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CBD-Produkte sind zur Zeit buchstäblich in aller Munde. Das legale, nicht berauschende Cannabis soll gegen vielfältige Beschwerden helfen, insbedondere auch bei psychischen Problemen. Dieser Artikel beschreibt die Anwendung und Wirkung bei Panikattacken.

Wie CBD-Öl auf die Psyche wirkt

CBD ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, der beruhigend und schmerzlindernd wirkt. Anders jedoch als das THC, das ebenfalls in der Pflanze enthalten ist, wirkt das Cannabidiol – kurz CBD – nicht berauschend oder bewusstseinsverändernd. Aktuell steht der Wirkstoff besonders im Fokus und wird auf vielfältige Art und Weise zu konsumierbaren Produkten verarbeitet. Am beliebtesten ist dabei aktuell das CBD-Öl, da es eine hohe Wirkstoffkonzentration aufweist und leicht zu konsumieren ist. „Für manche ist der Konsum von CBD eine Möglichkeit, um sich zu entspannen, das Wohlbefinden zu fördern und das wichtigste, sich gesund zu fühlen.“, so Thomas Harmeier – Cannabis Experte aus Leidenschaft (Quelle cannadoc.net). CBD-Öl wird in kleinen Flaschen gekauft und kann einfach auf die Zunge geträufelt werden. Auf der Flasche ist weiterhin angegeben, wie hoch die Wirkstoffkonzentration ist.

Im Grunde ist CBD unbedenklich, da man es nicht überdosieren kann bzw. eine Überdosis so gut wie keine gesundheitsgefährdenden Folgen nach sich zieht. Aber Achtung: Einige Menschen reagieren allergisch auf die Wirkstoffe der Cannabis-Pflanze, auch wenn eine CBD-Allergie ausgesprochen selten ist. Wer plant, das Öl regelmäßig gegen psychische Beschwerden einzusetzen, sollte dennoch vorher mit seinem Arzt sprechen. CBD wirkt, wie bereits beschrieben, beruhigend, angstlösend und schlaffördernd. Es senkt den Muskeltonus und sorgt somit für eine spürbare, körperliche Entspannung. Der starke körperliche Erregungszustand, den eine Panikattacke nach sich ziehen kann, kann mit einer CBD-Behandlung gut aufgelöst werden.

Allerdings kann auch starkes CBD-Öl die unmittelbaren Symptome einer Panikattacke nur lindern, nicht eine Angststörung heilen. Menschen, die jedoch bereits einen guten Umgang mit einer Angsterkrankung gefunden haben und das Mittel gezielt gegen die akuten Spannungssituationen einsetzen wollen, sind mit CBD gut beraten. Im Gegensatz zu vielen anderen Mitteln und insbesondere im Gegensatz zu Psychopharmaka weist das Mittel keinerlei Nebenwirkungen auf und kann bedenkenlos konsumiert werden.

Was bei Panikattacken hilft

Menschen, die regelmäßig Panikattacken haben, leiden meist unter einer Angststörung. Panikattacken treten nie zufällig auf, sondern haben bestimmte Auslöser – eine Erinnerung oder ein Geruch können genügen, um eine Angstemotion zu wecken. Der Betroffene weiß meist nicht sofort, was die Attacke ausgelöst hat. Den Zustand findet er aber unerträglich: Herz und Kopf signalisieren einen Notfall. Im Einzelfall berichten Betroffene davon, dass sich eine Panikattacke anfühlt, als würde man unmittelbar vor dem Tod stehen. Es ist sinnvoll, sich für diesen Ernstfall verschiedene Techniken zurechtzulegen, von denen man weiß, dass sie helfen. Bei jedem Menschen helfen andere Techniken.

Einigen ist schon geholfen, wenn sie mit Atemübungen die Herzfrequenz und den Blutdruck senken können. Andere müssen die Energie rauslassen und am besten joggen gehen. Wieder anderen hilft vielleicht ein beruhigendes Mittel – so wie CBD. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.