Viel hilft viel? Kaum ein Regal ist im Drogeriemarkt so voll wie das der Haarpflegeprodukte. Spülungen, Conditioner, Shampoo, Kuren – alle diese Produkte sollen für manche Menschen möglich machen, was bei anderen scheinbar ganz natürlich ist: Haare die kräftig sind und auffällig glänzen. Aber muss es unbedingt immer ein Pflegeprodukt sein, um das Traumhaar zu erreichen?

1. Regelmäßig waschen, aber nicht übertreiben!

Tägliches Haare waschen mag das individuelle Pflegebedürfnis befriedigen, der Kopfhaut tut es aber nicht gut: Genau wie die restliche Haut ist auch die Kopfhaut mit einer Schutzschicht ausgestattet, die sich regelmäßig selbst reproduziert. Häufiges Haare waschen mit Shampoo zerstört diese Schutzschicht, vor allem wenn dabei heißes Wasser verwendet wird. Mit der Zeit gewöhnt sich die Kopfhaut an diesen Rhythmus und fängt an, vermehrt Talg zu produzieren, um die Schutzschicht schneller wiederherstellen zu können.

Das Ergebnis: Die Haare fetten schneller und man bekommt das Gefühl, sie noch öfter waschen zu müssen. Jeden zweiten Tag die Haare zu waschen ist für die meisten Kopfhauttypen völlig ausreichend. Gerade am zweiten Tag sind die Haare durch einen leichten Fettanteil manchmal einfacher zu stylen. In diesem Beitrag gibt es beispielsweise Tipps, wie die perfekten Locken gelingen.

2. Vorsicht beim Färben, Föhnen und Glätten

Gefärbte, geföhnte oder geglättete Haare sind für viele Menschen unverzichtbar. Trotzdem sollte es bei diesen drei Dingen nicht übertrieben werden. Die Behandlung mit heißen Temperaturen oder aggressiven Färbemitteln greift die Haare extrem an und trocknet sie aus. Zu häufiges Färben kann beispielsweise dazu führen, dass die Haare regelrecht brüchig werden. Und wer möchte schon seine frisch gefärbten Haare notgedrungen herunterschneiden müssen, weil ein starker Haarbruch die Frisur zerstört?

Auch bei der Wahl des geeigneten Glätteisens oder Haartrockners sollte man Vorsicht walten lassen und lieber in etwas hochwertigere Produkte investieren. Eine Auswahl der besten Modelle findet man unter anderem bei Lockenqueen. Minderwertige Produkte können dem Haar schaden und sind häufig eher schlecht als recht.

3. Kopfhauttyp kennen und richtig pflegen

Jeder Mensch hat einen bestimmten Hauttyp. Das macht sich auch bei der Kopfhaut bemerkbar. Trockene Kopfhaut wird am besten mit Feuchtigkeitskuren behandelt. Das sorgt langfristig für einen gestärkten Haaransatz und ein glänzendes, kraftvolles Erscheinungsbild der Haare.

Ist das umgekehrte Phänomen der Fall, helfen spezielle Spülungen: Vermehrte Talgproduktion sollte schonend mit den richtigen Pflegemitteln behandelt werden. Unter Umständen kann es sogar helfen, einige Tage auf das Haarewaschen zu verzichten, um die Talgproduktion der Kopfhaut zu normalisieren. Siehe hierzu auch Tipp 1.

4. Nicht zu heiß waschen oder kalt abschließen

Wie bereits erwähnt schadet auch das regelmäßige Waschen mit heißem Wasser den Haaren und der Kopfhaut. Wer trotzdem nicht auf seine warme Haarwäsche verzichten möchte, sollte seinen Haaren einen Gefallen tun und die Wäsche wenigstens kurz kalt abschließen. Das wirkt sich positiv auf die Haarstruktur aus und erzielt auch ein sichtbar besseres Aussehen. Noch besser ist es natürlich, gänzlich auf heißes Wasser zu verzichten und die Haare nur noch mit lauwarmem oder kaltem Wasser zu waschen.