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Magnesium gehört zu den Nährstoffen, die unser Körper für zahlreiche Prozesse benötigt. Mediziner sehen eine Beteiligung an mehr als 300 Stoffwechselreaktionen. Allerdings kann der menschliche Organismus den Mineralstoff nicht selbst bilden. Er muss extern aufgenommen werden. Mit welchen Lebensmitteln das gelingt, welche weiteren Möglichkeiten es zur optimalen Magnesiumversorgung gibt und wofür unser Körper den Mineralstoff benötigt, das erfährt man hier.

Nahrungsmittel mit einem hohen Magnesiumgehalt

Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE, sollte täglich eine Aufnahme von 300 bis 400 Milligramm Magnesium erfolgen. Diesen Bedarf decken wir zu einem großen Teil über unsere Ernährung. Unter den vielen Obstsorten ist die Banane eine effektive Magnesiumquelle. Etwa sechs Bananen würden unseren Tagesbedarf decken. Auch einige Gemüsesorten wie Brokkoli, Kartoffeln und Hülsenfrüchte tragen zu einer guten Versorgung des Organismus mit Magnesium bei. Wer seinen Salat mit Nüssen oder Sonnenblumenkernen garniert, der nimmt ebenfalls viel Magnesium auf. Außerdem gelten Vollkornbrot, Naturreis und Bitterschokolade als wichtige Nährstoffquellen.

Wer seinen Magnesiumbedarf alleine über den Verzehr von Bitterschokolade decken möchte, der müsste allerdings circa zwei Tafeln pro Tag essen. Es ist auch möglich, Magnesium in Form von Granulat zur Nahrungsergänzung einzunehmen. Verwendet wird dazu eine Mischung aus verschiedenen Magnesiumsalzen wie in Nutri&Co, um die Absorptionskanäle aus zellulärer Sicht zu diversifizieren. Nutri&Co ist in praktischer Kapselform für die tägliche Einnahme erhältlich. Da die tägliche Aufnahme von 300 bis 400 Milligramm Magnesium über unsere Nahrung nicht für alle Menschen ohne deutlichen Mehraufwand möglich ist, greifen gerade Personen mit einem Magnesiummangel zu Präparaten der Nahrungsergänzung.

Sie können als zusätzliche Magnesiumquelle die ausreichende Versorgung des Körpers mit diesem wichtigen Nährstoff unterstützen. Magnesium wird beispielsweise in Kapselform angeboten, was eine besonders einfache Einnahme ermöglicht. Allerdings sind auch Brausetabletten und Pulver erhältlich. Wichtig bei der Entscheidung für ein Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium ist ein Blick auf die so genannte Bioverfügbarkeit. Sie gibt an, wie gut der Organismus den enthaltenen Mineralstoff aufnehmen und in den Stoffwechselkreislauf überführen kann.

Magnesium: Essentiell für den menschlichen Körper

Für mehr als 300 Stoffwechselreaktionen ist Magnesium essentiell, weshalb zahlreiche Prozesse unseres Körpers ohne Magnesium nicht reibungslos ablaufen können. Der Mineralstoff reguliert beispielsweise die Funktion unseres Nervensystems und ist hier an der Erregungsweiterleitung beteiligt. Dadurch hat Magnesium auch Einfluss auf die Regulierung psychischer Funktionen und reduziert Müdigkeit oder Erschöpfung. Darüber hinaus unterstützt der Nährstoff den Energiestoffwechsel, das Elektrolytgleichgewicht, die Muskelfunktion und Eiweißsynthese. Auch am Erhalt von Knochen und Zähnen ist Magnesium maßgeblich beteiligt.

Damit der Körper zugeführtes Magnesium optimal in den Stoffwechsel aufnehmen kann, muss gleichzeitig eine ausreichende Menge Vitamin B vorhanden sein. In der Kombination sind das Vitamin und der Mineralstoff unter anderem am Glykogen-Stoffwechsel und dem Protein-Stoffwechsel beteiligt. Wer seinem Körper gezielt Magnesium durch eine darauf ausgerichtete Ernährung zuführt, der sollte deshalb die gleichzeitige Versorgung mit Vitamin B nicht vernachlässigen. Das Vitamin ist unter anderem in tierischen Produkten wie Hering, Rinderleber und Thunfisch in größerer Menge enthalten.

Woran erkennt man einen Magnesiummangel?

Ein Magnesiummangel äußert sich vor allem im Bereich der Muskeln, Nerven und des Herz-Kreislaufsystems. Muskelkrämpfe in den Waden, Oberschenkeln oder Zehen, verspannte Muskulatur und so genanntes Lidflattern sind klassische Anzeichen. Im Hinblick auf das Nervensystem können Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, innere Unruhe und Kribbeln in den Fingern und Zehen auf einen zu geringen Magnesiumspiegel im Blut hinweisen. Steht dem Herz-Kreislauf-System nicht ausreichend Magnesium zur Verfügung, kann das zu Bluthochdruck, einer erhöhten Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen führen.

Die erwähnten Symptome können zwar Anzeichen für einen Magnesiummangel sein, deuten jedoch manchmal auch auf Krankheiten hin. Um Gewissheit zu erhalten, sollte man in jedem Fall seinen Hausarzt aufsuchen und über ein Blutbild den Magnesiumspiegel überprüfen lassen. Ein Facharzt kann in diesem Zusammenhang Krankheiten als Ursache für die genannten Auffälligkeiten ausschließen und Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung geben.