gekochte nudeln
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Hin und wieder kommt es vor, dass man mehr Nudeln kocht als benötigt werden. Gerade wenn für mehrere Personen gekocht werden muss, kann man nur schwer einschätzen, welche Menge man genau braucht. Deshalb kocht man automatisch auch mehr Nudeln. Doch was passiert nun mit dem Rest? Hier einige Ratschläge, wie man gekochte Nudeln am besten aufbewahrt, um sie so lange wie möglich haltbar zu machen.

Gekochte Nudeln aufbewahren: Wichtige Tipps

Gekochte Nudeln lassen sich im Nachhinein problemlos noch zu köstlichen Gerichten weiter verarbeiten. Hierfür bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an, beispielsweise mit Käse überbackene Pasta oder auch Nudelsalat. Voraussetzung dafür ist eine ideale Aufbewahrung.

  • Allzu lange sind gekochte Nudeln nicht haltbar. Jedoch stellt es kein Problem dar, sie 1 bis 2 Tage aufzuheben und weiter zu verarbeiten. Wichtig ist, die Nudeln nicht einfach in der Küche stehen zu lassen, sondern besser zügig die Lagerung einzuleiten.
  • Nudeln dürfen nicht mehr warm sein, wenn man sie beispielsweise im Kühlschrank aufbewahren möchte. Deshalb sollten sie gut ausgekühlt sein. Anschließend werden sie in einer Frischhaltedose gut verschlossen und im Kühlschrank platziert. Das obere Fach des Kühlschranks ist ideal geeignet. Es ist ratsam, die gekochten Nudeln direkt am nächsten Tag weiter zu verarbeiten. Länger als drei Tage sollten sie jedoch auf keinen Fall aufbewahrt werden.
frisch gekochte nudeln
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  • Auch über drei Tage hinaus kann man Nudeln nicht ansehen, dass sie nicht mehr verzehrbar sind. Höchstens beim Anfassen ist festzustellen, dass sie eventuell etwas klebrig sind. Deshalb sollte man die Frischhaltebox stets mit dem Datum versehen, an dem man die gekochten Nudeln im Kühlschrank oder auch im Gefrierfach platziert hat. Somit ist sichergestellt, dass man sie frühzeitig verwertet beziehungsweise bei abgelaufener Haltbarkeit entsorgt.

Bereitet man gekochte Nudeln in den nächsten 1 bis 2 Tagen zu, ist es wichtig, sie bei wenigstens 70 Grad zu erhitzen. So kann man sie etwa beispielsweise in einer Pfanne mit etwas Gemüse braten oder aber im Backofen mit Käse überbacken.

Kann man gekochte Nudeln einfrieren?

Möchte man übrig gebliebene gekochte Nudeln am nächsten oder übernächsten Tag nicht essen, lassen sie sich auch problemlos einfrieren. Um den Geschmack optimal zu erhalten und sicherzustellen, dass die Nudeln keine matschige Konsistenz annehmen, gilt es einiges zu beachten:

  • Gekochte Nudeln sollten, wie bei der Lagerung im Kühlschrank vor dem Einfrieren immer gut ausgekühlt sein.
  • Nudeln lassen sich ganz einfach in kleineren Mengen auftauen, wenn sie vor dem Einfrieren kurz in ein wenig Öl geschwenkt werden. Das hat den Vorteil, dass die gekochten Nudeln nicht aneinanderkleben bleiben.
  • Presst man gekochte Nudeln vor dem Einfrieren zu einer flachen Platte zusammen, kann man sich zum Auftauen einfach die gewünschte Portion abbrechen. Die restliche Platte anschließend wieder im Gefrierfach verstauen.
  • Gekochte Nudeln können auch zusammen mit einer Soße eingefroren werden. So ist sichergestellt, dass die Konsistenz der Nudeln erhalten bleibt.
  • Auch beim Einfrieren von gekochten Nudeln sollte man die Frischhaltebox mit dem Datum, an dem man sie einfriert, versehen. So vergisst man das Ablaufdatum nicht und kann sie frühzeitig verköstigen. Gefrorene Nudeln halten sich im Tiefkühlfach ca. 3 Monate.
frau am kühlschrank
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Wie sollten gefrorene Nudeln wieder aufgetaut werden?

Es gibt unterschiedliche Methoden, gekochte Nudeln nach dem Einfrieren wieder aufzutauen:

  • Wurden die Nudeln zusammen mit einer Soße eingefroren, empfiehlt es sich, die Mahlzeit langsam aufzutauen. Hierfür ist ein heisses Wasserbad ideal geeignet.
  • Eine weitere Möglichkeit ist das schonende Auftauen. Dafür nimmt man die gekochten Nudeln einfach aus dem Tiefkühlfach und lässt sie im Kühlschrank über Nacht auftauen. Mit diesen Nudeln lässt sich zum Beispiel Nudelsalat hervorragend zubereiten.
  • Für den schnellen Hunger gibt es ebenso eine Auftau-Variante: Die gefrorenen Nudeln mit ein wenig Wasser befeuchten und für ca. 3 Minuten in der Mikrowelle erhitzen.
  • Wer seine Nudeln allerdings nicht in der Mikrowelle auftauen möchte, hat auch die Möglichkeit, sie in kochendem Wasser aufzutauen. Nach ca. 2 Minuten sollte man sie aber wieder aus dem Wasser nehmen. Die Nudeln garen sonst weiter und es könnte passieren, dass sie matschig werden.
  • Man kann gefrorene Nudeln auch in einer Pfanne auftauen lassen, indem man sie beispielsweise zusammen mit Hackfleisch und Zwiebeln anbrät. Das dauert zwar etwas länger als in der Mikrowelle oder im heißen Wasserbad, schmecken jedoch genauso lecker.