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Der Cannabis-Wirkstoff CBD ist seit einiger Zeit in aller Munde. Der vergleichsweise harmlose Wirkstoff soll gegen Angststörungen, Stress und Panikattacken helfen, kann aber auch lediglich als Einschlafhilfe benutzt werden. Was ist dran an dem neuen Trend?

Wie wirkt CBD?

Das Cannabidiol ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, der nicht berauschend ist und daher auch in Deutschland legal verkauft werden kann. Verschiedene Händler haben sich auf den Vertrieb und die Herstellung von CBD-Produkten spezialisiert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf jenen Produkten, in denen der Wirkstoff konzentriert werden kann. So kann man heute beispielsweise CBD Öl kaufen, das mit fünf, zehn oder mehr Prozent Wirkstoffgehalt angereichert wurde. In diesen Dosierungen spürt man den Effekt von CBD mitunter recht deutlich, weswegen es so auch gegen psychische Probleme wie Panikattacken eingesetzt werden kann.

Beliebt ist CBD im Einsatz gegen Panikattacken vor allem deswegen, weil es so gut wie keine Nebenwirkungen aufweist und von den meisten Menschen gut vertragen wird. Während andere pflanzliche Heilmittel nicht immer gut anschlagen oder die Konsumenten dafür teils massive Unverträglichkeiten in Kauf nehmen müssen, ist CBD vergleichsweise harmlos. Der Wirkstoff kann dabei sowohl langfristig als auch akut eingenommen werden, wobei die Akutanwendung vermutlich sinnvoller ist.

Für Menschen, die regelmäßig mit Panikattacken zu kämpfen haben, empfiehlt es sich, ein kleines Fläschchen CBD Öl immer bei sich zu tragen. Das Öl kann einfach und schnell unter die Zunge geträufelt werden und wirkt binnen Sekunden. Bestenfalls lässt sich so eine Panikattacke aufhalten, bevor sie sich voll entfalten kann.

Wie erkenne ich eine Panikattacke?

Panikattacken können bei jedem Menschen und in sehr vielfältigen Situationen auftreten. Wer noch nie damit konfrontiert gewesen ist, schätzt die Lage beim ersten Mal meist falsch ein, was zusätzlich zur Angst und Panik beiträgt. Erste Anzeichen können ein generelles Unwohlsein, Übelkeit, Schwitzen und Kribbeln in den Extremitäten sein. Ist die Panikattacke heftig, setzt der Fluchtreflex ein, bei dem der Mensch krampfhaft versucht, eine Linderung durch Veränderung der aktuellen Situation zu erreichen – so verlassen viele Menschen bei einer Panikattacke beispielsweise fluchtartig den Ort, an dem sie sich gerade befinden.

Später können auf diese Art und Weise Traumata entstehen, da der von der Panik gepackte Mensch die Emotion mit der Situation in Verbindung bringt. Im Einzelfall kann das ein Vermeidungsverhalten zur Folge haben. Panikattacken können einmalig, hin und wieder oder mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftreten. Sie sollten nicht unterschätzt oder verharmlost werden und können die Lebensqualität beträchtlich beeinflussen. CBD ist eine gute Möglichkeit, eine Therapie der Panikattacken begleitend zu unterstützen. Daher ist es nur zu begrüßen, dass der Wirkstoff eine immer breitere Akzeptanz erfährt.