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Anfang Oktober startete das vierte und letzte Quartal des Jahres 2022. In dem von Oktober bis Dezember laufenden Geschäftszeitraum herrscht in den meisten Büros Unruhe. Und auch im ersten Quartal legt sich diese Unruhe meistens nicht – sei es wegen fälligen Aufträgen, hektischen Kunden oder neuen Aufgaben. Den Trubel beiseitezulegen und den Urlaub zu genießen, fällt dabei vielen Arbeitnehmern und Mitarbeitern schwer. Genau deshalb sollte man den Übergang in den Winterurlaub genau planen.

Das richtige Reiseziel für den Winter finden

Nach einem anstrengenden Jahr voller Stress, braucht der Geist ausreichend Entspannung. Damit ein Urlaub abseits der Arbeitswelt erfolgreich gelingt, braucht es die richte Motivation. Das richtige Reiseziel sollte deshalb im Fokus der Urlaubsvorbereitung stehen. Für Angestellte, welche viel vor dem PC sitzen und sich wenig bewegen, eignet sich ein Entspannungsurlaub am besten. Soll die Anfahrt oder der Flug nicht so lange dauern, so empfiehlt es sich ein Hotel in der Nähe von Meran mit Pool aufzusuchen.

Die italienische Stadt Meran liegt in den Südtiroler Alpen und bietet Entspannungsurlaubern die besten Voraussetzungen. Urlaubsentspannung bedeutet dem Geist neue Eindrücke zu geben, fernab von Bildschirmen und anderen digitalen Geräten. Südtirol ermöglicht den Urlaubern ihrer Psyche etwas Gutes zu tun, indem sie sich in Wellnesshotels verwöhnen lassen und gleichzeitig die Natur entdecken.

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Entspannung vorprogrammieren: Das Büro zu Hause lassen

Das richtige Hotel zu finden und zu buchen, war der erste Schritt Richtung Urlaub. Anschließend empfiehlt es sich das Arbeitsumfeld auf die geplante Abwesenheit vorzubereiten:

  • Eine geordnete Übergabe

Der Arbeitsalltag endet in der Winterzeit nicht für jeden: Währenddessen man selbst im Hotel Cocktails schlürft, müssen die Kollegen weiterarbeiten. Für sie stehen womöglich wichtige Termine oder andere Ereignisse an. Dabei kommt es nicht selten vor, dass gewisse Aufgabenbereiche sonst von einem selbst übernommen werden müssen. Es gilt: Vorausdenken zahlt sich aus.  Wer im Urlaub seine Ruhe haben will, sollte für die Zeit seiner Abwesenheit den Kollegen alle wichtigen Infos weitergeben oder sogar ein Übergabeprotokoll verfassen.

  • Über Abwesenheit informieren

Wenn man im Urlaub vorhat gar nicht erreichbar zu sein, ist es wichtig den Kollegen, den Klienten und seinen Vorgesetzten Bescheid zu sagen, dass man die nächste Zeit nicht zur Verfügung steht. An die Kollegen und Kolleginnen, mit denen man eng zusammenarbeitet, schickt man idealerweise eine E-Mail. In dieser E-Mail informiert man sie, wann man zurück ist und an wen sie sich im Notfall wenden können. Diese Infos sollte man auch in einer Abwesenheitsnotiz vermerken, welche automatisch bei Posteingang versendet wird.

Den Neueinstieg vorbereiten – so geht’s

Nachdem alle nötigen Aufgaben und Informationen an die Kollegen übermittelt wurden, empfiehlt es sich den eignen Einstieg nach dem Urlaub vorzubereiten. Eine gute Idee ist es, den Arbeitsplatz auf die Abwesenheit einzustellen und aufzuräumen. Ein guter Tipp ist es, die Notizen und Unterlagen auf dem Schreibtisch, zu sichten und drei Stapel zu bilden. Ein Stapel ist für die Übergabe an die Urlaubsvertretung gedacht. Der zweite wird mit allen Unterlagen gebildet, denen man sich noch vor dem Urlaub anzunehmen hat. Um den dritten kümmert man sich nach dem Urlaub.

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Wichtig: Die Arbeit vergessen und wirklich Urlaub machen

Grundsätzlich ist es bei einer längeren Abwesenheit in Ordnung, alle paar Tage mal das Postfach zu checken und auf die wichtigsten Nachrichten einzugehen oder diese weiterzuleiten. Wer jedoch ständig seine E-Mails checkt, ist in Gedanken permanent bei der Arbeit und wird nicht in der Lage sein richtig abzuschalten. Experten empfehlen, für sich Regeln festzulegen. So sollte man maximal eine Stunde pro Tag den E-Mails widmen, jedoch niemals direkt nach dem Aufstehen oder direkt vor dem Schlafengehen. Die Folgen von mangelnder Ruhe können verschiedene Symptome verursachen:

  • Muskelschmerzen, Verlust von Kraft und Energie
  • Beeinträchtigung der mentalen Ebene
  • weniger Willenskraft, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration
  • reduziertes Gedächtnis
  • Beeinträchtigung des Redeflusses
  • Beeinträchtigung der Kreativität und Vorstellungskraft
  • Frustration, Reizbarkeit, Angst, Besorgnis, Labilität und Überempfindlichkeit
  • Müdigkeit und Anfälligkeit für Krankheiten
  • Burnout

Zurück ins Büro: Stressfrei aus dem Urlaub

Das „Wieder Ankommen“ aus dem Urlaub kann genauso schwer sein, wie das Entspannen im Urlaub. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, auch die Rückreise und die Ankunft genau zu planen. So kann es sich beispielsweise auszahlen, die Rückkehr nicht direkt auf den letzten Urlaubstag zu legen. Wer nach der Rückkehr aus dem Urlaub mindestens zwei Tage zum Ankommen und Auspacken einräumt, vermeidet in Stress zu geraten. Zudem sollte zusätzlich ein Tag für einen möglichen Jetlag oder eine andere Reisekrankheit eingeplant werden. So sollte man mindestens Sonntag und Montag noch ganz ruhig angehen lassen, wenn man Samstag zurückkommt.

Des Weiteren kann es hilfreich sein die Alltagsaktivitäten langsam zu steigern: Koffer auspacken, Urlaubswäsche waschen, Briefe lesen und Blumen gießen – für diese und andere Erledigungen darf man sich ruhig mehrere Tage Zeit nehmen. Auch die Umstellung in den gewohnten Tagesrhythmus sollte geplant stattfinden. Stellt man vor dem Arbeitsantritt seinen Tagesrhythmus langsam wieder auf „Alltagszeiten“ um, hat man weniger Stress und Mühe beim früher aufstehen und konzentrieren.