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Während einige Menschen auf herkömmliche Kosmetikprodukte schwören, steigen immer mehr Konsumenten auf Naturkosmetik um. Doch worin genau unterscheiden sich die Produkte eigentlich voneinander? Die wichtigsten Fakten gibt es hier zum Nachlesen.

1. Verträglichkeit

Viele Produkte aus konventionellen Kosmetiklinien enthalten neben den pflegenden Wirkstoffen viele Inhaltsstoffe, die der Haut so gar nicht guttun. Statt der Haut zu helfen, verstopfen sie die Poren, wodurch Pickel und Unreinheiten entstehen. Empfindliche Menschen reagieren auf zugesetzte Duftstoffe und andere Chemikalien sogar mit Ausschlägen, Juckreiz und anderen Hautproblemen, die ohne das Produkt gar nicht entstanden wären.

Anders ist das zum Beispiel bei Naturkosmetik von Jislaine: Hier kommen nur Zutaten zum Einsatz, die für ihre pflegende Wirkung bekannt sind und oft schon seit tausenden von Jahren gezielt für die Hautpflege verwendet werden. Dabei greifen die Firmen auf uraltes Wissen zurück, das rund um den Globus bewahrt wurde und sich über eine sehr lange Zeit bewährt hat.

2. Umwelt

Kosmetik von herkömmlichen Anbietern wird oft ohne Rücksicht auf Verluste produziert. So ist häufig Palmöl enthalten, für dessen Gewinnung wertvolle Land gerodet wird. In vielen Fällen auf Kosten der dortigen Bevölkerung, da die Industrie wichtiges und knappes Wasser verwendet, um die Plantagen zu gießen. Häufig entstehen auch umweltschädliche Neben- oder Abfallprodukte, wenn Hautpflegeprodukte aus chemischen Bestandteilen kreiert werden. Dies geht zulasten unserer Umwelt und des ohnehin gefährdeten Klimas.

3. Inhaltsstoffe

Naturkosmetik besteht aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen. Auf umwelt- und hautschädliche Zutaten wie Silikone, Mineralöle, Mikroplastik und dergleichen mehr wird ganz oder fast ganz verzichtet. Zudem stammen die meisten Bestandteile aus kontrolliertem biologischem Anbau. So wird verhindert, dass Pestizide die Umwelt verschmutzen oder Raubbau an der wertvollen Natur betrieben wird.

4. Wirkungsweise

Konventionelle Kosmetik setzt häufig auf eine Mischung aus umstrittener Wirkung und Raffinesse; Antifaltencremes wirken häufig nur, indem sie der Haut Feuchtigkeit spenden (wie nahezu jede andere Creme auch) und die Haut leicht aufpolstern. Durch diesen Effekt wirken kleinere Falten wie weggebügelt -allerdings nur für eine kurze Zeit. Danach muss die Creme erneut verwendet werden.

Naturkosmetik hingegen setzt auf realistische, langfristige Ergebnisse. Leichte Öle und wertvolle Fette spenden intensiv Feuchtigkeit. Hochwirksame pflanzliche Inhaltsstoffe liefern Nährstoffe, die die Haut besonders gut verwerten kann – weil sie eben naturnah sind. Auf überflüssige Zutaten, die die Haut nur belasten würden, verzichten fast alle Naturkosmetikhersteller komplett.

5. Nachhaltigkeit

Neben der für die Umwelt schonenden Herstellungsweise achten die meisten Naturkosmetikfirmen inzwischen darauf, auch die Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. So setzen sie, ganz im Sinne ihrer Kunden, vermehrt auf Packungen aus Papier und Pappe, wo es möglich ist. Durch das sich verändernde Konsumverhalten setzen inzwischen allerdings auch konventionelle Marken immer öfter auf umweltfreundlichere Verpackungen – zum Glück!

6. Tierschutz

Auch auf unsere vierbeinigen Begleiter nehmen Produzenten von Naturkosmetik besonders viel Rücksicht. Viele kommerzielle Produkte werden leider immer noch an Tieren getestet und/oder enthalten tierische Inhaltsstoffe. Auf diese verzichten Hersteller von Naturkosmetik in den meisten Fällen: Viele der heute angebotenen Artikel sind vegan. Zudem testen sie ihre Produkte nicht an wehrlosen Tieren, die an den Folgen der Tests ernsthaft erkranken oder gar sterben können. So wird auch vermieden, dass Labortiere ein unwürdiges Leben in kleinen Käfigen führen müssen, ohne jeden sozialen Kontakt.