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Eine neue Sprache zu lernen, ist nie eine schlechte Entscheidung. Nur, welche soll es sein? Wie wäre es mit Französisch? Die Sprache ist schließlich Amtssprache in gleich vier Nachbarländern Deutschlands.

Gute Gründe, Französisch zu lernen

Französisch wird von mehr als 250 Millionen Menschen in 29 Ländern auf fünf Kontinenten gesprochen. Sie ist, nach Englisch, die am zweithäufigsten gelernte Sprache auf der Welt.
Wer die Sprache eines Landes kennt, dem öffnet sich auch die Kultur. Mit Französisch im Gepäck kommt man in vielen Ländern auf der ganzen Welt weiter. Neben Frankreich und Belgien ist Französisch auch in Nigeria, den Seychellen, Kanada, Haiti und vielen weiteren Ländern Amtssprache. Daneben versteht man in fast ganz Nordafrika die Sprache problemlos.

Eine Fremdsprache zu können, ist niemals ein Nachteil. Auch auf dem Arbeitsmarkt kommt man weiter, wenn man neben Englisch noch eine weitere Fremdsprache nachweisen kann. Louis Vuitton, Garnier und Evian beispielsweise nutzen Französisch als Unternehmenssprache. Französisch lernen online ist eine Alternative gegenüber klassischen Sprachkursen oder dem reinen Selbststudium.

Tipps für Anfänger

Wer Latein, Spanisch oder Italienisch kann, dem wird Französisch etwas leichter fallen. Die Sprachen ähneln sich, sodass man viele Vokabeln übertragen kann. Aber auch wenn man keine dieser Sprachen spricht, ist Französisch nicht allzu schwer. Am besten lernt man, indem man spricht. Das mag am Anfang unangenehm sein, weil man Angst vor Fehlern hat, aber sprechen gehört neben zuhören zu den schnellsten Wegen, eine Sprache zu lernen. Französische Filme, am besten mit französischen Untertiteln, sind eine Möglichkeit. Was man gesprochen nicht versteht, kann man nachlesen.

Was übrig bleibt, ergibt sich meist aus der Situation. Auch lesen ist hilfreich. Allerdings sollte man dafür bereits gewisse Grundlagen beherrschen, weil beim reinen Lesen visuelle Hilfen fehlen. Besonders schön ist es, wenn man mit einem Lernpartner lernen kann. Beim Tandem-Lernen können zwei Personen mit unterschiedlicher Muttersprache voneinander profitieren. Beide sprechen dabei auf der Muttersprache des Gesprächspartners. Dadurch trainieren sie ihre Fremdsprache und der Muttersprachler kann Tipps geben oder korrigieren, wenn es nötig ist.

Häufige Probleme

Im Französischen gibt es viele Wörter, die gleich oder fast gleich klingen. Sie werden aber völlig unterschiedlich geschrieben und haben natürlich auch verschiedene Bedeutungen. Daher ist die korrekte Schreibweise besonders wichtig. So klingen ceins, ceint, sain, saint, sein und seing komplett gleich, heißen übersetzt aber sich rüsten, umgeben von, gesund, heilig, Brust und Unterschrift. Ein Schreibfehler verändert also die Bedeutung des ganzen Satzes.

Bei der Deklination von Verben scheint es im Französischen fast so viele Ausnahmen wie Regeln zu geben. Unregelmäßige Verben wie être und avoir (sein und haben) müssen einfach auswendig gelernt werden. Hinzu kommen viele stumme Buchstaben. E, S und X am Ende eines Wortes spricht man meist nicht aus. Eine Ausnahme besteht, wenn das E einen Akzent trägt. Auch das H ist im Französischen immer stumm.