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Frauen durchleben während ihres Lebens unterschiedliche Phasen. Von der Pubertät bis zu den Wechseljahren verändert sich der Körper und kann Krankheitsbilder aufzeigen, die ausschließlich bei Frauen auftreten. Die Vorsorge rund um Schwangerschaften oder bei Zyklusbeschwerden sind dafür ganz typische Beispiele.

Die Gesundheit der Frau stellt spezifische Ansprüche an Diagnoseverfahren und Therapieformen. Jeder Lebensabschnitt ist durch besondere Herausforderungen geprägt. Hormonelle Veränderungen oder die sichtbaren Zeichen und fühlbaren Spuren des geliebten Lebens, zwingen Frauen manchmal aus dem gewohnten Takt. Für mehr Wohlbefinden helfen gute Tipps, die das Wohlfühlen wieder zur Selbstverständlichkeit machen.

Der weibliche Körper ist ein faszinierender Organismus

Frauen können die größten Wunder der Menschheit umsetzen. Ein Kind zu bekommen, ist ein unglaublicher Vorgang. Die medizinische Vorsorge ist bis zur Geburt ausgezeichnet. Eine Schwangerschaft ist kein rationaler Prozess und über die Blutuntersuchungen und Ultraschallkontrollen hinaus wünschen sich Schwangere Antworten auf die vielen Fragen, die sich stellen. Die richtigen Nährstoffe, verwöhnende Hautpflege und Massagen und geschwollene Beine sind Themen, bei denen Frauen auf professionelle Ratgeber zum Wohlfühlen setzen.

Die Veränderungen im Lauf des Lebens

Mit der Veränderung im Hormonhaushalt beginnt für viele Frauen ein Leidensweg. Nicht nur körperliche Symptome verringern das Wohlbefinden. Auch die Psyche stellt sich nur schwer auf die Veränderungen ein. Gegen die Beschwerden während der Wechseljahre gibt es wenige wirklich wirksame Präparate. Viele Frauen müssen einen eigenen Weg finden, sich mit den Veränderungen zu arrangieren. Oft hilft schon das gute Gefühl selbst aktiv zu werden und über gezielte Ernährung, Sport und Entspannung den Symptomen den Kampf anzusagen.

Mit den Wechseljahren beginnt ein neues Zeitalter in der Partnerschaft. Es ist eine Zeit zum Genießen und den Partner noch einmal neu zu entdecken. Keine Frau sollte sich durch Hitzewallungen und Müdigkeit dieses schöne Lebensphase entgehen lassen.

Frauen erleben Krankheiten anders

Männer und Frauen haben viele Unterschiede. Ganz typisch sind die Wahrnehmung und der Umgang mit Erkrankungen. Ein Thema, das zum Teil sehr humorvoll beleuchtet wird. Wissenschaftler belegen, dass die Schmerzwahrnehmung bei Männern eine andere ist als bei Frauen. Realität ist leider auch, dass viele Medikamente auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtet sind. Dosierung und Zusammensetzung sind nicht automatisch immer für Frauen geeignet. Das Risiko von Nebenwirkungen ist bei einigen Medikamenten geschlechterspezifisch.

Warum nicht alle Medikamente gleich wirken, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Alter, Körpergewicht, Verteilung von Fett- und Muskelmasse, Stoffwechsel und die geschlechtertypischen Hormone haben Einfluss auf die Wirkung. Bei einigen Präparaten sind die Unterschiede in der Wirkung so groß, dass die gleiche Dosierungsempfehlung schwerwiegende Folgen haben könnte. Frauen sollten sich daher gut mit ihrem Körper auskennen und sich begleitend zu einer ärztlichen Therapie informieren. Bei gutem Kenntnisstand können gezielt Fragen gestellt werden und beim Arzt oder Apotheker nachgehakt werden.