Anna Bizoń /123RF.COM

Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus. Das gilt sowohl für Festangestellt als auch für Selbstständige. Da für viele Tätigkeiten kaum mehr als ein internetfähiger Computer benötigt wird, ist das auch kein Problem. Nur einen Nachteil kann das Home Office manchmal haben: Eine Kommunikation mit den Kollegen ist im Zweifel nicht so einfach und so unkompliziert möglich wie im Großraumbüro. Die hier vorgestellten Tipps können aber Abhilfe schaffen.

Tipps für einfache Handreichungen und Tutorials

Im normalen Arbeitsalltag kann es immer mal vorkommen, dass man einen ganz bestimmten Prozess erklärt bekommen möchte oder einen solchen einem Kollegen zeigen will. Aber wie gestaltet sich das von zu Hause aus? Am einfachsten wäre natürlich ein Anruf. Aber viele Dinge, die mit spezieller Software erledigt werden müssen, lassen sich nur mühsam am Telefon erklären.

Schlimmstenfalls muss man den entsprechenden Schritt 1:1 mitmachen – und ist damit erstens sehr langsam und riskiert zweitens die Gefahr, dass sich der Gegenüber die Prozesse ob der doppelt benötigten Aufmerksamkeit schwer einprägen kann. Besser geht es zum Beispiel, wenn man Prozesse in Schritte zerlegt und diese als immer wieder abrufbare Datei anlegt. Eine gute Software, mit dem sich der Bildschirm fotografieren oder der Bildschirminhalt sogar aufnehmen lässt, ist hier hilfreich.

Damit kann man bebilderte Anleitungen oder Videos erstellen, die die Kollegen immer wieder aufrufen können, wenn sie sich einen Prozess noch einmal anschauen wollen. Auf YouTube findet man zahlreiche solcher Videos, bei denen sich Menschen aus aller Welt zeigen, wie sie gewisse Software- und andere IT-Probleme einfach lösen. Hier kann man sich auch fürs Home Office Inspiration holen, wenn man ein einfach zu verstehendes Tutorial gestalten möchte.

Tipps für eine gelungene E-Mail-Kommunikation

Auch das kommunizieren via Mail ist von zu Hause aus manchmal schwierig: Die Kollegen sitzen schließlich vielleicht in einem größeren Büro und können viel leichter und viel schneller kommunizieren. Oft kommt es vor, dass Informationen deswegen nicht oder verspätet bei demjenigen ankommen, der von zu Hause aus arbeitet. Das lässt sich vermeiden, indem beispielsweise auf Verteiler-Mails verzichtet wird.

Verteiler erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Kollegen denken: Irgendjemand wird darauf schon antworten. Besser, man spricht Personen einzeln gezielt an. Das kann nicht nur erheblich die Qualität der Kommunikation und auch die zwischenmenschliche Bindung verbessern, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit einer schnellen und treffenden Antwort.

Darüber hinaus kann es sich auch von zu Hause aus lohnen, öfter mal anzurufen. Erstens lassen sich so Probleme oft deutlich schneller besprechen, zweitens erinnert auch die menschliche Stimme die Kollegen daran, dass am anderen Ende ein Mensch sitzt – und keine E-Mail-Adresse.