie. In solchen Fällen können Sie mit bloßem Auge sehen, dass sich das Zahnfleisch zurückgebildet oder gelöst hat, was dazu führt, dass der Zahn länger erscheint und der Zahnhals sichtbar wird. Durch die Atrophie entstehen zwischen den Zähnen Lücken, in denen sich regelmäßig Speisereste festsetzen. Es lohnt sich, auch auf dieses Zeichen zu achten.

Ursachen der Zahnfleischentzündung

Die häufigste zugrunde liegende Ursache von Gingivitis ist eine unzureichende Mundhygiene, aber es kann viele andere Gründe geben, die von Person zu Person unterschiedlich sind. Im Zusammenhang mit einer Infektion oder Zahnfleischverletzung kann das Immunsystem mit einer Entzündung reagieren. Es kann aber auch durch hormonelles Ungleichgewicht, starkes Rauchen oder Dauerstress entstehen.In manchen Fällen kann überraschenderweise auch ein unregelmäßiges Gebiss eine der zugrunde liegenden Ursachen sein, da sich in diesem Fall Plaque leichter an schwer zugänglichen Stellen festsetzt, an denen sich Bakterien vermehren.

Darüber hinaus kann auch der Mineralstoffmangel durch einseitige Ernährung zur Schwächung, Atrophie und Entzündung des Zahnfleischgewebes beitragen.Nicht selten tritt eine Gingivitis auch als Erbkrankheit auf und da sie auch während einer Infektion entstehen kann, kann sie auch durch Speichel übertragen werden.

Behandlung von Gingivitis

Obwohl es Hausmittel gibt, mit denen die durch Entzündungen verursachten Schmerzen und Blutungen gelindert werden können, können wir nur durch den Besuch eines Spezialisten auf eine dauerhafte Lösung hoffen. Eine unbehandelte und ausufernde Zahnfleischentzündung macht nicht nur dem Patienten das Leben schwer, sondern auf Dauer auch den Geldbeutel leer. Wenn das Problem bereits eingetreten ist und eine ernsthaftere Behandlung erforderlich ist, lohnt es sich auf jeden Fall, einen geeigneten Spezialisten aufzusuchen, der dem Patienten hilft, sich lebenslang von der Entzündung zu erholen und gleichzeitig beschädigte oder fehlende Zähne wiederherzustellen.

Große, restaurative Behandlungen, bei denen Zahnersatz in den Mund eingesetzt wird, sind heutzutage keine billigen Eingriffe, die sich nicht jeder leisten kann, ohne Geld zu sparen. In diesem Fall lohnt es sich, sogar über den Besuch ausländischer Spezialisten nachzudenken, die mit ausreichendem Wissen und Erfahrung qualitativ hochwertig und dennoch zu einem erschwinglichen Preis arbeiten. Eine geeignete Lösung könnte beispielsweise eine Zahnklinik in Ungarn sein, die weder in Bezug auf die Entfernung noch auf die Verfügbarkeit geeigneter Spezialisten ein Problem darstellt.