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Volkskrankheiten verändern sich seit Jahrhunderten durch den unterschiedlichen Lebenswandel der Menschen und können ebenso von äußeren Einflüssen und dem aktuellen Stand der Medizin beeinflusst werden. Wir haben uns die Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts angesehen und Möglichkeiten recherchiert, das Erkrankungsrisiko zu reduzieren.

Lebenswandel & Co.: Volkskrankheiten im Fokus

Die Verbreitung von Volkskrankheiten änderte sich im Laufe der letzten Jahrhunderte stark. Während manche Erkrankungen durch Medikamente und Behandlungstechniken inzwischen nur noch selten auftreten oder heilbar sind, kommen vor allem im Bereich der psychischen Erkrankungen neue Volkskrankheiten hinzu. Besonders weit verbreitet sind koronare Herzkrankheiten, Diabetes, Depressionen, Adipositas, die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Schlaganfälle. Einen weiteren Überblick über Volkskrankheiten, eine Definition des Begriff und mehr finden Interessierte in diesem Artikel von CosmosDirekt. Hier wird auch gezielt auf die Bewertung der Volkskrankheiten von Versicherungen im Hinblick auf eine Lebensversicherung eingegangen.

Bluthochdruck

Mit zunehmendem Alter steigt in der Bevölkerung die Anzahl der Personen mit Bluthochdruck. Da anfangs kaum Symptome auftreten, bleibt Bluthochdruck meistens lange Zeit unerkannt. Um dem vorzubeugen hilft das regelmäßige Messen des eigenen Blutdrucks. Ab einem systolischen Wert von 140 und einem diastolischen Wert von 90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Zu hoher Blutdruck kann in der Folge unter anderem verantwortlich für koronale Herzerkrankungen sein.

Chronische Bronchitis und COPD

Eine weitere Volkskrankheit, die die Atemwege betrifft, ist die chronische Bronchitis, unter der in Deutschland etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Menschen leiden. Knapp drei Millionen Menschen sind hierzulande von einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung betroffen. Sie äußert sich unter anderem durch schleimigen Husten und eine eingeschränkte Atmenfunktion.

Diabetes

Zu den neuen Volkskrankheiten, die vor der Industrialisierung kaum auftraten, gehört auch Diabetes in seinen verschiedenen Formen. Etwa 7,5 Millionen Bürger Deutschlands sind von dieser Krankheit betroffen, die durch eine Messung des Blutzuckerwerts feststellbar ist. Als klassische Auslöser oder begünstigende Faktoren für eine Erkrankung werden Bewegungsmangel und Übergewicht angesehen.

Adipositas

Übergewicht ist nicht nur Risikofaktor für viele Volkskrankheiten und andere Erkrankungen, sondern wird auch selbst zu den neuen Volkskrankheiten gezählt. Mehr als die Hälfte aller Deutschen ist übergewichtig. Bei rund einem Viertel der Bevölkerung liegt Adipositas vor. Hierzu muss der BMI einen Wert von 30 oder höher haben.

Wie man sich vor Volkskrankheiten schützen kann

Die meisten der genannten Volkskrankheiten werden von einem ungesunden Lebenswandel begünstigt. Daher ist ein gesundes Leben die beste Vorbeugung vor Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, COPD und Depressionen. Hiermit ist jedoch eine komplexe Mischung aus verschiedenen gesunden Lebensweisen gemeint. Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung im Alltag und moderatem Sport gehören dazu. Außerdem ist Stress die Basis vieler psychischer Krankheiten und kann andere Krankheiten ebenfalls begünstigen. Erholungsphasen mit ausreichend Schlaf gehören daher unbedingt zu einem gesunden Lebenswandel.

Viele Volkskrankheiten können bereits im Anfangsstadium erkannt und effektiv behandelt werden. Daher sollte jeder die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt wahrnehmen und bei Anzeichen einer Krankheit unverzüglich einen Arzt konsultieren.