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Die Einnahme von CBD wird aufgrund seiner Effekte auf den Körper immer beliebter und kann auf verschiedene Arten erfolgen. Welche Einnahmemöglichkeit die geeignete ist, hängt von der gewünschten Wirkungszeit und -dauer sowie persönlichen Vorlieben ab.

Welche Effekte hat der Wirkstoff CBD?

Cannabidiol (CBD) ist nicht psychoaktiv und es kommen selten Nebenwirkungen vor. CBD wirkt entzündungshemmend, angstlösend und schmerzlindernd, was es vielseitig einsetzbar macht.

Welche Verabreichungsformen gibt es?

Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im medizinischen Bereich sowie der Verwendung zur Leistungssteigerung im sportlichen Bereich gibt es CBD-Produkte in verschiedenen Darreichungsformen. Wie schnell die Wirkung einsetzen soll und ob es lokal oder im gesamten Körper wirken soll, sind Gründe, aus denen bestimmte Anwendungsformen von CBD günstiger sein können als andere. Folgende Möglichkeiten gibt es zur Einnahme von CBD:

  • CBD-Öl
  • CBD-Kapseln
  • CBD-Cremes
  • CBD-Wachs
  • CBD-Fruchtgummis
  • CBD-Getränke
  • CBD-Blüten
  • CBD-Liquid
  • CBD-Kristalle

Über die genannten Formen hinaus kann CBD im stationären Bereich in Form von Infusionen verabreicht werden.

Schnelle Wirkung über die Mundschleimhaut

Durch die direkte Aufnahme über die Mundschleimhäute gelangt das CBD sehr schnell in den Kreislauf und die Wirkung setzt nach kurzer Zeit ein. Effekte zeigen sich bereits nach etwa 15 Minuten ein und halten bis zu sechs Stunden an. CBD-Öl nimmt man oral über die Mundschleimhäute auf. Man tropft sich die gewünschte Menge mit einer Pipette unter die Zunge und lässt es langsam im Mund zergehen. Das CBD-Öl hat einen holzigen Geschmack, der nicht für jeden angenehm ist.

Für die Herstellung von CBD-Ölen, Liquids und Pasten werden CBD-Kristalle als Basis verwendet. Sie können auch direkt verzehrt werden, indem man sie unter der Zunge zergehen lässt. Da die Kristalle hoch konzentriert sind, ist die richtige Dosierung wichtig.

Wirkstoffaufnahme über die Verdauung

CBD über die Verdauung aufzunehmen ist eine weitere Möglichkeit, dem Körper den Stoff zuzuführen. Die Wirkung des CBD tritt dabei im Schnitt etwa 30 Minuten bis zwei Stunden nach dem Verzehr des CBD-Produkts ein und hält bis zu acht Stunden an.

CBD-Fruchtgummis können jederzeit verwendet werden. Die Einnahme erfolgt wie bei anderen Fruchtgummi-Produkten. Beim Kauen der CBD-Fruchtgummis wird kaum Wirkstoff im Mund freigesetzt, er gelangt erst durch Verdauungsprozesse im Magen in den Körper. CBD-Fruchtgummis schmecken nicht wie CBD-Öl eher holzig, sondern es gibt verschiedene Sorten mit fruchtigem oder süß-saurem Geschmack.

Drinks mit CBD gibt es auf Hanfbasis oder als Getränke mit einem CBD-Zusatz. Diese CBD-Getränke können beispielsweise Limonaden, Wasser oder Bier sein. Es gibt auch warme CBD-Getränke wie Tee oder Kaffee.

CBD-Blüten sind getrocknet und werden als Tee aufgebrüht und getrunken. Der Geschmack des Hanf-Tees ist leicht bitter und schmeckt nicht jedem. Ein Teelöffel Honig oder Zucker kann helfen.

Die Verwendung von CBD-Kapseln hat den Vorteil gegenüber dem Öl, dass die Kapseln geschmacksneutral sind. Man schluckt sie im Ganzen und der Wirkstoff wird über die Verdauung im Magen freigesetzt.

CBD-Produkte für die äußerliche Anwendung

Für äußere Verletzungen kann man eine CBD-Paste oder CBD-Wachs besonders gut verwenden. Der Wirkstoff in diesen Produkten ist hoch konzentriert und wird direkt an der betroffenen Stelle aufgetragen. Die Paste wirkt entspannend und kann Entzündungen lindern. Für Gelenk- oder Muskelschmerzen gibt es CBD-Cremes und -Lotionen.

CBD verdampfen mit E-Zigaretten

Liquids werden zur Verdampfung in E-Zigaretten verwendet. Die CBD-Liquids können in alle handelsüblichen E-Zigaretten gefüllt werden und eignen sich besonders für E-Zigaretten-Raucher. Durch die direkte Aufnahme über die Lunge tritt die Wirkung bereits nach wenigen Minuten ein und hält bis zu drei Stunden an.