2. Dezember 2023

Arginin: Das neue Wundermittel für besseres Wohlbefinden

Müde, schlapp, träge: Gerade im Winter merken viele Menschen, dass ihnen der Alltag einiges abverlangt. Es fällt schwer, sich bei nur wenigen Sonnenstunden und einer regulären 40-Stunden-Woche überhaupt einmal richtig fit zu fühlen. Doch ein neues Wundermittel könnte dabei helfen, einen erheblichen Teil an Vitalität zurückzuerlangen.

Was ist Arginin?

Arginin ist eine sogenannte semi-essentielle Aminosäure. „Semi-essentiell“ bedeutet, dass dieser Stoff „bedingt lebensnotwendig“ ist, also in bestimmten Phasen vom Körper dringend gebraucht wird, um eine volle Funktionsfähigkeit des Organismus zu gewährleisten. Die Aminosäure Arginin kann der Körper aus anderen Aminosäuren im Körper bilden. Sie ist nicht unbedingt lebensnotwendig, kann aber gerade in bestimmten Phasen wie etwa der Wachstumsphase oder bei einer Krankheit zur essentiellen Aminosäure werden. Ist in solchen Phasen kein Arginin vorhanden, kann sich eine Krankheit ungehindert manifestieren – oder der Körper kann eine Fehlentwicklung durchmachen.

Arginin ist eine Vorstufe des lebensnotwendigen Botenstoffs Stickstoffmonoxid. Die Aminosäure weitet die Gefäße und sorgt für einen ungehinderten Blutfluss im Körper. Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen unserer heutigen Zeit sind auf verstopfte Arterien, also verhinderten Blutfluss zurückzuführen. Arginin kann dabei helfen, die Blutbahnen frei zu halten und diesen Zivilisationskrankheiten vorbeugend entgegenzuwirken. Das ist nicht unerheblich, schließlich zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Krankheiten in der modernen Welt. Zudem werden der Aminosäure noch eine Reihe anderer Eigenschaften nachgesagt.

So soll Arginin einen positiven Einfluss auf die Potenz und die Sehkraft haben und des Weiteren den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel senken können. Wegen dieser einzigartigen Kombination vieler positiver Einflüsse gilt Arginin als Wundermittel, das gegen die verschiedensten Beschwerden hilft oder vorbeugend wirken kann.

Eugeniusz Dudzinski/shutterstock.com

Woher bekommt man Arginin?

Da Arginin in Deutschland noch nicht allzu bekannt ist, wird es nur von speziellen Händlern vertrieben. Arginin wird als Pulver oder in Kapseln verkauft und ist auch für die tägliche Einnahme geeignet. Viele Menschen nutzen Arginin nicht als Vorbeugung gegen Krankheiten, sondern auch, um ihre Leistungsfähigkeit punktuell zu steigern. So berichten etwa Sportler von den positiven Effekten der Aminosäure, wenn sie sie vor dem Training einnehmen. Da so gut wie jeder Prozess, dem wir unseren Körper zumuten, irgendwie mit dem Herz-Kreislauf-System zusammenhängt, ist Arginin für eine Vielzahl an Aktivitäten geeignet. Langfristig eignet sich die Aminosäure vor allem zur Vorbeugung von Bluthochdruck.

Bluthochdruck entsteht, wenn die Gefäße durch verschiedene Stoffe verkalken und verstopfen. Dadurch nimmt das Gefäßvolumen ab und der Blutdruck steigt. Dauerhaft hoher Blutdruck kann zur Belastungsprobe für das Herz und die Atmung werden. Ein erstes Anzeichen wäre etwa schnelles Erröten und Atemnot bei leichte Belastung. Arginin kann gegen diese Symptome wirken, sofern es langfristig genommen wird. Damit kann es auch eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung einer der Zivilisationskrankheiten Nummer eins – dem Herzinfarkt – spielen.

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