Subbotina Anna/shutterstock.com

Gepflegte Hände und Nägel sind das Aushängeschild einer Frau und daher sowohl im Privatleben als auch im Berufsalltag wichtig. Besonders langlebig sind Gelnägel, die in der Regel nur alle zwei Wochen erneuert werden müssen. Diese können Sie mit einer Basisausstattung ganz einfach selber zu Hause machen. Das spart einerseits Geld und ist andererseits unabhängig von den Öffnungszeiten eines Nagelstudios möglich. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihre Gelnägel künftig selber machen.

Gelnägel selber machen: Was wird alles benötigt?

Wer Gelnägel selber machen und dadurch die Kosten für den Besuch im Nagelstudio sparen möchte, der benötigt eine Grundausstattung. Zu ihr gehören ein Nagelhautschieber, Primer, Cleaner, Farblack, UV-Gel, Feilen, Buffer und eine UV-Lampe. Viele der genannten Produkte können über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Daher lohnt sich beim Kauf ein Blick auf die Qualität. Das ist besonders wichtig beim Kauf von einem UV Gerät für die Nagelmodellage. Ebenso sollten Gel und Lack eine gute Qualität aufweisen, damit die gemachten Nägel bis zu zwei Wochen lang halten. Zubehör wie Primer, Cleaner, Gel und Farblack erhalten Sie auch als praktisches Set und können dieses mit der Zeit durch den Zukauf anderer Farben erweitern.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Mit den nachfolgenden Tipps gestalten Sie Ihre Fingernägel Schritt für Schritt in der gewünschten Farbe.

Das Vorbereiten der Naturnägel

Im ersten Schritt bereiten Sie Ihre Naturnägel auf die Behandlung vor. Dazu schneiden oder feilen Sie sie in die gewünschte Form. Zusätzlich sollte die Nagelhaut leicht zurückgeschoben werden. Gehen Sie hierbei jedoch vorsichtig vor, um die empfindliche Haut nicht zu verletzen. Anschließend wird die Oberfläche der Nägel mit dem Buffer leicht angeraut. Das ist wichtig, damit der Lack später besser und langfristiger hält. Als letzten Schritt der Vorbereitung reinigen Sie Ihre Nägel vom Staub des Feilens und allen Fettrückständen. Nach dieser Reinigung dürfen die Nägel nicht mehr berührt werden, um keine Fettrückstände darauf zu hinterlassen. Diese würden das Anhaften des Gels erschweren.

FXQuadro/shutterstock.com

Das Auftragen von Gel und Lack

Zuerst wird eine dünne Schicht Gellack aufgetragen. Diese muss anschließend 120 Sekunden unter der UV-Lampe aushärten. Achten Sie dabei darauf, dass die Hände gerade unter der Lampe liegen, da der Gellack andernfalls verlaufen kann. Er ist deutlich flüssiger als gewöhnlicher Nagellack. Für ungeübte Personen kann es hilfreich sein, den Nagel des Daumens separat mit Gellack zu bestreichen und unter der UV-Lampe aushärten zu lassen. Nach dem Aushärten tragen Sie den gewünschten Farblack in einer dünnen Schicht auf und lassen ihn 30 Sekunden trocknen. Es folgt eine zweite Schicht Farblack, die wiederum 30 Sekunden aushärtet.

Abschließend tragen Sie zum Versiegeln der Nägel eine Schicht Top-Coats auf und lassen diesen unter dem UV-Gerät erneut 120 Sekunden aushärten. Entfernen Sie jetzt mögliche Lackreste am Nagelbett oder den seitlichen Begrenzungen der Fingernägel, damit ein perfektes Ergebnis entsteht. Die fertigen Gelnägel sollten bis zu zwei Wochen halten und können danach erneuert werden.