22. April 2024

Kamin anzünden: Die besten Tipps im Überblick

Es gibt wohl nichts Schöneres als ein prasselndes Kaminfeuer. Immer mehr Menschen setzen auf die wohlige Wärme und den Inbegriff der Gemütlichkeit aus dem Kaminofen. Vom Holz bis hin zum Zündmaterial gibt es jedoch einiges zu beachten, damit das Feuer sicher brennen kann. Wie es jedem gelingt, ein wärmendes Feuer zu entzünden, verrät dieser Ratgeber.

Das richtige Brennmaterial

Viele Kaminofen-Besitzer stellen sich die Frage, welches Brennmaterial im Kaminofen verwendet werden kann. Die Wärmeleistung, die beim Brennvorgang entsteht, spielt eine große Rolle. Zum Entfachen eines prasselnden Feuers werden zwei verschiedene Holzvarianten benötigt. Die Rede ist vom kleinen Anzündholz und den großen Holzscheiten. Das Anzündholz wird verwendet, um das Feuer zu entflammen. Dies sollte immer trocken sein. Häufig wird zu diesem Zweck Fichtenholz verwendet. Ebenso kann man das Holz der Kiefer verwenden. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann das große Scheitholz aufgelegt werden.

Neben dem richtigen Holz ist gleichzeitig ein Streichholz oder ein Feuerzeug wichtig. Spezielle Kaminhölzer, die länger sind als die klassischen Zündhölzer, eignen sich zum Entzünden der Flammen. Eine weitere gute Alternative bieten Feuerzeuge. Diese gibt es in allen erdenklichen Variationen von der Standardvariante bis hin zu Sturmfeuerzeugen. Bei wiederverwendbaren Feuerzeugen nutzt sich oft der Feuerstein oder das Reibrad ab. Diese Ersatzteile finden sich zum Beispiel auf feuerzeugguru.de.

Die Vorbereitungen für das Flammenspiel

Bevor ein Kaminfeuer entzündet werden kann, sollten die richtigen Vorbereitungen getroffen werden. In erster Linie muss der offene Kamin oder der Kaminofen auf seine Tauglichkeit geprüft werden. Dies gelingt, indem zunächst einmal der Abzug unter die Lupe genommen wird. Dieser lässt sich mit der Hilfe eines Streichholzes testen. Richtet sich die Flamme des Zündholzes im Kaminofen problemlos nach oben auf, kann ein Feuer in diesem entzündet werden. Glimmt das Streichholz hingegen nur, ist der Kamin nicht einsatzbereit. Der richtige Abzug kann durch den Kamineffekt wieder hergestellt werden, indem ein kleines Feuer entfacht wird. Dazu eignen sich am besten schnell entzündliche Brennstoffe.

Das Kaminfeuer entzünden

Das Kaminfeuer kann mittels zwei verschiedener Methoden entzündet werden. Bei der ersten Variante wird zunächst das große Scheitholz in den Ofen geschichtet. Anschließend wird das Anzündholz auf das große Scheitholz oben aufgelegt. Holzwolle oder eine andere Anzündhilfe wird zuletzt auf das Anzündholz gelegt und mit dem Feuerzeug oder dem Streichholz entzündet. Auf diese Weise wird einer massiven Rauchentwicklung vorgebeugt. Gleichzeitig soll sich der Holzverbrauch reduzieren.

Bei der zweiten Variante verhält es sich genau umgekehrt. Zuerst wird das Anzündholz kegelförmig auf die Holzwolle oder eine andere Anzündhilfe im Kaminofen angeordnet. An dieses wird nun das Scheitholz angelegt. Idealerweise lugt die Anzündhilfe ein wenig aus dem kegelförmig angeordneten Holzhaufen heraus, sodass das Entzünden mühelos vorgenommen werden kann.

Diese Methode zeichnet sich dadurch aus, dass das Feuer sich seinen Weg von unten nach oben sucht. Das Holz fängt mit dieser Variante schnell Feuer, verursacht allerdings auch mehr Rauch. Es sollte aus diesem Grund auf eine ausreichende Luftzufuhr geachtet werden. Der Effekt der Wärmeentwicklung entsteht bereits nach kürzester Zeit und sorgt so für eine Wohlfühlatmosphäre. Der Rauch kann auf ein Minimum reduziert werden, wenn von vornherein auf trockenes Holz gesetzt wird. Maßgebend ist die Restfeuchte, die nicht mehr als 20 Prozent betragen darf.

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