12. Juli 2024

Bepanthen bei Hämorrhoiden: Beschwerden schonend lindern

Wer spricht schon gerne über so unangenehme Probleme wie Hämorrhoiden? Tatsächlich leiden jedoch viele Menschen darunter. Der Besuch beim Arzt sollte wegen vermeintlich peinlicher Probleme nicht hinausgezögert werden. Hämorrhoiden können gut behandelt werden. Wenn sie frühzeitig eine Behandlung erfahren, kann Bepanthen Salbe die Beschwerden lindern. Im fortgeschrittenen Stadium ist die alleinige Behandlung von Hämorrhoiden mit Bepanthen aber nicht ausreichend.

Bepanthen ist bei Hämorrhoiden eine gute Lösung

Bepanthen Salbe erweist sich nach Prüfung aller Sachverhalte zwar nicht als die einzige Behandlungsmöglichkeit. Doch es ist erwiesen, dass diese Salbe in jeder Lebenslage nützliche Dienste leistet. Bei Hämorrhoiden wirkt Bepanthen nachweislich reizmindernd, entzündungshemmend und heilungsfördernd. Selbst Zinksalben wirken nicht vergleichbar gut, da sie bei längerer Anwendung die Haut austrocknen. Das ist bei Hämorrhoiden nicht wünschenswert. Es verstärkt den Juckreiz.

Zinksalben werden nur bei stark nässenden Hämorrhoiden empfohlen. Heilungsfördernde Wirkstoffe wie Dexpanthenol oder Panthenol, wie sie in Bepanthen enthalten sind, verbessern die Haut-Elastizität und die Neubildung von Hautzellen. Auch Hamamelis-Salben oder Zäpfchen mit Hamamelis wirken ähnlich gut. Doch sie werden nicht von jedem Menschen vertragen. Bei manchen Menschen reagiert die gereizte Haut mit allergischen Reaktionen auf dieses allgemein gut verträgliche Zaubernussgewächs. Positiv ist aber die entzündungshemmende, blutstillende, antimikrobielle und adstringierende Wirkung der Hamamelis-Extrakte.

Hämorrhoiden
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Nachgewiesen ist allerdings nicht, dass Hamamelis-Extrakt bei Hämorrhoiden tatsächlich wirksam sind. Manche Mediziner sehen Hamamelis-Salben lediglich als Hauptpflege-Maßnahme an. Zudem kann durch die bessere Gleitfähigkeit eine Erleichterung beim Stuhlgang erreicht werden. Doch auch für Hamamelis-Salben gilt, dass sie nicht länger als vier Wochen am Stück angewendet werden sollten. Solche limitierenden Anwendungsregeln gelten für Bepanthen nicht. Bepanthen ist gut verträglich, weil die Salbe keine reizenden oder sensibilisierungsfähigen Inhaltsstoffe enthält.

Die übliche Behandlung von Hämorrhoiden

Die Therapie, die beim Vorliegen von Hämorrhoiden eingeleitet wird, richtet sich nach dem Schweregrad des Leidens. Auch der Auslöser der Hämorrhoiden kann bei der Behandlung nach Berücksichtigung verlangen. Wichtig ist, bereits vorbeugend die Risikofaktoren zu mindern. Vor allem der Abbau von Übergewicht wird angeraten. Auch häufige Verstopfung kann durch verstärktes Pressen zu Hämorrhoiden führen. Daher sollte die Ernährung ballaststoff- und faserreich sein. Zugleich ist eine ausreichend hohe Trinkwasserversorgung wichtig, damit der Stuhl nicht zu fest wird.

Bei leichten Hämorrhoiden kann eine Salbe mit Dexpanthenol für Linderung sorgen. Die vergrößerten Hämorrhoiden jucken dann nicht so stark. Die Haut der Umgebung bleibt weich. Zugleich werden mit dem Wirkstoff Dexpanthenol latente Entzündungen behandelt. Die wunde Haut kann wieder abheilen. Neben Dexpanthenol sind auch Zinksalbe, Hamamelis-Cremes oder Salben mit Aloe Vera sinnvoll. Auch sie wirken reizlindernd und entzündungshemmend.

Welche Medikamente sind sinnvoll, welche nicht?

Da nicht jeder Betroffene Salben mit Hamamelis-Extrakt verträgt, sollte im Anfangsstadium der Hämorrhoiden die am wenigsten reizauslösende Salbe verwendet werden. In den meisten Fällen ist das Bepanthen. Dabei handelt es sich um ein bewährtes und gut verträgliches Präparat mit breiter Anwendungsbasis. Bepanthen ist als Wund- und Heilsalbe in fast jeder Hausapotheke zu finden. Ob „Bepanthen Sensiderm“ ebenfalls für die Behandlung von Hämorrhoiden geeignet sind, sollte beim behandelnden Arzt erfragt werden. Bei fortgeschrittenem Hämorrhoidal-Verlauf empfehlen sich jedoch andere Medikamente.

Aus der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Präparate die hilfreichen auszuwählen, ist nicht leicht. Die Wirksamkeit mancher Präparate ist wissenschaftlich nicht belegt. Üblicherweise werden Hämorrhoiden mit entzündungshemmenden Glucocorticoiden bzw. Cortison-Salben behandelt. Ergänzend kann Bepanthen-Salbe zur Reizlinderung und Wundpflege angewendet werden.

Salbe gegen Hämorrhoiden
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Neben Bepanthen & Co.: Ist Cortison bei Hämorrhoiden der Weisheit letzter Schluss?

Fakt ist, dass viele Patienten Probleme mit Cortison-Verordnungen haben, weil diese bei Dauerbehandlungen Nebenwirkungen haben. Verschreibungspflichtige Cortison-Salben sollten nur für kurze Zeit verwendet werden. In den meisten Fällen werden die schwächsten Cortison-Vertreter als Salbe verschrieben. Als Wirkstoffe sind Hydrocortisonacetat oder Prednisolon in Verwendung. Bei Brennen und starkem Juckreiz in der Aftergegend wirken diese Salben gut. Sie sorgen überdies für ein Abklingen der Entzündungen. Nachteilig ist aber, dass Cortison-haltige Salben die Haut in der Aftergegend immer dünner werden lassen. Zudem begünstigt Cortison das Entstehen von Pilzinfektionen im Darmtrakt.

Eine Alternative zu Cortison-Präparaten sind Lokalanästhetika in Salbenform. Die in den Salben enthaltenen Wirkstoffe – zum Beispiel Lidocain – betäuben die gereizte Analgegend vorübergehend. Jucken, Brennen und Schmerzen lassen eine Weile nach. Auch hier kann zwischendurch problemlos mit Bepanthen Salbe mitbehandelt werden. Auch an den Lokalanästhetika ist nachteilig, dass sie nicht für eine Langzeitbehandlung von Hämorrhoiden geeignet sind. Manche Lokalanästhetika lösen bei längerer Nutzung Allergien aus. Die maximale Nutzungsdauer liegt bei vier bzw. sechs Wochen. Eine mehrtägige Verwendung bei akuten Hämorrhoidal-Beschwerden ist aber denkbar und sinnvoll.

Da Lidocain-haltige Lokalanästhetika nur zweimal täglich angewendet werden, ist die zusätzliche Pflege der Hämorrhoiden mit Bepanthen Salbe sinnvoll. Kinder, die unter zwölf Jahre alt sind, dürfen Lidocain-Salben überhaupt nicht nutzen. Eine andere Lösung wären Präparate, die sowohl ein Kortikoid als auch Lidocain als Lokalanästhetikum enthalten. Salben- oder Zäpfchen-Präparate, die ein Lokalanästhetikum mit dem Wirkstoff Cinchocain enthalten, dürfen bei maximal zweimal täglicher Anwendung nur eine Woche am Stück verwendet werden. Ohne Bepanthen Salbe ist auch hier keine ausreichend Pflege für die gereizten Hämorrhoiden geboten.

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