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Wer schon einmal in einem Fachgeschäft für Parfüme war, wird rasch festgestellt haben, wie groß und nahezu unüberschaubar hier die Auswahl an Düften ist. Fast alle riechen gut, aber nicht jeder Duft passt zu jedem Menschen. Dieser Artikel zeigt, wie man seinen ganz eigenen Dufttyp ermittelt.

Der Duft sagt etwas über die Persönlichkeit aus

Einfacher wird die Suche nach dem richtigen Duft, wenn man sich vorstellt, man würde statt einem Parfüm ein Kleidungsstück suchen. Instinktiv wählt man beim Shopping etwas aus, das zur eigenen Person passt. Aber was heißt das überhaupt: „passen“? In der Regel suchen wir Kleidungsstücke, die der Außenwelt einen Teil unseres Charakters kommunizieren. Sportliche Typen wollen auch als sportlich wahrgenommen werden – ohne, dass sie dazu irgendetwas sagen müssen. Dass es sich genau so mit Düften verhält, zeigt dieser Duftberater. Auch Düfte sollen nonverbal etwas über die Person verraten, die den Duft trägt.

Das macht schließlich auch den Charme eines guten Parfüms aus: Der Träger muss nicht reden, er sendet eine eindeutige Botschaft nur über seinen Duft. Die Voraussetzung für die Wahl eines passenden Dufts ist also, dass man sich selbst sehr gut kennt. Wer nicht weiß, welcher Duft zu ihm passt, sollte zunächst einen Moment in sich gehen und sich fragen, was er ausstrahlen möchte. Nicht immer muss das Wunschbild zur realen Person hundertprozentig passen – das tut es sowieso nie. Ein Duft darf auch verraten, wer man gern sein möchte. Parfüms sind mystische Hilfsmittel, mit ihnen ist alles erlaubt.

Wie riecht ein Charakter?

Anschließend geht es nun aber um die Frage, wie genau man eine bestimmte Eigenschaft mit einem Duft repräsentiert. Manche Antworten sind hier eindeutig, andere nicht unbedingt. In den meisten Parfümgeschäften gibt es eine breite Auswahl an sportlichen Parfüms. Sie zeichnen sich durch einen spritzig-frischen Geruch aus, der meist an Zitrusfrüchte erinnert. Wer diese Parfüms trägt, wirkt lebendig und aktiv, aufgeschlossen und energetisch. Andere Parfüms sind wiederum nicht so eindeutig. Insbesondere die holzigen Düfte haben etwas geheimnisvolles, das sich nicht immer so genau benennen lässt. Das spiegelt sich auch in der Wahrnehmung des Dufts wieder: Wonach riecht das – Zedernholz, Patchouli?

Uneindeutige Düfte sind nicht verwirrend, sondern geheimnisvoll. Im besten Fall können sie das Interesse so gut wecken wie kein anderer Duft. Wer hier einmal mit der Nase hängen bleibt, wird den Geruch immer wieder suchen um zu erahnen, was sich dahinter verbirgt. Das passt gut zu Menschen, die vielleicht eher still sind, sich in der Öffentlichkeit ungern selbst darstellen. Schlechte Düfte sind eigentlich nur solche, die entweder überhaupt nicht zum Charakter passen oder derartig überladen sind, dass man ihnen keine konkrete „Botschaft“ entnehmen kann. Ein Duft, der nach allem riecht, riecht nach nichts. Das sollte man unbedingt vermeiden – egal, was für eine Persönlichkeit man hat.