22. April 2024

Haaransatz färben: Anleitung und worauf man achten sollte

Bei blondierten und dunkler getönten oder gefärbten Haaren hat man oft das Problem, dass die Haare schnell nachwachsen und schon nach Wochen oder einem Monat ein Ansatz zu sehen ist. Damit die Haare gepflegt und natürlich aussehen, sollte man diesen Ansatz regelmäßig nachfärben. Hierbei sollte man einige Regeln beachten, damit das Ergebnis gleichmäßig und schön wird. Außerdem ist es wichtig, den Ansatz in regelmäßigen Abständen nachzufärben, damit die gesamte Erscheinung gepflegt aussieht.

Zudem sollte man berücksichtigen, dass das Haar, welches frisch nachwächst, eine andere Struktur und Beschaffenheit aufweist als das Haar in den Längen und Spitzen. Das frisch nachwachsende Haare ist weicher und nimmt Blondierung sowie Farbe besser an. Von großer Bedeutung ist außerdem, dass man darauf achtet, das gefärbte Haar richtig zu pflegen. Blondiertes und coloriertes Haar braucht in der Regel mehr Pflege als natürliches Haar, worauf man bei der Haarwäsche und Haarpflege achten sollte. Für die Pflege von gefärbtem und strapaziertem Haar gibt es spezielle Produkte, die optimal auf die Bedürfnisse dieses Haartyps angepasst sind.

Haaransatz färben: Die richtige Farbe auswählen

Sehr wichtig ist es, wenn man den Haaransatz färben möchte, dass die richtige Farbe ausgewählt wird. Sowohl in der Drogerie als auch im Friseurbedarf findet man eine Vielzahl an Farbtönen. Man sollte hierbei berücksichtigen, dass das Bild auf der Packung nicht zwingend dem eigenen Färbeergebnisse entsprechen muss. Wie eine jeweilige Haarfarbe wird, hängt entscheidend von der eigenen Haarfarbe und auch von der Haarstruktur ab. Wenn man die Haare aufhellen möchte ist es zudem wichtig, dass das Haar zunächst blondiert wird. Anschließend kann man dann mit einer anderen Farbe darüber färben. Eine Blondierung an sich entzieht der Haarfaser lediglich die Farbmoleküle und führt zu einem Gelbstich.

Dieser Gelbstich sollte dann anschließend durch einen aschigeren Ton wieder beseitigt werden. Das frisch nachgewachsene Haar am Ansatz nimmt die Farbe sehr gut an, sodass man auch darauf achten sollte, dass das Ergebnis nicht am Ansatz zu hell wird. Die Wahl der richtigen Haarfarbe erfordert daher einige Überlegungen im Vorfeld.

Das Haar mit Haarklammern abteilen und kleine Sektionen bilden

Damit das Gesamtergebnis schön wird, wenn man den Ansatz färbt, sollte man das Haar zunächst in verschiedene Parteien abteilen. Hierfür eignen sich Haarklammern und Haarspangen sehr gut. Das gesamte Haar sollte zunächst hochgesteckt werden und nur Parteien am Nacken freiliegen. Nun sollte man mit einem Haarfärbepinsel vorsichtig die Blondierung oder Farbe auf die einzelnen Partien auftragen. Wenn der Nacken fertig bearbeitet wurde, sind die nächsten Partien an der Reihe und werden mit dem Pinsel eingefärbt. Auf diese Weise arbeitet man sich langsam vom Nacken über den Hinterkopf vor.

Durch dieses Vorgehen ist gewährleistet, dass das Haare am Ansatz immer genau gleich viel Farbe erhält und keine dunkleren Flecken entstehen. Wichtig ist, dass am Ende alle Haare gleichmäßig von der Haarfarbe umhüllt sind und diese gut wirken kann.

gefärbte haare
Kzenon/shutterstock.com

Die Farbe einwirken lassen und gründlich auswaschen

Während die Farbe einwirkt, kann man ein altes Handtuch um den Kopf schlingen oder auch Alufolie verwenden, welche um die eingefärbten Haarsträhnen gewickelt wird. Wärme verstärkt die Wirkung der Haarfarbe, was man berücksichtigen sollte. Zudem sollte man sich klar an die jeweiligen Angaben halten, wie lange das Haarfärbemittel einwirken sollte. Eine Blondierung beispielsweise kann das Haar schnell beschädigen, wenn sie zu lange einwirkt. Wenn die Einwirkzeit vorbei ist, sollte man die Haarfarbe leicht in die Haarlängen ziehen, damit ein harmonischer Übergang entsteht und man keinen Unterschied zwischen der Farbe am Ansatz und der Farbe in den Längen sowie in den Spitzen sieht. Sodann sollte man das Haar am besten kopfüber sanft ausspülen und darauf achten, dass man alle Farbreste gut auswäscht.

Haaransatz färben: Die anschließende Pflege

Damit das gefärbte Haare eine lange Zeit frisch und wie vom Friseur aussieht, muss man es auch richtig pflegen. Hierfür eignen sich Spülungen, Haarkuren und Conditioner speziell für strapaziertes und gefärbtes Haar. Eine solche Haarpflege ist speziell auf die Bedürfnisse von coloriertem Haar abgestimmt. Die Haarfaser wird geglättet, sodass die Fahrtmoleküle sich schlechter lösen können und die Haarfarbe eine lange Zeit strahlend schön bleibt. Gepflegtes, weiches und glänzendes Haar sieht schließlich immer schöner aus, sei es gefärbt oder natürlich. Coloriertes und blondiertes Haar hat dabei mehr Pflege nötig als Naturhaar. Das sollte man bei der Wahl der richtigen Pflegeserie berücksichtigen. Damit das Haar nicht brüchig und spröde wird und lange seinen Glanz behält, sollte man auf hochwertige Inhaltsstoffe, die eine feuchtigkeitsspendende Wirkung haben, achten.

Den Ansatz regelmäßig und in bestimmten Abständen nachfärben

Wenn man den Ansatz einmal richtig gefärbt hat und das Ergebnis gelungen ist, sollte man diese Prozedur immer wieder in bestimmten Abständen wiederholen. Schon nach einer Woche sieht man in der Regel einen Ansatz und nach einem Monat ist das Haar bereits bis zu einem Zentimeter herausgewachsen. Es ist also wichtig, eine gewisse Routine einzuführen und das Haar in regelmäßigen Abständen nachzufärben. Hierdurch wird auch gewährleistet, dass das Haar immer nur am Ansatz gefärbt und damit etwas weniger geschädigt wird und das andere Haar sich erholen kann. Das Färben nur des Ansatzes ist daher möglichst haarschonend. Hilfreich kann es auch sein, beim Färben des Ansatzes eine Freundin oder ein Familienmitglied anzusprechen, damit dieses hilft.

Zu zweit kann man oftmals alle Haare besser einfärben als alleine. Gerade am Hinterkopf müssen nämlich alle Parteien mit dem Haarfärbemittel behandelt werden, damit ein gleichmäßiges Ergebnis entsteht. Doch mit einiger Routine und Spiegeln, um den eigenen Hinterkopf zu sehen, gelingt die Prozedur auch alleine. Hier gilt das Motto: Übung macht den Meister. Wenn das Ansatzfärben zur Gewohnheit geworden ist, geht es einfach von der Hand und das Vorgehen gelingt problemlos.

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