24. Mai 2024

Microneedling: So funktioniert der neueste Beauty-Trend

Microneedling bezeichnet eine noch recht junge Methode, um Menschen ohne einen operativen Eingriff zu helfen, eine feinere Haut zu bekommen. Oft wird es eingesetzt, um unreiner Haut entgegenzuwirken oder bestimmte Pflegeprodukte besser zur Anwendung zu bringen. Dieser Text erklärt, wie Microneedling funktioniert und ob die Methode vielversprechend ist.

Wie funktioniert Microneedling?

Die Funktionsweise von Microneedling ist recht einfach erklärt: Mittels sehr kleiner Nadeln werden auf der Haut viele minimale Einstiche vorgenommen. Damit können Pflegeprodukte wie Cremes in tiefere Hautschichten vordringen und besser ihre Wirkung entfalten. Außerdem wird dem Körper durch die sehr leichte, bewusst herbeigeführte Verletzung das Signal gesendet, dass die Haut an dieser Stelle repariert werden muss. Das hat zur Folge, dass der Körper vermehrt Kollagen ausschüttet, ein Stoff, der die Haut frischer und jünger aussehen lässt.

Die Behandlung verläuft weitestgehend schmerzfrei, da die Nadeln sehr fein sind und oftmals kaum mehr als einen halben Millimeter tief in die Haut eindringen. Microneedling wird mittlerweile von fast jedem Kosmetikstudio angeboten, manchmal trägt es dort auch den Namen „Mesotherapie“. Seit kurzem kann man diese Form der Behandlung aber auch zu Hause ausführen. Das passende Gerät hierfür hört auf den Namen „Dermaroller“.

Kan man Microneedling auch zu Hause durchführen?

Wer weiß, wie er einen Dermaroller anwenden sollte, kann die Behandlung problemlos auch zu Hause ausführen. Anfänger sollten sich beim ersten Versuch allerdings entweder von einem Profi anleiten lassen oder sehr genau die Anleitung studieren. Zwar ist Microneedling überwiegend harmlos, kann bei sehr falscher Anwendung aber auch zu Entzündungen auf der Haut führen. Die Behandlung sollte also vorsichtig und nicht mit zu viel Druck ausgeführt werden, um die Hautschichten nicht ernsthaft zu beschädigen.

Außerdem sollte man immer eine pflegende Feuchtigkeitscreme parat haben, um die Haut anschließend zu beruhigen – ganz ähnlich wie bei einer Rasur, bei der die obere Hautschicht auch minimal angegriffen wird. Die Creme hilft der Haut, sich von der Behandlung schnell zu erholen und verhindert unangenehme Rötungen oder Reizungen.

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Wie und wo man Microneedling ausprobieren kann

Wer Microneedling nicht im Kosmetikstudio ausprobieren möchte, kann sich im Fachgeschäft oder online einen Dermaroller kaufen. Aktuell kosten die Geräte um die 30 Euro. Für Anfänger lohnt es sich, gleich ein ganzes Microneedling-Set zu bestellen. Es enthält bereits das komplette Zubehör für eine sichere und erfolgreiche Behandlung: Dermaroller, Handschuhe, Desinfektionsmittel und Tupfer. Insbesondere das Desinfektionsmittel ist für eine sichere Behandlung wichtig. Da die Haut leicht perforiert wird, ist sie anfälliger für Infektionen.

Es sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, dass über die Hände kein Schmutz an die Haut gelangt. Daher sollte die Behandlung auch ausschließlich mit sterilen Handschuhen durchgeführt werden. Wer diese Hinweise beachtet, kann mit Microneedling bereits in kurzer Zeit beachtliche Erfolge erzielen. Kunden berichten von einem sichtbar feinerem und jüngerem Hautbild bereits nach wenigen Anwendungen. Zudem verläuft die Behandlung komplett schmerzfrei.

Lediglich ein leichtes Gefühl von gereizter Haut kann sich einstellen. Dieses lässt sich aber mit einer guten Creme problemlos abmildern. Auch Menschen mit chronisch unreiner Haut können die Methode ausprobieren. Bei ernsthaften Hauterkrankungen sollte die Behandlung aber vorher mit einem Arzt abgesprochen werden.

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