12. Juni 2024

Raus an die frische Luft: Wie Sie Ihr Kind spielend leicht zum Sport animieren können

Sicherlich wünschen sich viele Eltern, dass ihre Kinder irgendwann die Freude an Teamsport, Bewegung und Co. entdecken. Wenn diese ausbleibt (oder auf sich warten lässt), bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass der Nachwuchs generell keine Lust auf Sport hat.

Oft sind es scheinbare „Kleinigkeiten“, die letztendlich den Unterschied machen können. Aber worauf sollten Eltern hierbei eigentlich achten? Wie können sie ihren Kindern aufzeigen, welche Möglichkeiten sie haben? Eltern sollte nicht von ihren eigenen Interessen auf die Interessen des Kindes zu schließen oder versuchen, diese zu übertragen. Jeder Mensch ist anders. Die folgenden Abschnitte liefern einige Tipps, die dabei helfen können, das passende Hobby für sich zu entdecken.

Tipp Nr. 1: Auf aktuelle Trends achten

Die Welt rund um Bewegung und sportliche Aktivitäten für Kinder hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Allein auf dieser Seite zeigt sich, wie leicht es heutzutage möglich ist, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Für Eltern ist es oft ratsam, sich nicht nur an Althergebrachtem, sondern auch an neuen Trends zu orientieren. Denn: Immerhin sind es genau diese, die oft auf Schulhöfen heiß diskutiert werden. Und genau das sorgt letztendlich dafür, dass es Kindern gerade hier oft leichter fällt, am Ball zu bleiben.

Tipp Nr. 2: Mit anderen Eltern kurzschließen

Vielen Kindern macht es Mut, wenn sie bei ihren ersten Sportstunden beziehungsweise Aktivitäten rund um das potenziell neue Hobby nicht komplett auf sich allein gestellt sind. Wer weiß? Möglicherweise gibt es Freunde, die ebenfalls Lust haben, gemeinsam zu starten?

Am einfachsten ist es sicherlich, sich mit anderen Eltern kurzuschließen, um herauszufinden, ob es beim Nachwuchs eventuell gemeinsame Interessen gibt, die dann weiter ausgebaut werden können. Und übrigens: Ein „Mindestalter“ für Play Dates dieser Art gibt es nicht. Schon gemeinsame Spaziergänge mit dem Kinderwagen können dabei helfen, die Grundlage für eine Freundschaft fürs Leben zu schaffen.

Tipp Nr. 3: Das passende Timing berücksichtigen

Der Zeitplan zahlreicher Kinder ist vergleichsweise eng getaktet. Zwischen Nachhilfe, Besuchen bei der Verwandtschaft und Musikstunden fällt es oft schwer, ein Fenster für Sport zu finden.

Dabei gilt es doch eigentlich, stressige Situationen im Rahmen der Freizeit- und Sportgestaltung zu vermeiden! Wenn der Nachwuchs keine Lust auf Sport hat, kann dies unter anderem an einem zu engen Zeitplan liegen. Hier gilt es, sich zu fragen, welche Aktivitäten noch Spaß machen, beziehungsweise sinnvoll sind, und was gegebenenfalls ausgetauscht werden kann.

Tipp Nr. 4: Die Talente des Kindes bewusst fördern

Keine Frage: Erfolgserlebnisse machen Spaß. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um die Talente seines Kindes zu erkennen, kann diese noch besser fördern. Wenn sich zum Beispiel zeigt, dass es sich der Nachwuchs nicht nehmen lässt, immer wieder auf dem eigenen Spielplatz auf dem Grundstück luftige Höhen zu erklimmen, kann es sich gegebenenfalls lohnen, regelmäßig eine Kletterhalle zu besuchen. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind natürlich noch etwas umfangreicher und helfen dabei, immer besser zu werden.

Ein netter Nebeneffekt: Wer die Talente seines Kindes fördert, unterstützt in der Regel auch das Selbstbewusstsein seines Nachwuchses. Und genau hiervon kann dieser dann gegebenenfalls sein ganzes Leben lang profitieren.

Tipp Nr. 5. Echtes Interesse zeigen

Kinder haben oft sehr feine Antennen, wenn es darum geht, herauszufinden, ob ihre Eltern sich tatsächlich für das, was sie tun, interessieren. Oft ist es genau dieses Interesse, das sie am Ende dazu anspornt, Höchstleistungen zu vollbringen. Und wer weiß?

Eventuell besteht die Möglichkeit, ein neues Hobby zusammen und generationenübergreifend für sich zu entdecken? Ein typisches Beispiel: Yoga wird nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder angeboten. Und solange es (meist noch vor der Pubertät) noch „cool“ ist, gemeinsam Sport mit den Eltern zu betreiben, spricht doch eigentlich nichts dagegen, diese gemeinsame Quality-Time zu genießen, oder?

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