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Es gibt kaum einen Menschen, der nicht sagen würde, dass ihm „ein bisschen (mehr) Sport“ gut tun würde. Wir alle kennen die positiven Effekte eines regelmäßigen Workouts und viele wünschen sich über den gesundheitlichen Faktor hinaus auch einen stärkeren oder schlankeren Körper. Oft ist es aber ein langer Weg, bis man sich zum Training überwinden kann. Dieser Artikel gibt Tipps, wie es diesmal wirklich klappt.

Jeder sollte das passende Workout für sich finden

Einer der vielen Gründe, warum ein regelmäßiges Training nicht durchgezogen wird, ist die Wahl der falschen Sportart. Ist die grundsätzliche Bereitschaft zum Training einmal gefunden, sollte man sich nicht überhastig auf eine bestimmte Aktivität versteifen. Wenn man merkt, dass es einem etwa absolut keinen Spaß macht, zu joggen oder Krafttraining im Fitnessstudio zu betreiben, wird es wenig bringen, wenn man sich lange dazu zwingt. Dabei gibt es so viele verschiedene Formen des Trainings, die sich mal mehr mal weniger gut in den Alltag integrieren lassen.

Eine sehr leichte Methode, ein bisschen mehr Fitness in seinen Alltag zu kriegen, ist das Zählen von Schritten. Mit einem entsprechenden Fitnessarmband oder dem Smartphone ist es sehr leicht, seine tägliche Anzahl an Schritten zu messen. Über eine Webseite, wie Schrittmeister hat man dann die Möglichkeit, mit Freunden in einen Wettbewerb zu treten. So wird die Motivation gesteigert und es wird sich überlegt lieber den Fußweg zur Arbeit oder die Treppenstufen zur Wohnung zu nehmen. Der Wettbewerbscharakter spielt hier – so wie bei so ziemlich allen vergleichbaren Disziplinen – eine große Rolle.

Die Idee, dass man mit nur ein wenig mehr Bewegung ein bisschen besser sein könnte als die Freunde, die Kollegen oder der Partner, kann für manche Menschen unglaublich motivierend sein. Damit fällt ihnen der Sport wesentlich leichter, als wenn sie sich zum Workout selbst motivieren müssen. Tipp: Fitness-Experten empfehlen mindestens 8.000, besser jedoch circa 10.000 Schritte am Tag. Diese sind mit ein wenig Disziplin gar nicht schwer zu erreichen und können bereits eine spürbar positive Auswirkung auf die Gesundheit, insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System, haben.

Schwach sein ist erlaubt, dran bleiben ist wichtig

Der größte Feind einer Motivation ist die zu hohe Erwartung. Viele Menschen wollen in einem Anflug von Größenwahn „sofort fit“ werden und planen von null auf hundert mehrere anstrengende Workouts pro Woche. Das geht nur selten gut. Oftmals geben die Übermotivierten dann vorzeitig auf und wollen vor lauter Enttäuschung auch für lange Zeit nicht mehr anfangen. Dagegen hilft: Sich langsam hocharbeiten, kleine Schwächen und Rückfälle in die Faulheit auch mal zulassen, aber immer wieder zurückfinden. So fällt es einem auf lange Sicht leichter, ein wenig Fitness in den Alltag zu integrieren.

Und schon bald wird das dann unmerklich zur Selbstverständlichkeit – eine bessere Motivation als eine, die man kaum merkt, kann es nicht geben!