17. Juli 2024

Kfz-Versicherung abschließen: Worauf sollte man achten?

Ein neues Auto ist oftmals ein Grund zur Freude. Mit dem neuen Eigentum wachsen aber auch die Verpflichtungen: Ohne eine gute Kfz-Versicherung geht gar nichts – und das ist auch gut so! Wie man den richtigen Tarif findet und worauf man bei einem Vergleich verschiedener Versicherungen achten sollte, zeigt dieser Artikel.

Worauf kommt es bei einer Kfz-Versicherung an?

Zunächst: Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland Pflicht! Ohne eine solche Versicherung bekommt das Kraftfahrzeug keine Zulassung. Das heißt allerdings nicht, dass jeder Mensch ein Recht auf eine Kfz-Versicherung hat. Beim Abschluss einer solchen Versicherung kann es auch zu Problemen kommen, etwa wenn man einen negativen Eintrag bei der Schufa hat. Dann ist aber noch nicht alles verloren. Es ist durchaus möglich, eine Kfz-Versicherung trotz negativem Schufa-Eintrag abzuschließen. Wie das geht, kann man etwa auf kfz-versicherung-trotz-schufa.com nachlesen.

Nun zu den Tarifen: Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdeckungen werden von den meisten Basistarifen erfüllt. Wer sich gegen mehr versichern möchte, muss meist einen Aufschlag zahlen. Versicherungsexperten empfehlen aber Privatpersonen, die Deckungssummen aufzustocken. Die gesetzlich vorgeschriebene Summe bei Personenschäden beträgt zum Beispiel 7,5 Millionen Euro. Das klingt nach viel Geld, ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass die Versicherung bei manchen Unfällen dem Geschädigten eine lebenslange Rente auszahlt. Es sei daher laut Expertenmeinung ratsam, die Deckungssumme auf den Höchstbetrag aufzustocken, der 100 Millionen Euro beträgt. Die Kosten für die Versicherung steigen dadurch kaum, die Absicherung ist aber wesentlich besser.

Was brauche ich bei einer Kfz-Versicherung?

Bei einer Kfz-Versicherung gibt es viele Teilaspekte, die man abwählen oder hinzufügen kann – analog steigt natürlich die Prämie. Vieler dieser Teilabsicherungen sind sinnvoll, andere wiederum nicht. Experten raten dazu, unter allen Umständen auf den sogenannten „Verzicht auf Einwand grober Fahrlässigkeit“ bei der Versicherung zu achten. Dieser gewährleistet auch einen Versicherungsschutz, selbst wenn man fahrlässig gehandelt hat (und zum Beispiel bei Rot über eine Ampel gefahren ist). Viele Menschen beschäftigen sich nicht mit den Details ihrer Kfz-Versicherung und haben lediglich eine Zulassung im Blick. Aber keine Panik: Selbst, wenn man Jahre nach Versicherungsabschluss feststellt, dass man dramatisch unter- oder überversichert ist, kann man die Kfz-Versicherung relativ leicht wechseln.

Wie das genau geht, erfährt man auf kfz-versicherung-wechseln.com. Wichtig beim Wechsel: die Schadenfreiheitsklasse. Wer viele Jahre unfallfrei gefahren ist, bekommt von seiner Versicherung diverse Vergünstigungen. Bei einem Wechsel wird die Schadenfreiheitsklasse an den neuen Versicherer gemeldet. Welche Klasse dabei gemeldet wird, sollte man unbedingt vor dem Wechsel beim bisherigen Versicherer erfragen und sich schriftlich bestätigen lassen. So gehen einem keinerlei Vergünstigungen, die man sich über Jahre hinweg durch sorgsames Fahren „erarbeitet“ hat, verloren. Hat man die Bestätigung schriftlich, ist man auf der sicheren Seite und kann auf seine Schadenfreiheitsklasse im Zweifel auch bestehen.

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