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Handtaschen gelten für viele Frauen als absolutes Must-Have-Accessoire. Leider sind es oft die luxuriösen Modelle, die als besonders begehrenswert gelten. Es gibt allerdings einen Trick, mit dem man die It-Bags zu günstigen Preisen erhalten kann.

So findet man Second-Hand-Ware

Designer-Handtaschen sind sehr begehrt und werden oftmals auch nur in geringen Stückzahlen produziert, um eine gewisse Exklusivität zu wahren. So kommt es, dass die besten Modelle wie etwa die Hermès Birkin 35 schnell mal mehrere Tausend Euro kosten kann. So etwas kann sich nicht jeder leisten. Es gibt allerdings durchaus Möglichkeiten, eine echte Hermès Tasche für weniger Geld zu bekommen. Oft werden teure Luxusmodelle nämlich zu Ausstellungszwecken oder für Modenschauen gekauft. Auch Privatkäufer wissen, dass die Tasche zwar an Wert verliert, aber in dieser Größenordnung natürlich keinesfalls wertlos wird.

So kommt es, dass man bei bestimmten Händlern eine Second Hand Luxus Tasche kaufen kann, die oftmals um ein Vielfaches günstiger ist als das brandneue Original. Die Taschen sind in der Regel in einem guten Zustand – über etwaige Händler muss der Verkäufer ausreichend informieren. In vielen Fällen ist das gebrauchte Modell vom Original aber kaum zu unterscheiden – ganz anders, als es etwa bei billigen Fälschungen und Imitaten der Fall ist. Taschenkenner entwickeln schnell ein Auge dafür, was echt und was gefälscht ist. Und wenig ist peinlicher, als mit einer vermeintlichen Luxushandtasche aufzufliegen.

Mode verkaufen statt wegschmeißen

Second-Hand-Mode hat schon längst nichts mehr mit dem einst leicht angestaubten Ruf zu tun. Gerade im Luxuspreissegment entwickelt sich hier aber eine neue Kultur. Immer mehr Menschen wissen, dass auch für wenig Textil wertvolle Materialien verwendet wurden, die man nicht einfach wegschmeißen sollte. Und trotzdem hat es einen Reiz, auch in diesem Preissegment eine regelmäßig wechselnde Garderobe vorweisen zu können. Gebrauchte Mode ist der ideale Weg aus diesem Dilemma. Gute Mode lässt sich oftmals auch gebraucht noch für einen soliden Preis verkaufen. Von dem Erlös kann man sich dann wieder neue Stücke kaufen – und sorgt somit für laufend frischen Wind im Kleiderschrank.

So hat sich auf manchen Plattformen eine regelrechte Community gebildet, die das Kaufen, Verkaufen und Tauschen auch von Luxusmode zum Ziel hat. Für Schnäppchenjäger hat sich das Internet so in eine Art Paradies verwandelt. Sie finden hier selbst begehrteste Modelle zu erschwinglichen Preisen und können sich fühlen wie Stars auf dem Laufsteg, die scheinbar jeden Tag ein neues Outfit hervorzaubern. Gleichzeitig ist diese Art des Modehandels nachhaltiger und schont die Ressourcen unserer Umwelt. Das Stichwort hierfür lautet „Circular Fashion“ und könnte schon bald die Modewelt der Zukunft dauerhaft revolutionieren. Eine gute Sache – für Modeliebhaber, Schnäppchenjäger und unseren Planeten.