20. Mai 2024

Schlank, aber Bauch wie schwanger: Was kann man tun?

Wer schlank ist und trotzdem einen runden Bauch hat als ob er schwanger wäre, leidet häufig unter dem sogenannten “Skinny Fat”. Das ist besonders frustrierend, da der Bauch aufgeblasen aussieht oder gar so, als wäre man schwanger. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die unliebsamen Fettpölsterchen loszuwerden.

Was tun, wenn man schlank ist, aber der Bauch trotzdem aussieht als ob man schwanger wäre?

Beim Skinny Fat handelt es sich um kleine Fettpölsterchen, die trotz einer schlanken Figur vorkommen können. Sie sorgen dafür, dass bestimmte Körperpartien runder aussehen oder sogar ein wenig schlaff wirken. Insbesondere bei Frauen ist der Bereich rund um Bauch, Hüften und Oberschenkel prädestiniert dafür. Besonders unangenehm ist es jedoch, wenn man aussieht, als wäre man schwanger, obwohl es sich nur um die unliebsamen Fettpolster handelt. Als Skinny Fat bezeichnet man also jemanden, der eigentlich schlank ist, aber trotzdem einen erhöhten Körperfettanteil besitzt.

Dieser Anteil zeigt sich häufig als Ansammlung an einer Stelle wie dem Bauch oder den Oberarmen. Je nach eigener Statur kann es also vorkommen, dass der Bauch leicht nach vorne gewölbt ist und man damit aussieht, als wäre man schwanger. Der Grund für diese Ansammlung kann variieren: Bei einigen Menschen ist es eine Lebensmittelunverträglichkeit, bei anderen ist es Stress oder eine Diät, auf die der Körper nicht richtig anspringt. Aufgrund der vielfältigen Ursachen kann es sinnvoll sein, gleich mehrere Aspekte und Gewohnheiten unter die Lupe zu nehmen.

schlanke frau mit bauchfett
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Option #1: Auf eine ausgewogene Ernährung achten

Dass eine ausgewogene Ernährung gut für die eigene Gesundheit ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Um einen flachen Bauch zu bekommen, der nicht länger wirkt, als wäre man schwanger, muss aber keinesfalls mit langweiligen und kräftezehrenden Diäten einhergehen. Viel wichtiger ist es, den Blutzuckerspiegel nachhaltig ins Lot zu bringen. Auf diese Weise ist es möglich, die Fettverbrennung anzuregen und abzunehmen. Insbesondere Zucker und einfache Kohlenhydrate führen dazu, dass der Körper zu viel Insulin ausschüttet. Das Ergebnis ist ein Auf und Ab des Blutzuckerspiegels.

Ist der Bauch hingegen aufgebläht oder begleiten das Skinny Fat Begleiterscheinungen wie Bauchschmerzen, Hautunreinheiten oder Ähnliches? Dann kann es sinnvoll sein, mögliche Unverträglichkeiten abzuklären. Basierend auf diesen Ergebnissen ist es anschließend einfacher, eine ausgewogene Ernährungsweise anzustreben, um dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun.

Gut zu wissen: Ein möglichst konstanter Blutzuckerspiegel kann aber nicht nur dabei helfen, überflüssige Fettpölsterchen loszuwerden. Tatsächlich unterstützt dieser Ansatz den Körper dabei, Bestleistungen zu erbringen. Egal ob es darum geht, Fett zu verlieren, das Hautbild zu verbessern oder die Stimmung zu verbessern.

gesunde ernährung
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Option #2: Auf Self-Care setzen und Stress vermeiden

Überschüssiges Bauchfett oder ein permanent aufgeblähter Bauch müssen nicht unbedingt mit der Ernährung zusammenhängen. Ein möglicher Grund ist ein Übermaß an Stress. Denn Stress führt für die meisten Menschen dazu, dass der Appetit steigt. Das liegt wiederum an den Hormonen Adrenalin und Cortisol, die der Körper ausschüttet, sobald er sich einer solchen Situation ausgesetzt sieht. Wer unter einem höheren Stressniveau leidet, greift zudem häufig zu süßen oder salzigen, vor allem aber ungesunden Essen.

Doch selbst mit einem ausgewogenen Ernährungsplan, der auf komplexen Carbs und dem empfohlenen Regenbogen basiert, bleibt der Cortisolspiegel in stressigen Zeiten hoch. Dieses Hormon hemmt den Fettstoffwechsel ebenso wie das Insulin, wodurch es zu einer verstärkten Einlagerung in den Fettzellen kommt.

In stressigen Zeiten ist es daher besser, sich um zusätzliche Self-Care zu bemühen, anstatt sich lediglich auf die Ernährungsform zu konzentrieren. Natürlich ist es auch an arbeitsreichen Tagen besser, ein paar Nüsse zu essen anstelle von Schokolade. Trotzdem helfen Mini-Meditationen, Dehn-Einheiten, Spaziergänge an der frischen Luft oder ein bisschen Me-Time dabei, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Auf diese Weise kann sich das Stresslevel senken und erneut auf einem gesunden Niveau einpendeln. Das Ergebnis ist häufig, dass das Bauchfett von alleine verschwindet, ohne dass ein weiteres Zutun notwendig wäre.

Self-Care
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Übrigens: Vielen Menschen hilft körperliche Betätigung dabei, Stress abzubauen. Egal ob es eine Trainingseinheit im Fitnessstudio, ein rascher Spaziergang durch den nahegelegenen Park oder ein Workout zu Hause ist: Die zusätzliche Bewegung tut dem Körper gut und verbrennt zusätzliche Kalorien. Gleichzeitig kann sie dabei helfen, den Körper zu straffen, sodass der hervorstehende Bauch schneller verschwindet.

Option #3: Kraftsport und Cardio kombinieren

Dass Sport Stress abbaut, Kalorien verbrennt und den Körper strafft, sind gute Argumente dafür, regelmäßige Workouts in den Tagesablauf einzuplanen. Ideal ist es, sich für eine ausgewogene Mischung zu entscheiden. Sowohl Männer als auch Frauen sollten sowohl Cardio- als auch Krafttraining in ihr Trainingsprogramm integrieren.

Der Grund dafür ist, dass sowohl Cardio als auch Krafttraining gänzlich unterschiedliche Anforderungen an den Körper stellen. Beispielsweise stärkt Cardiotraining die Ausdauer und gilt als eine wichtige Möglichkeit, um die allgemeine Herzgesundheit zu stabilisieren. Krafttraining hingegen stärkt die Muskeln und damit den gesamten Bewegungsapparat. Zusätzlich ist es sinnvoll, die eigene Mobilität zu verbessern, auch wenn Mobility-Übungen keinen direkten Einfluss auf die Straffung des Bauches haben.

sportliche frau
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Option #4: Wassereinlagerungen vermeiden

Eine weitere Möglichkeit, um einen Bauch, der wie schwanger aussieht, loszuwerden, ist es, Wassereinlagerungen zu vermeiden. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass sich diese Einlagerungen nur teilweise beeinflussen lassen. Insbesondere die Damenwelt beobachtet regelmäßig, dass eine erschreckend hohe Gewichtszunahme innerhalb weniger Stunden möglich ist.

Handelt es sich um Wassereinlagerungen am Bauch, kann die Rücksprache mit einem Arzt sinnvoll sein. Zusätzlich können entwässernde Lebensmittel wie Ananas, Birnen, Gurken, Sellerie und Wassermelone dabei helfen, die Einlagerungen loszuwerden. Den Salzkonsum zu reduzieren, kann unter Umständen ebenfalls empfehlenswert sein.

Wichtig: Um Wassereinlagerungen zu vermeiden, ist es auf keinen Fall empfehlenswert, die Wasserzufuhr zu reduzieren. Den Körper optimal mit Wasser zu versorgen, ist unbedingt notwendig, um die Gesundheit aufrechtzuerhalten.

Nein, ich bin nicht schwanger! Es gibt einige Möglichkeiten, wie schlanke Frauen ihren Bauch weggbekommen

Eine ausgewogene Ernährung, sportliche Betätigung und ein ausreichendes Maß an Self-Care sind die wichtigsten Schritte für einen flachen Bauch. Auch die Reduktion von Wassereinlagerungen kann dabei helfen, dass diese Körperregion besser zum restlichen schlanken Körper passt.

Die gute Nachricht dabei ist, dass Bauchfett üblicherweise stoffwechselaktiv ist und damit vom Körper als primäre Energiequelle genutzt wird. Damit das gelingt, sollte eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining nicht fehlen. Selbst Sportmuffel finden üblicherweise eine Sportart, für die sie sich begeistern können. Um nachhaltig und langfristig einen flachen Bauch zu behalten, ist aber nicht nur Sport wichtig. Es ist ebenfalls notwendig, den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Neben den passenden Mikro- und Makronährstoffen gilt es dabei auch, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen.

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