22. April 2024

Der Frühling kann kommen: Frühjahrs-Check für Fenster und Rollläden

Wenn die Sonnenstrahlen in den ersten Frühlingswochen wieder etwas länger durchs Fenster scheinen, juckt es vielen Menschen in den Fingern: Ein Frühjahrsputz steht an. Wenn man sich aber ohnehin einmal richtig gründlich um die Fenster kümmern will, kann man sich auch gleich noch einer weiteren Sache widmen: den richtigen Rollläden. Mit denen lässt sich nämlich sehr viel Energie sparen, wie der folgende Text zeigen wird.

Welche Rolle spielen Rollläden bei der Wärmedämmung?

Tatsächlich sind die Fenster einer Wohnung oder eines Hauses sehr häufig die Schwachpunkte bei der Wärmeisolierung. Sie sollen lichtdurchlässig sein und ermöglichen somit auch das direkte Eindringen von Wärmestrahlung. Über eine Mehrfachverglasung und einen soliden Rahmen lässt sich dieser Effekt nur bedingt aufhalten. An einem kalten Wintertag werden die Fenster trotzdem stark abkühlen – was sich mitunter daran zeigt, dass sie als kältester Punkt in der Wohnung Feuchtigkeit anziehen, die sich am Rahmen ablagert.

Genauso verhält es sich im Sommer: Fenster lassen Wärme kräftig durch und sind der Hauptgrund für aufgeheizte Zimmer. Ein Rolladenpanzer aus PVC kann beiden Effekten leicht gezielt entgegenwirken. Im Winter hält er die Wärme effektiv im Raum und im Sommer schirmt er die Sonnenstrahlung gut ab. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn man im Sommer nicht den ganzen Tag zu Hause ist.

Wer tagsüber die Fenster mit dicken Rollläden bedeckt, kommt nach der Arbeit in eine angenehm kühle Wohnung. Aber Achtung: Rollläden sollten zum Sonnenschutz nie ganz geschlossen werden, damit eine Hinterlüftung des Rollladens gewährleistet ist. Ansonsten verzieht sich womöglich der Kunststoff. Der Isolationseffekt ist dann nur noch gering, aber spürbar.

Fenster fit für den Sommer machen

Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, Fenster und Türen im Frühling schon fit für das ganze restliche Jahr und darüber hinaus zu machen. Ein Schwachpunkt vieler Fenster und Türen sind immer die Fugen: Sie nutzen sich vor allem durch konstante Feuchtigkeitsablagerungen über die Jahre hinweg ab und können undicht werden. Das erkennt man daran, dass sich am Fensterrahmen ein leichter Luftstrom entsteht.

Dieser Effekt wird besonders deutlich in den kälteren Monaten, wo zwischen Innenraum und Außenwelt ein Temperaturunterschied besteht, der einen Druckausgleich durch solche Schwachstellen zur Folge hat. Im Sommer bemerkt man die undichten Fugen eher selten, ihre Auswirkungen auf die Isolierung sind aber trotzdem vorhanden. Eine besondere Schwachstelle sind die Ecken der Dichtungsprofile. Hier entstehen besonders leicht kleine Ritzen, durch die sich die Luft ihren Weg bahnt.

Wer im Frühling ohnehin dabei ist, sich um eine gute Isolierung seiner Fenster zu kümmern, kann neben der Anschaffung guter Rollläden auch gleich nach ein paar Abdichtungsleisten oder einer Silikonspritze zur Erneuerung der Fugen Ausschau halten. Achtung: Es empfiehlt sich, die Sanierung an trockenen Tagen durchzuführen, da das Silikon gut austrocknen muss. Bestenfalls vertagt man die Dichtungsarbeiten also auf ein schönes, sonniges Wochenende.

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