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Das Bügeln kann sich überwältigend anfühlen, und das vor allem, wenn man nie viel bügeln musste. Es kann schließlich so einiges schiefgehen, wenn man Fehler macht – niemand möchte seine Blusen verbrennen! Mit diesen Bügeltipps haben Sie den Wäschehaufen im Handumdrehen erledigt.

Tipp 1: Nicht alles muss gebügelt werden!

Machen Sie sich nicht mehr Arbeit als nötig. Viele Sachen müssen nicht unbedingt gebügelt werden. Überlegen Sie sich genau, ob Sie ein Stück wirklich bügeln müssen – so sehen Stretch-Kleider beispielsweise ohne Bügeln gut aus. Knitteranfällige Wäsche sollte man schnellstmöglich aus dem Trockner nehmen und aufhängen oder flach auslegen, bevor sie beim Trocknen knittern. So kann man sich oft das Bügeln sparen.

Tipp 2: Achten Sie auf die richtige Temperatur

Nicht alle Materialien sind gleich strukturiert, und sie brauchen verschiedene Bügeltemperaturen. So kann man Schaden an seine Textilien besser verhindern. Hier finden Sie eine Übersicht der am häufigsten vorkommenden Bügeltemperaturen:

  • Baumwollstoffe sollte man bei etwa 200 Grad bügeln
  • Leinen kann man bei 220 Grad bügeln
  • Bei Wolle sollten die Temperaturen niedriger sein – bleiben Sie bei 160-180 Grad
  • Viskose and Polyester sollte am kühlsten gebügelt werden, nämlich unter 140 Grad

Falls Sie sich unsicher sind, aus welchem Material Ihre Wäsche besteht, schauen Sie im Etikett nach. Dort sollte die richtige Temperatur aufgeführt sein.

Tipp 3: Benutzen Sie eine stabile Unterlage

Sie müssen kein Bügelbrett verwenden, falls Sie keines zur Hand haben. Sie können auch hitzefeste Matten erwerben. Diese breitet man über einen Tisch, um dann darauf zu bügeln. Somit haben Sie eine größere und flexiblere Unterlage, und können etwa große oder schwierig geformte Stücke problemlos bügeln.

Tipp 4: Wäsche mit Knöpfen umdrehen

Knöpfe können beim Bügeln stören, und machen Ihnen Ihre Arbeit schwieriger. Drehen Sie Hemde und Blusen einfach um und bügeln Sie die Rückseite. So erhalten Sie ein glattgebügeltes Kleidungsstück trotz Knöpfe.

Tipp 5: Bügeln Sie Hemde in der richtigen Teilreihenfolge

Beim Bügeln von Hemden und anderen großen Kleidungsstücken mit Ärmel sollte Sie darauf achten, erst die beweglicheren Teil wie Ärmel und Knopfleiste zu bügeln, und dann erst Schulter-, Brust- und Rückenteile. Dieses hat einen einfachen Grund: beim Bügeln von beweglicheren Teilen müssen Sie das Hemd eventuell mehr drehen und wenden, sodass ein bereits fertiggebügeltes Hemd wieder knittern kann. Das vermeiden Sie, indem Sie die größeren Flächen immer zuletzt bügeln.