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Welche Rolle spielten Frauen bei der Entwicklung und Verbreitung der E-Zigarette und warum haben begeisterte Dampfer ihnen einen inzwischen auch in Deutschland etablierten Trend zu verdanken? Mit diesen spannenden Fragen und der These, dass E-Zigaretten weiblich sind, beschäftigen wir uns im heutigen Beitrag.

Der aktuelle Trend der E-Zigaretten und des Dampfens

Das Dampfen und die Benutzung von E-Zigaretten sind heute ein fester Bestandteil des Alltags und gehören längst zum vertrauten Stadtbild. In lokalen Geschäften oder im Internet wie diesem Liquid Shop sind E-Zigaretten, Liquids und vieles mehr in großer Auswahl erhältlich und das Sortiment wächst ständig weiter. Das gilt auch für die Zahl der Kunden, die sich seit Jahren im Wachstum befindet. Wie stark Frauen an dieser Entwicklung beteiligt sind, das ist jedoch den meisten Dampfern und Szeneliebhabern nicht bewusst. Immerhin sind unter den Dampfern und Dampferinnen nur rund 25 Prozent weiblich, so dass Frauen hier eher zur Minderheit gehören. Trotzdem haben sie im Hintergrund und an vorderster Front wichtige Arbeit geleistet und tun das bis heute.

Die starken Frauen hinter dem Dampfen

Wer etwas tiefer in die Szene blickt und dabei auch hinter die Kulissen schaut, der findet in zahlreichen Schlüsselpositionen Frauen, die sich mit viel Fachwissen, Engagement und Herzblut einbringen. Frauen haben zum Beispiel einen wichtigen Beitrag im Bereich Social Media geleistet, in dem sie Tutorials wie Wickelanleitungen oder Produktvorstellungen als Video auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht haben. Solche informativen Videos haben sicherlich vielen Interessierten einen Zugang zum Dampfen eröffnet und sind mittlerweile eine wichtige Informationsquelle.

Auch andere Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und TikTok werden von überzeugten Dampferinnen mit immer neuen Inhalten bedient oder als Moderatorin betreut, was zu einer starken Community geführt hat. Das ist selbstverständlich nicht auf Deutschland beschränkt, sondern umfasst auch die Dampferszene in der Schweiz und Österreich. Verantwortlich für die erste E-Dampfer-Messe in Dortmund im Jahr 2012 war ebenfalls eine Frau. Diese Messe findet übrigens inzwischen nicht mehr in Dortmund sondern in Oberhausen statt. Hier konnte sie bereits ein Jahr nach dem Umzug von der kleinen in die große Halle wechseln und hat sich zu einem festen Termin in der Dampferszene entwickelt.

Anfänglich hatte das dreiköpfige Organisationsteam mit viel Skepsis und Unsicherheit zu kämpfen. Inzwischen ist der führende Kopf hinter der erfolgreichen Messe eine Frau, die sich in der Szene behaupten konnte und maßgeblich für den Messeerfolg verantwortlich ist. Heute sind Frauen aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Sie sind Firmengründerinnen, Shopbetreiberinnen, entwickeln Liquids für den Markt, verkaufen E-Zigaretten in regionalen Geschäften oder über Onlineshops und betreuen große Communitys in den sozialen Netzwerken. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Szene, Aufklärungsarbeit und tragen zur stetigen Verbesserung der Produkte und der Ausweitung des Sortiments bei.