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Wir alle brauchen diese Zeit, die allein für uns und unsere Freundinnen oder Freunde reserviert ist. Besonders schön sind Abende, die man sich fest für ein Treffen reserviert und an denen man etwas Spannendes unternimmt. Ein solcher Mädelsabend mit den besten Freundinnen kann zuhause organisiert werden, man kann ihn aber natürlich auch nach draußen verlegen. Wir haben für beide Fälle je fünf spannende Ideen für einen solche Abend zusammengetragen.

Der Mädelsabend zuhause

Erinnerungen austauschen

Von Zeit zu Zeit Erinnerungen wieder aufzuwärmen und ihn ihnen zu schwelgen, tut einfach gut. Gemeinsam mit den Freundinnen ist es doppelt schön. So lohnt es sich etwa, alte Fotoalben herauszukramen oder eine Fotoshow mit Leinwand und Beamer zu starten. Dabei können Fotos aus verschiedenen Jahren angeschaut werden, die an gemeinsame Momente mit den Mädels erinnern, die vielleicht längst in Vergessenheit geraten waren. Nicht selten sorgt das für Lacher, wenn man sich in der Gruppe an bestimmte Situationen erinnert. Hin und wieder fließen aber auch Tränen, wenn an die alte Zeit zurückgedacht wird.

Außerdem regt das gemeinsame Erinnern das Reflexionsvermögen an: Wer waren wir damals? Was ist seitdem alles passiert? Haben sich die Dinge so entwickelt, wie wir uns das damals vorgestellt haben? Nicht selten lernt man sich dadurch noch einmal besser kennen als es schon vorher der Fall war.

Filme, Serien und Live-Events auf TV oder Leinwand

Wo wir schon bei Beamer und Leinwand sind: Natürlich ist ein echter Klassiker des Mädelsabends auch das gemeinsame Schauen eines Films oder einer Serie auf TV oder Leinwand. Dabei kommen kitschige Liebes-Dramen genauso gut, wie Gruselschocker oder Kömodien. Um der ganzen Sache einen kleinen Twist zu verleihen, lässt sich aber im Voraus aber auch schon besprechen, vielleicht nicht zum zehnten Mal „The Notebook“ oder „Natürlich Blond“ zu schauen oder einen neuen „Sex and the City“-Marathon zu starten.

Wie wäre es stattdessen, wenn jede in der Clique ein bislang geheimes „Guilty Pleasure“ mitbringt, also etwa einen Film, der einem insgeheim gefällt, obwohl man dies bislang mit den anderen nicht geteilt hat. Spannend ist ebenfalls, gemeinsam beim Schauen eines Live-Events, wie etwa eines Sportereignisses, aktiv mitzufiebern. Das gelingt etwa, indem man unabhängig voneinander Wetten auf eine Mannschaft oder eine Sportlerin abschließt und sich dadurch mit den anderen misst. Wer schätzt einen Wettkampf am besten ein? Wichtig ist es, für so eine Aktion seriöse Portale zu wählen, um auch wirklich sicher zu wetten und das Meiste rauszuholen.

Bücherrezensionen im eigenen kleinen „Buchclub“

Sind einem Filme, Serien und Ähnliches zu langweilig oder nicht tief genug, kann an einem Mädelsabend auch eine Bücherrunde veranstaltet werden. Ein solcher kleiner „Bücherclub“ lohnt sich gerade auch für regelmäßige Treffen, auf denen immer wieder Updates zu bestimmten Leseerfahrungen oder neue Buchvorstellungen erfolgen. Entweder lesen für einen Bücherabend alle das gleiche Buch und sprechen dann in der Gruppe darüber oder jeder stellt den anderen ein unterschiedliches Buch vor. Hier entstehen in der Regel spannende Gespräche und Diskussionen durch die eventuell andere Leseerfahrung und Sichtweise der anderen und man entdeckt mitunter ein neues Lieblingsbuch.

Neue Looks für alle

Die Mädels sind bekanntlich die besten Beraterinnen, was den eigenen Style und das Styling betrifft. Entsprechend eignet sich ein Mädelsabend wunderbar dazu, einen neuen Look zu kreieren. Einzelne aus der Gruppe oder alle können an einem Abend ansprechen, was sie am eigenen Look gerne ändern würden oder was sie sich wünschen würden. Dann wird gemeinsam geschaut, was getan werden kann und losgelegt.

Vielleicht ist eine in der Gruppe, die bereits Erfahrungen mit dem Frisieren hat und diesen Part übernimmt. Jemand anderes wiederum gibt Schminktipps und berät zu den richtigen Kosmetikartikeln. Eine dritte wiederum schaut sich Körperformen, Hauttypen und individuelle Vorlieben an und versucht, neue Kleidungsstücke zu finden, die gut passen würden. Auf diese Weise hilft man sich gemeinsam zu neuen, coolen Looks.

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Henna-Tattoos selbst machen

Für coole Looks lässt sich außerdem mit Henna-Tattoos sorgen. Hierbei handelt es sich nicht um „echte“ Tattoos, also permanente Veränderungen der Haut. Stattdessen hält ein Henna-Tattoo gerade einmal rund zwei Wochen. Sollten hier also Motive entstehen, die einem nicht gefallen, muss man keine Sorge haben – denn die Farbe verschwindet ja bald wieder. Die wichtigste Zutat für Henna-Tattoos ist natürlich die Farbe, die mit einem speziellen Pulver selbst angerührt werden kann. Einige weitere Zutaten erleichtern das Arbeiten mit dieser Farbe. Aufgetragen wird sie mit einer speziellen Tube, die eine dünne Öffnung hat, damit auch feine Linien gelingen.

Für den Mädelsabend kann man sich überlegen, frei Hand vorzugehen, eigene Motive vorzuzeichnen oder Schablonen zu verwenden, um etwa die typischen mandala-artigen Motive zu bekommen. Die Schablonen könnt ihr euch einfach übers Internet bestellen. Übrigens muss natürlich nicht jeder sich „tätowieren“ lassen. Manchen macht vielleicht das Malen Spaß, die anderen bekommen lieber ein Motiv auf die Haut. Es gilt, ehrlich darüber zu sprechen, was man möchte und niemanden zu einem Motiv zu zwingen, der lieber unbemalt bleibt.

Der Mädelsabend draußen

Bars kennenlernen

Ist es einem mit den Mädels zuhause zu langweilig oder ist die List groß, sich gemeinsam ein bisschen zu bewegen und vielleicht auch andere Leute kennenzulernen, eignet sich eine Bartour durch die Stadt besonders gut dafür. Vielleicht wohnen nicht alle Mädels in der gleichen Stadt und die Gastgeberin des Abends kann eine kleine Einführung in verschiedene Bars und die jeweils besten Drinks und Cocktails geben. Es kann aber auch gemeinsam in eine Stadt gefahren werden, die alle noch nicht kennen. Hierbei kommt es in der Regel zu den spannendsten Begegnungen und oft unvergesslichen Nächten.

Kulinariktour durch die Stadt

Steht einem der Sinn eher nach Essen als nach Trinken und eher nach Ruhe als nach Action, eignet sich eine Kulinariktour vielleicht besser. Es kann im Rahmen dieser schon am frühen Abend oder gar Nachmittag mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen angefangen werden. Es folgt dann ein kleiner Spaziergang, um irgendwo für ein Abendessen einzukehren. Vielleicht gibt es ein Restaurant, in denen ein paar Tapas als Vorspeise mit einem leckeren Getränk kombiniert werden können.

Dann wird wieder weitergezogen, um irgendwo eine besonders gute Hauptspeise zu bekommen. Für das Dessert kann wiederum eine andere Location aufgesucht werden – vielleicht eine Eisdiele, die noch bis in die Nacht hinein serviert? Auf diese Weise lernen die Mädels die Stadt kennen und es werden verschiedene kulinarische Köstlichkeiten kombiniert.

Kino, Kunst, Kultur

Wer gemeinsam mit den Mädels am Abend lieber die Wohnung verlässt, muss sich natürlich nicht gleich im Freien herumtreiben. Genauso kann auch ein neuer, spannender Kinofilm besucht werden. Alternativ lohnt es sich, im Internet nach spannenden Kulturveranstaltungen oder gar speziellen „Nächten“ (Nacht der offenen Museen und Ähnliches) zu schauen. Allein eine Vernissage bei Nacht mit leckeren Drinks und guter Musik kann einen wirklich guten Abend einleiten. Außerdem lernt man auch hier in der Gruppe oft spannende Leute kennen, mit denen im Anschluss vielleicht sogar weitergezogen wird.

Schwarzlichtsport mit der Clique

Einige Anbieter von Indoor-Minigolfanlagen sowie die meisten Bowlingbahnen bieten in vielen Städten auch abends Möglichkeiten für Gruppen an. Besonders spannend sind Locations, die mit Schwarzlicht arbeiten. Hierbei werden die Minigolf- oder Bowlingbahnen mit Schwarzlicht beschienen. Die Bälle, Kugeln, Schläger sowie Teile der Einrichtung und der Gestaltung der Locations sind mit fluoreszierenden Farben bemalt, die für einen ganz besonderen Look beim Spielen sorgen. In der Disco kommt es, gerade bei weißer Kleidung, manchmal auch zu einem solchen Effekt. Wer das noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt einmal ausprobieren!

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Wandern und schlafen im Freien

Möchte man den Mädelabend ausdehnen und vielleicht bereits einen ganzen, besonderen Tag zusammen verbringen, kann man sich in der Clique auch gemeinsam auf eine Wandertour in die Wildnis aufmachen. Hierfür sucht man sich am besten vorher zusammen ein Ziel aus, an dem – bestenfalls legal – die Zelte unter freiem Himmel aufgeschlagen werden können. Besonders schön und friedlich wird der gemeinsame Abend nach einer langen Wanderung, wenn es eine Feuerstelle gibt. Um die herum kann man sich gemeinsam setzen, sich in mitgebrachte Decken einkuscheln und das Feuer unter bestenfalls einen klaren Sternenhimmel genießen.

Am nächsten Morgen werden dann die Zelte wieder abgebaut und man tritt gemeinsam, erholt und wie neugeborenen den Heimweg an. Solche Erfahrungen mit der Clique sind meistens wunderschön und bergen Potenzial für viele Erinnerungsfotos, die wiederum irgendwann zusammen auf dem Beamer angeschaut werden können.