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Der Schutz der Umwelt spielt für immer mehr Menschen eine wichtige Rolle im Leben. Wie sich ein nachhaltigerer Alltag gestalten lässt und welche kleinen Veränderungen bereits eine große Wirkung haben, das erfährt man hier.

Bestehende Verträge prüfen

Für mehr Nachhaltigkeit im Alltag lohnt sich ein Blick auf bestehende Gewohnheiten und laufende Verträge wie etwa einen Vertrag mit dem Stromlieferanten. Im Gegensatz zu konventionellem Strom bietet Ökostrom deutlich mehr Nachhaltigkeit und trägt zum Schutz unserer Umwelt und ihrer Ressourcen bei. Einige Anbieter, beispielsweise der Energieversorger Yello, bieten inzwischen auch 100 % Ökostrom an. Neben dem Wechsel des Vertrags ist auch ein achtsamer Umgang mit elektronischen Geräten notwendig, denn durch Geräte mit hoher Energieeffizienz wird weniger Strom verbraucht.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf Aboverträge für Zeitungen oder Zeitschriften. Die meisten Printmedien sind auch online lesbar und das spart nicht nur jede Menge Zeit für die Papierentsorgung, sondern schont auch natürliche Ressourcen.

Regionale Angebote nutzen

Auch Regionalität ist ein Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit. Das gilt beispielsweise für den Einkauf von Lebensmitteln und anderen Produkten. Was im eigenen Umfeld hergestellt wurde, muss keine langen Transportwege zurücklegen und verursacht dadurch einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß. Der Einkauf bei regionalen Landwirten ist ein Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Dies gilt besonders dann, wenn man im Umfeld Bio-Landwirte mit Hofverkauf hat oder in verpackungsfreien Läden einkauft. Übrigens führen hierbei schon kleine Veränderungen zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck.

Statt Plastiktüten dienen Einkaufskörbe und Einkaufstaschen aus Stoff oder anderen Materialien als Transportmittel für den Einkauf. Produkte in Plastikverpackungen sollten ebenfalls möglichst vermieden werden, da Plastik nicht vollständig abbaubar ist.

Teilen statt besitzen

Ein weiterer Aspekt der Nachhaltigkeit ist die Reduktion von Besitz, der nicht zwingend notwendig ist. Viele Gegenstände aus dem klassischen Besitz eines Haushalts werden nur selten im Jahr verwendet. Hierbei kann es sinnvoller sein, Dinge zu leihen und nicht zu kaufen. Gerade Werkzeug wird meistens nur selten verwendet, benötigt zur Herstellung jedoch wichtige Ressourcen. Auch Kleidung lässt sich wunderbar über verschiedene Plattformen mieten, tauschen oder als Second Hand erwerben. Dadurch bleiben Produkte länger im Warenkreislauf und gleichzeitig wird die Haushaltskasse entlastet.

Mehr Nachhaltigkeit in der Mobilität

Die eigene Mobilität bietet ebenfalls viel Potenzial für ein nachhaltigeres Leben. Wer auf einen privaten PKW verzichtet und stattdessen den öffentlichen Nahverkehr oder ein Fahrrad nutzt, der produziert deutlich weniger CO2. Wird zu besonderen Anlässen temporär doch ein Auto benötigt, kann das zum Beispiel über Carsharing gemietet werden. Hiermit sind Urlaubsfahrten, Großeinkäufe und andere Besorgungen schnell erledigt. Flugreisen und Fahrten mit Kreuzfahrtschiffen sollte man so weit wie möglich reduzieren, denn sie erzeugen einen enormen CO2-Ausstoß. Mit diesen kleinen Veränderungen im Alltag leistet man bereits einen großen Schritt hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil.