© fotolia.com - luisapuccini

Kosmetik muss essbar sein, heißt es so schön – und auch mit Recht! Denn gerade die Haut ist eines unserer wichtigsten Stoffwechselorgane. Der Körper entgiftet nicht nur über die Haut, sondern er nimmt auch auf, was man ihr gibt. Chemikalien in Kosmetika können also nicht nur die Entgiftungsprozesse erheblich stören, sondern sogar das Gegenteil bewirken.

Arganöl für die Haare

Auch die Kopfhaut reagiert da oft besonders empfindlich und mit ihr auch das Haar. Die Folgen falscher Pflegemittel können sich durch Schuppenbildung und Funktionsstörungen der Kopfhaut bemerkbar machen und auch die Haare selbst können sichtbar in Mitleidenschaft gezogen werden. Denn nicht nur schädliche Umwelteinflüsse greifen die Haare an.

Sie werden auch schnell trocken, spröde, brüchig und stumpf, wenn die Versorgung mit Nährstoffen, die ja zu einem großen Teil über die Kopfhaut erfolgt, nicht gewährleistet ist. Chemische Produkte versprechen zwar oft sehr werbewirksam schnelle Hilfe, aber die Logik gibt dem nun mal nicht recht.

Eine sinnvolle Lösung zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts einer gesunden Kopfhaut und schöner, geschmeidiger, wohlgenährter Haare kann schon aus logischen Gründen nur direkt von der Natur kommen. Hier hat sich das ungeröstete Arganöl als natürliches Pflegemittel für Haare und Kopfhaut schon in alten Zeiten besonders bewährt.

Es enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe und Tocopherole (z. B. das antioxidative Vitamin E). Sie versorgen Haare und Kopfhaut mit den Nährstoffen, die sie brauchen um gesund und schön zu bleiben oder wieder zu werden und schützen das Haar vor schädlichen Umwelteinflüssen und vor UV-Strahlung.

Soforthilfe

Trockenes, sprödes Haar wird – mit ein paar Tropfen Arganöl, sorgfältig in die Haare einknetet – sofort optisch geschmeidiger, raue Spitzen sehen gleich viel gesünder aus und es lässt sich leichter kämmen.

Arganöl zur Haarpflege – Regelmäßige Anwendung

Weil seine schützende Wirkung viele schädliche Einflüsse wie Hitze (denen die Haare vor allem beim Föhnen und Glätten ausgesetzt werden) Sonne und trockene Heizungsluft erst gar nicht entstehen lassen, bleibt es bei der regelmäßigen Anwendung von Arganöl – pur oder im Shampoo – aber nicht nur bei kurzfristigen und eher oberflächlichen Verbesserungen.

Eine Kopfhautmassage mit Arganöl vor der Haarwäsche hat sich sowohl bei Schuppen als auch bei trockenem, brüchigem und stumpfem Haar besonders bewährt. Denn sie nährt die Kopfhaut, wirkt der Schuppenbildung durch trockene Haut entgegen und fördert die Durchblutung. Das kann zu lange Ruhezeiten der Haarwurzeln verkürzen und das Haarwachstum anregen – und das auch in vielen hormonell bedingten Fällen – insbesondere in den Wechseljahren.

Eine halbe Stunde Einwirkzeit nach der Massage lässt dem Arganöl die nötige Zeit, zu den Haarwurzeln vorzudringen und diese zu nähren. Das Haar wird von innen heraus kräftiger, gesünder und es sieht gepflegter aus. Laut wissenschaftlicher Studien wirkt Arganöl auch von innen nicht nur unterstützend auf die Gesundheit der Haare, sondern auch auf viele andere Bereiche des Organismus.