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Wer morgens mit juckenden, geröteten Stellen am Körper aufwacht, der hat möglicherweise unliebsame Mitbewohner in seinem Bett. Die vielen dunklen Ritzen und Ecken des Bettes sind ideale Verstecke für Bettwanzen und diese Plagegeister haben nachts nur ein Sache im Sinn: Sie wollen an das Blut es Menschen gelangen. Dazu beißen sie die obere Hautschicht durch und saugen kleine Blutgefäße an. Was im Kampf gegen Bettwanzen hilft und wie eine Bettwanzenplage zu erkennen ist, erfährt man hier.

So erkennt man einen Bettwanzenbefall

Um einen Bettwanzenbefall erfolgreich bekämpfen zu können, sollte man sich zunächst sicher sein, dass es sich tatsächlich um Bettwanzen handelt. Die Plagegeister lassen sich durch einige Indizien jedoch leicht identifizieren. Treten am eigenen Körper morgens mehrere Bisse in unmittelbarer Nähe zueinander auf, stammen diese meistens von Bettwanzen. Das Ungeziefer beißt in der Regel mehrfach zu, bevor ein geeignetes Blutgefäß gefunden ist. Treten solche Rötungen nur einzeln auf, sind meistens Mücken oder in seltenen Fällen Flöhe die Ursache. Auch dunkelrote bis bräunliche Flecken im Bett deuten auf Bettwanzen hin.

Dabei handelt es sich um den Kot der Tiere. Außerdem sind Bettwanzen zwar sehr klein, lassen sich jedoch mit bloßem Auge erkennen. Sie haben eine ovale Form und bräunliche Farbe. Bei diesen Anzeichen sollte schnell eine professionelle Bettwanzenbekämpfung eingeleitet werden.

So gelingt die Bekämpfung von Bettwanzen

Zwar sind im Handel verschiedene Mittel gegen Bettwanzen erhältlich, sie lösen das Problem eines Befalls jedoch in der Regel nicht. Die Schädlinge halten sich bevorzugt in dunklen Ecken auf und sind daher nur schwer vollständig zu finden. Hinter Fußleisten, im Bettrahmen, unter Teppichen und Möbelstücken fühlen sie sich besonders wohl. Um eine starke Vermehrung und Ausbreitung zu verhindern, sollte daher so früh wie möglich ein Schädlingsbekämpfer zu Rate gezogen werden. Er erkennt innerhalb kurzer Zeit das Ausmaß des Befalls und rückt den nächtlichen Plagegeistern mit hocheffizienten Mitteln zu Laibe.

Dabei werden die vorhandenen Bettwanzen getötet und anschließend entfernt. Zusätzlich müssen auch bereits gelegte Eier der Schädlinge vernichtet werden. Da chemische Mittel zur Bekämpfung von Bettwanzen bei falscher Handhabung immer auch eine Gefahr für die Gesundheit des Menschen darstellen können, gehören sie unbedingt in die erfahrenen Hände von Experten.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Bettwanzen

In den meisten Fällen gelangen Bettwanzen durch den Menschen als Transportmittel in das eigene Zuhause. Hotels, Hostels, Ferienwohnungen und andere Übernachtungsbetriebe können einen Bettwanzenbefall haben und dadurch bringt man leicht ein ungewolltes Urlaubssouvenir mit nach Hause. Daher ist es sinnvoll, bei Übernachtungen außer Haus zunächst das Bett gründlich auf Bettwanzen zu überprüfen und falls nötig auf einen Zimmerwechsel oder Hotelwechsel zu bestehen. Damit beugt man einem Einschleppen der lästigen Schädlinge in das eigene Zuhause vor.