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Auch wenn erst kürzlich das Wort „Pushback“ zum Unwort des Jahres 2021 gekürt worden ist, hätte es das Wort „Distanzunterricht“ mindestens ebenso verdient, diesen Titel zu erhalten. Die vielen Schüler dieses Landes können sicherlich ein Lied davon singen, wie kräftezehrend, mühsam und frustrierend ihr Distanzunterricht im letzten Jahr verlaufen ist. Deshalb widmen wir uns heute der Frage, wie die Lernmotivation auch außerhalb des Klassenzimmers hoch gehalten werden kann und wie Eltern in den Phasen des Distanzunterrichts entlastet werden können.

Die typischen Probleme des Distanzunterrichts in Deutschland

Distanzunterricht war in Deutschland bis zu den Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie nie ein Thema, denn hierzulande gilt für Schüler die Präsenzpflicht im Unterricht. Entsprechend zäh verlief die Umstellung vom Lernen im Klassenzimmer hin zum Lernen am heimischen Bildschirm. Gerade der Spaß beim Lernen ist beim Onlineunterricht vielfach auf der Strecke geblieben und hat so manchem Schüler gravierende Wissenslücken und Lernrückstände beschert. Dabei kann Onlinelernen auch Spaß machen, mit einem hohen Maß an Motivation verbunden sein und effizient relevantes Wissen vermitteln.

Ein gutes Beispiel für interessant gestaltete Wissensvermittlung ist die Plattform gut-erklaert.de, auf der Schüler und alle anderen wissbegierigen Personen zum Beispiel Quizfragen mit Antworten finden. Anhand dieser zusammengestellten Fragen lässt sich beispielsweise das eigene Allgemeinwissen spielerisch testen. Zu jeder Frage werden vier Antworten vorgegeben. Nach Auswahl einer Antwort kann man sich zudem eine kurze Erklärung zur korrekten Antwort ansehen und dadurch seine Allgemeinbildung verbessern.

Beim Distanzlernen sind Schüler weitestgehend auf sich alleine gestellt. Zwar findet der Schulunterricht teilweise per Videochat statt und der Lehrer vermittelt hierbei seinen Lehrstoff, ein echter Austausch findet während solcher Onlineveranstaltungen jedoch meistens nicht statt. Bestenfalls haben Schüler am Ende kurz die Möglichkeit, ihre Fragen an die Lehrkraft zu richten. Das ist für viele Schüler nicht nur besonders langweilig, sondern führt schlimmstenfalls auch zur Vereinsamung und einem kompletten Wegfall der Lernmotivation.

Umso wichtiger ist es daher, dass Eltern ihre Kinder mit geeigneten Online-Lernangeboten unterstützen. Sie bringen einerseits die Lernmotivation zurück und sorgen andererseits dafür, dass Lernen wieder Spaß macht und Wissenslücken geschlossen werden. Damit können Eltern ihren Nachwuchs aktiv darin unterstützen, beim Schulstoff nicht den Anschluss zu verlieren und gemäß den eigenen Interessen zu interessanten Themenbereichen zusätzliches Wissen zu erlangen.

Woran erkennen Eltern gute Online-Lernangebote für Kinder?

Die Vielzahl der Lernangebote im Internet ist groß, doch leider eignet sich nicht jedes Angebot für das eigene Kind. Wichtig bei solchen Lernangeboten ist die Qualität der Lerninhalte. Hier sollte nicht nur Wissen abgebildet, sondern spielerisch oder spannend vermittelt werden. Mit Hilfe von erklärenden Videos, kniffligen Quizfragen und Aufgaben zur Selbstüberprüfung lassen sich selbst komplexe Themen aus dem Schulunterricht über das Internet vermitteln, ohne dass Kinder beim Lernen überfordert oder gelangweilt werden und Eltern permanent als Unterstützung anwesend sein müssen.