13. April 2024

Tolle Erlebnisse im Passeiertal für Frauen

Das pittoreske Gebirgstal der Passer gehört zu den schönsten Flecken in Südtirol. Hier gibt es auch für Damen viel zu entdecken: Reiten, Wandern, Wellness. Welche Highlights auf Besucher warten, zeigt Artikel.

Detox für Körper und Geist

Das Passeiertal ist nicht nur für seine herrliche Naturkulisse, sondern auch für seine Wellnessangebote bekannt. So werden etwa die Kräuter der Almwiesen für Kräuterstempel und entspannende Massagen genutzt. Ein echter Geheimtipp sind jedoch die herrlichen Apfelbäder. Sie sorgen ähnlich wie ein Fußbad mit Essig für die Entgiftung, verwöhnen die Haut jedoch zusätzlich. In Südtirol werden unzählige Apfelsorten angebaut, sodass die knackfrische und vitaminreiche Zutat stets vorhanden ist. Die über 20 Vitamine und wertvollen Mineralien der Früchte werden während des wohligen Bades von der Haut aufgenommen. Damit wird sie nicht nur gereinigt, sondern auch vitalisiert.

Wer möchte, kann diese und andere Anwendungen in einem Golfhotel im schönen Passeiertal einmal selbst ausprobieren. Ein Saunagang mit dem Latschenkiefernöl gehört etwa dazu. Gewonnen wird die Wellness-Essenz direkt aus den Nadelwäldern der Umgebung. Die Inhaltsstoffe haben nicht nur eine stimulierende Wirkung. Vor allem die ätherischen Öle sind ideal, um den Rachen- und Halsbereich zu pflegen.

Das Südtiroler Heubad: Hier werden Kindheitserinnerungen wahr

Wer hat als Kind nicht schon einmal davon geträumt, eine Nacht im Heu zu schlafen. Dieser Traum kann nun im Passeitertal in Erfüllung gehen. Das Heubad gehört zu den traditionellen Wellnessanwendungen. Geerntet wird die wertvolle Zutat im Sommer als Herbstarbeit, denn schließlich genießen auch die Tiere des Tals diese delikate Wellnesskur von innen.

Trockenes Heu der Almwiesen wird in ein Bad aus warmem Wasser getaucht. Einmal hineingelegt, macht sich ein wohliges Gefühl breit. Durch das warme Wasser setzten die getrockneten Kräuter und Pflanzen ihre wertvollen Inhaltsstoffe frei. Sie werden durch die Haut und die Atemwege aufgenommen und haben eine wohltuende Wirkung. Dadurch wird etwa der Kreislauf angeregt, die Haut entschlackt, der Stoffwechsel angeregt.

Waldbaden sorgt für Entspannung und kann auch im Passeiertal neben anderen wohltuenden Aktivitäten erlebt werden | pixabay.com

Passeiertal ist ein riesiger Abenteuerspielplatz

Das Tal ist ein herrlicher Abenteuerspielplatz für bewegungsaffine Besucher. Für jede Schwierigkeitsstufe und jedes Fitnesslevel ist das Passende dabei. Wer hoch hinaus möchte, kann etwa die Wanderung auf den Hirzer (2.781 m), zur Mataspitze (2.179 m), zum Großen Schwarzsee (2.505 m) oder zur Stettiner Hütte (2.875 m) wagen.

Dazu gibt es verschiedene Höhenwege, Waldwege oder Erlebniswege im Tal. Ein Highlight ist der Haflinger Erlebnisweg. Er ist nicht nur etwas für Kinder, sondern für die ganze Familie. Von Hafling Dorf geht es nach St. Kathrein. Die Strecke ist mit einer Länge von 2,2 km in gut 1 Stunde zu bewältigen und ideal für einen kleinen Spaziergang. Unterwegs gibt es nicht nur tolle Aussichten, sondern auch Wissenswertes zu den Vierbeinern mit der typisch hellen Mähne.

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde: Das Passeiertal hoch zu Ross erkunden

Wer die Wanderwege im Passeiertal nicht (nur) zu Fuß erkunden möchte, kann sich auch auf den Rücken der Pferde schwingen. Es gibt verschiedene Höfe, bei denen Pferde zum Ausleihen mit den Hufen scharren. Wer möchte, kann sich mit ausreichend Erfahrung selbst auf den Weg machen oder nimmt an einer der zahlreichen, geführten Touren (etwa zweistündig, halbtags oder ganztags) teil.

Mal etwas Außergewöhnliches probieren

Wandern, Wellness, Radfahren – das Passeiertal hält viele spannende Abenteuer bereit. Für Mutige und Erlebnishungrige gibt es aber noch viel mehr: Gleitschirmfliegen, Kegeln, Mountaincarts, Lamawanderungen, Spiderpark. Wer sich das herrliche Tal gern einmal aus der Vogelperspektive ansehen möchte, kommt beim Gleitschirmfliegen auf seine Kosten. Gestartet wird von der Mittel- oder Bergstation der Hirzer Seilbahn. Als Landeplatz geht es bis zum Dorf Saltaus. Bei gutem Wetter ist der Blick auf die umliegenden Berge spektakulär. Ganz Mutige geleiten genüsslich ca. eine Stunde durch die Lüfte und können sich einmal frei wie ein Vogel fühlen.

Ein rasant-cooles Abenteuer ist die Fahrt in einem Mountaincart. Ohne Motor geht es lautlos auf einer Strecke von circa 3,5 km durch die herrliche abwärts Bergwelt. Wer es etwas gemütlicher mag, nimmt an einer geführten Lamawanderung teil. Mit den gelassenen Tieren macht das Spazieren über die Wiesen des Passeiertals noch mal so viel Spaß.

Herrliche Wiesen und eine spektakuläre Bergkulisse: Das Passeiertal hat über 500 km Wanderwege zu bieten | pixabay.com

Zu den neuesten Attraktionen im Passeiertal gehört der Spiderpark in Pfelders. Hier können Wagemutige auf 4 Parcours hinab ins Tal sausen, gut gesichert an einer Leine. Die Aussicht auf circa 18 m Höhe ist spektakulär und kann auch einzelnen Abschnitten mit verschiedenen Schwierigkeitsniveaus genossen werden. Das rasante Vergnügen der etwas anderen Art steht jedoch nur in den Sommermonaten bis zum Herbst (Juni bis Oktober) zur Verfügung. Wer im Winter nach schnellem Outdoor-Spaß sucht, kann das Passeiertal auf einer der vielen Skipisten erkunden. Auch hier ist für Anfänger und Profis gleichermaßen etwas dabei.

Tipp: Waldbaden in Südtirol

Ein stressiger Alltag kann uns krank machen. Immer öfter suchen vor allem geplagte Großstädter oder Familienmanagerinnen nach einer Auszeit, ganz ohne Smartphone. Viele entdecken dabei das Waldbaden für sich. Eins werden mit der Natur und der Kraft der Bäume, durch intensive Atemübungen und lange Spaziergänge in sich hineinspüren –  dieses Treatment gibt es auch im Passeiertal. Wer möchte, hängt gleich noch eine Yogaeinheit hintendran. Melanie Boschetti (u.a. Yoga- und Waldbade-Expertin) lädt wie andere Yoga-Profis aus dem Tal dazu ein.

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