Dean Drobot/shutterstock.com

Wer heute ins Berufsleben startet, möchte oft nicht mehr den klassischen Bürojob erledigen. Ein „9 to 5“-Job gilt als sicher, aber vielleicht etwas langweilig. Viele Menschen verstehen ihr Leben zudem mittlerweile eher in Abschnitten und erwarten nicht mehr mit 19 einen Beruf zu lernen und sich in diesem nicht mehr weiterzuentwickeln. Außerdem gibt es interessante Jobs, mit denen sich nicht nur eine Ausbildung oder ein Studium finanzieren lassen.

Zusätzlich eignen sich diese Jobs für persönliche Sozialstudien, bei denen sich viel über sich und andere Menschen lernen lässt. Hier also drei spannende Jobideen, bei denen voller Körpereinsatz gefragt ist und die bei der Berufsberatung garantiert fehlen. Für viele Frauen ist ein gepflegtes Äußeres unabhängig von ihrem Beruf wichtig. Sie achten mit Zusätzen wie Flohsamen auf ihre Darmgesundheit und pflegen ihre Haut mit Produkten wie beispielsweise Kokosöl. Wer sich wohl in seiner Haut und seinem Körper fühlt, wird in vielen Berufen größere Karrierechancen haben.

Zusätzlich gibt es Berufsfelder, für die ein ansprechendes Äußeres und eine charmante Ausstrahlung besonders wichtig sind. Denn bei ihnen ist der volle Körpereinsatz gefordert. Klassische Berufe in diesem Bereich sind Messehostessen oder Jobs in der Gastronomie. Wer gerne mit seinem Aussehen, seiner körperlichen Fitness und seiner Ausstrahlung Geld verdienen möchte, sollte sich diese drei Berufsbilder unbedingt anschauen.

Idee 1: Tänzerin

Viele junge Menschen haben tanzen als Hobby. Das wird von den Eltern gerade bei kleinen Kindern gefördert, weil es wichtig für die motorische Entwicklung und die Koordinationsfähigkeit ist. Wer tanzt, lernt automatisch viel über sich und seinen Körper kennen. Umso älter Kinder werden, desto niedriger wird die Priorität, die Eltern dem Tanzen einräumen. Kreative Berufe sind nach wie vor aus Elternsicht eher eine Traumtänzerei als eine ernsthafte Karrieremöglichkeit. Bei einer großen Leidenschaft für das Tanzen sollte jedoch auch in diese Richtung gedacht werden. Es gibt nicht nur die Möglichkeiten auf der Bühne in Musicals oder anderen Inszenierungen zu tanzen. Auch in Fernsehproduktionen oder an Schulen gibt es immer wieder Stellen für professionelle Tänzer.

Körperkontrolle, ein gepflegtes Äußeres und Hingabe sind bei diesen drei Berufen eine wichtige Voraussetzung | pixabay.com

Wie Tänzer werden?

Der erste Schritt ist tatsächlich die Leidenschaft für den Tanz und jahrelanges Tanztraining als Kind. Ein später Quereinstieg ist beim Tanzen schwierig, da sich die erforderliche körperliche Fitness nur schwer schnell aufbauen lässt. Für professionelle Tänzer folgt der Weg über das Tanzstudium oder die Ausbildung zum Tänzer. Dabei gibt es sehr renommierte Schulen. An jeder Schule muss jedoch eine praktische Aufnahmeprüfung bestanden werden.

Über die Schmerzgrenze gehen

Wie jeder andere körperliche Beruf auch fordert der Beruf des Tänzers das Gehen über die eigene Schmerzgrenze. Das Training ist hart und erfordert große Beständigkeit. Wenn Tanzen jedoch die Leidenschaft im Leben ist, lohnt sich dieser Einsatz. Wichtig ist, dass hierbei überlegt wird, was sich im Anschluss an die aktive Karriere machen lässt. Vielleicht wird parallel bereits ein Tanzstudio gegründet, indem Kinder unterrichtet werden. Dieser Ausstiegsplan aus der aktiven Karriere sollte parallel verfolgt werden.

Idee 2: Escort-Service

Für junge und attraktive Frauen ist der Bereich des Escort-Service eine Möglichkeit, sich relativ schnell selbständig und zeitlich flexibel Geld zu verdienen. Ideal ist dieser Job, um sich entweder ein Studium zu finanzieren oder den gewissen Luxus im Leben. Immerhin drei von vier Studierenden finanzieren sich ihr Studium mindestens teilweise über einen Nebenjob, wie der Deutsche Hochschulverband informiert. Auch bei dieser Berufstätigkeit ist jedoch klar: Es ist keine Karriere auf Dauer und sollte so auch nicht geplant werden. Die Arbeit als Escort kann jedoch ein lukrativer Nebenjob für abenteuer- und kontaktfreudige junge Frauen sein.

Was ist ein Escort-Service?

Ein Escort-Service – auch Begleitagentur genannt – bietet Dates mit unterschiedlichem Inhalt. Was hier angeboten wird, ist zum einen eine Grundsatzentscheidung der Agentur und zum anderen die Entscheidung der Frau. Seine persönliche Grenze setzt jeder in diesem Bereich für sich selbst. In der Hauptsache geht es den Klienten um Aufmerksamkeit, Zuhören und angenehme Gesellschaft. Die genauen Rahmenbedingungen für ein Escort-Date werden vorab vereinbart und bei seriösen Begleitagenturen auch die Bezahlung direkt vorher geleistet.

Wer wird als Escort gesucht?

Da es beim Escort um die Gesellschaft geht und oftmals Verabredungen in Restaurants stattfinden, sollte nicht nur das Äußere gepflegt sein. Auch die Umgangsformen eines Escort sollten entsprechend sein. Eine gute Allgemeinbildung, hohe Qualitäten als Zuhörer, professionelle Distanz und Empathie sind Eigenschaften, welche für die Tätigkeit eines Escort ideal sind. Wer sich gut auf verschiedene Menschen einstellen kann und neugierig auf ganz verschiedene Lebensläufe und -weisen ist, für den kann dieser Job sehr interessant sein.

Idee 3: Kampfchoreografin

Ein in Deutschland neues und dadurch sehr attraktives Berufsfeld für Frauen mit einem Faible für Kampfsport und körperliche Fitness ist die Kampfchoreografie. Hierbei geht es darum, Kampf- und Intimitätsszenen auf der Bühne oder in Kino- und Fernsehproduktionen zu choreografieren und mit den Schauspielern einzustudieren. Zugegebenermaßen geht es hierbei weniger um die Optik als um die körperliche Fitness, aber als ein von der Norm abweichender Beruf sollte er in dieser Aufzählung ungewöhnlicher Jobideen mit vollem Körpereinsatz nicht fehlen.

Szenen im Film oder auf der Bühne benötigen eine genaue Choreografie, um ihre Wirkung zu entfalten | pixabay.com

Wie wird man Kampfchoreografin?

Die Wege zu diesem Beruf sind sehr unterschiedlich. Professionelle Tänzer, Kampfsportler, Stuntleute, Bewegungspädagogen oder Intimitätscoaches – unter den professionellen Kampfchoreografen gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensläufen mit einer Vielzahl an Aus- und Fortbildungen. Mitbringen sollte ein Kampfchoreograf eine Liebe zur Bewegung und dem Detail. Ein Auge für szenische Situationen und ein sehr klares Gespür für das menschliche Miteinander.

Zudem muss der eigene Körper so trainiert sein, dass sich die teils komplizierten Choreografien nicht nur entwerfen, sondern auch praktisch einstudieren lassen. Körperliche Fitness ist also eine Voraussetzung für diesen Job. Da bei diesem Job sehr eng mit Menschen zusammengearbeitet wird, ist ein gepflegtes und ansprechendes Äußeres ein Bonuspunkt.

Über den Tellerrand schauen

Die Frage nach dem späteren Job im Leben ist nach wie vor schwer zu beantworten. Wer neugierig in die Berufswelt hineinschaut, wird eine Vielzahl an spannenden Berufen abseits der genormten Wege entdecken. Mut, das Wissen um die eigenen Vorzüge und Schwächen und kluges Agieren machen den Berufsweg fern vom 9-to-5-Job interessant.