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Wir alle sind bzw. waren in den letzten zwei Jahren von der Corona-Pandemie und ihren ständig sich ändernden Maßnahmen betroffen. Vom einen auf den anderen Tag hatte sich im Frühjahr 2020 alles verändert. Tatsächlich ist die Nachfrage nach Therapieangeboten seitdem deutlich gestiegen, denn diverse Schutzmaßnahmen, Kontaktbeschränkungen oder sogar Verbote diesbezüglich gingen und gehen heute noch an die Substanz. Sie zehren an unseren Nerven und an unserer psychischen Gesundheit.

Nicht selten beschreiben Menschen in diesem Zusammenhang verstärkt Ängste und Depressionsanzeichen, gepaart mit einer großen Perspektivlosigkeit. Allerdings muss man damit nicht alleine fertig werden. Welche Auswirkungen die Pandemie auf unsere psychische Gesundheit haben kann und wie man diesen entgegenwirken kann, haben wir im folgenden Artikel zusammengestellt.

„Nur” Pandemie oder auch ein Trauma?

Menschen brauchen Sicherheit, was nicht selten mit Planung verbunden ist. Eine wirkliche Planung ist in Pandemie Zeiten allerdings so gut wie unmöglich, genau wie Dinge, die uns helfen zu regenerieren. Das führt zu einem Ungleichgewicht im Inneren und bringt uns dazu, an unsere Reserven zu gehen. Nicht selten sind körperliche sowie seelische Folgen damit einhergehend.

Auch können durch einschlägige Erlebnisse während der Pandemie, wie z. B. das Bangen um einen geliebten Menschen, der erkrankt auf der Intensivstation liegt, den Verlust eines geliebten Menschen oder auch durch eine eigene Corona-Erkrankung, posttraumatische Belastungsstörungen entstehen. Allerdings muss man das nicht alleine bewältigen, denn die Praxis für Trauma- und Psychotherapie in Hamburg sowie weitere Experten auf diesem Gebiet können helfen.

Was macht Corona mit der Liebe?

Kaum etwas anderes hat solch einen großen Einfluss auf unsere Psyche, wie zwischenmenschliche Beziehungen. Während eine Freundschaft eine längere Pause hin und wieder ganz gut verkraftet, sind partnerschaftliche Beziehung während der Pandemie stark gefährdet. Paare wurden durch Kontaktbeschränkungen und auch den Mangel an Freizeitangeboten, Home-Office, Reisebeschränkungen usw. entweder voneinander getrennt oder auch einander aufgedrängt.

In beiden Situationen kann man schnell die Kontrolle über Nähe und Distanz verlieren, was schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit und ein Risiko für die Beziehung darstellen kann. Auch ist während der Pandemie in einigen Bundesländern die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt gestiegen. Und da unsere Psyche langfristig beeinflussbar ist, sind Spätfolgen dahingehend nicht selten der Fall.

Einsamkeit durch Corona?

Corona bedeutet auch generell weniger menschliche Kontakte zu haben; Eltern und Familie nicht mehr sehen zu können, sich nicht mehr umarmen zu können etc. Wer bei diesen Schutzmaßnahmen alles richtig macht, macht im Gegenzug in seinem Sozialleben, das so wichtig ist für die psychische Gesundheit, alles falsch. Ein Teufelskreis sozusagen, der ebenso psychische Spätfolgen mit sich bringen kann. Besonders sehr ängstliche Personen, aber auch sehr extrovertierte, die beide auf sozialer Kontakte angewiesen sind, leiden unter dem sogenannten „Social Distancing”.

Bruch mit Freunden und der Familie

Der ständige Diskurs über die Coronaimpfungen und ihre unterschiedlichen Meinungen dazu kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Besonders wenn Familienmitglieder oder enge Freunde komplett anderer Meinung sind, als man selbst. Man könnte sagen, dass sich ein Corona-Schatten auf viele enge Beziehungen legt, der in manchen Fällen lange keine Sonne mehr durchlässt. Auch führen die unterschiedlichen Schutzmaßnahmen häufig zu Diskussionen und sogar Verschwörungstheorien, ob es die Pandemie tatsächlich gibt usw. haben ihren Raum. Wenn solch verschiedene Meinungen, Fakten und Weltbilder aufeinanderprallen, kommt es oft bis zum Bruch innerhalb diverser Beziehungen.

Psycho- und Traumatherapie können helfen

Traumatische Erlebnisse, mal schwerer und mal leichter, gehören zu unserem Leben dazu. Ohne sie würden wir nicht lernen, positive und gesunde Methoden zu entwickeln, um ihnen nachhaltig entgegenzuwirken. Leider kommt es nicht selten dazu, dass aus einer Problemverarbeitung eine Problemvermeidung wird. An dieser Stelle gibt es aber professionelle Hilfe, die in Form von Psycho- oder Traumatherapie in Anspruch genommen werden kann.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage von Henrike Ortwein unter https://henrike-ortwein.de/ueber-mich/. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Traumatherapeutin unterstützt Menschen, die ihre psychische Gesundheit wieder ins Gleichgewicht bringen und ihr Leben genießen wollen.

Fazit

Die Pandemie hat bei uns allen Spuren hinterlassen. Hieraus können sich Spätfolgen für die psychische Gesundheit entwickeln, denen man sich nicht alleine stellen muss. Wenden Sie sich an professionelle Hilfe, sollten Sie schwere Situationen diesbezüglich nicht alleine bewältigen können.