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Fettige Haut ist für viele ein leidiges Thema. Das Gesicht glänzt, die Poren sind groß und Mitesser, Pickel und Co. an der Tagesordnung. Die richtigen Pflegeprodukte zu wählen ist das A und O. Sie dürfen die Haut nicht austrocknen, sondern sollen pflegen, nicht beschweren und gleichzeitig vor weiteren Hautunreinheiten schützen.

Douglas bietet eine großzügige Auswahl an Pflegeprodukten, die optimal für die Pflege fettiger Haut geeignet sind. Sie reinigen und pflegen auf sanfte Weise und bekämpfen Mitesser, Pickel und Akne. Woher die fettige Haut kommt und wie man sie am besten pflegt, verraten wir hier.

Was ist fettige Haut?

Fettige Haut macht sich vor allem durch einen öligen Glanz bemerkbar. Besonders in der T-Zone, das ist Stirn, Nasenrücken und Kinn, schimmert es am meisten. Zusätzlich neigt fettige Haut stark zu Unreinheiten wie Mitesser, Pickel oder Akne. Vergrößerte Poren sind ein weiteres Merkmal. Fettige Haut ist oft schwächer durchblutet und wirkt dadurch blass oder fahl.

Woher kommt das Fett?

Hautfett allgemein ist nichts Schlechtes – ganz im Gegenteil. Es hat gleich mehrere Funktionen: Fett hält die Hautoberfläche geschmeidig und schützt vor Feuchtigkeitsverlust und äußeren Einflüssen. Schießt die Talgproduktion jedoch in die Höhe, liegt das an den Hormonen. Sie regen die Talgdrüsen zu erhöhter Talgproduktion an. Das bringt die Haut zum Glänzen und vergrößert die Poren. Wenn die Haut stark verhornt ist, fließt der Talg nicht mehr durch die verstopften Poren ab. Das Hautfett staut sich und Hautunreinheiten sind die Folge. Außerdem ist die Fettschicht der perfekte Nährboden für Bakterien. In der Pubertät steigt der Hormonspiegel meist an und viele Jugendliche leiden unter unreiner Haut. In zunehmendem Alter nimmt die Produktivität jedoch wieder ab.

Was ist die optimale Pflege bei fettiger Haut?

Besonders wichtig ist die tägliche Reinigung und Pflege. Reinigungsprodukte mit neutralem oder schwachen pH-Wert eignen sich am besten. Sie entfernen überschüssigen Talg und Schmutz. Produkte mit alkalischem pH-Wert hingegen greifen den Säuremantel der Haut an. Da dieser ohne schon beeinträchtigt ist, kann es zu Hautreizungen führen. Ein anschließendes Gesichtswasser mit einem Ethanol-Anteil von 15 bis 30 % klärt und reinigt das Hautbild. Poren verstopfen nicht und zusätzlichen Hautunreinheiten wird vorgebeugt. Leichte Cremes mit einem geringen Lipidanteil sind die optimale Ergänzung. Zugesetzte Emulgatoren ermöglichen die Aufnahme von überschüssigem Fett. Wer zu fettiger Haut neigt, sollte Öle oder stark ölhaltige Cremes vermeiden.

Gleiches gilt für ölhaltiges Make-up. Diese Produkte legen einen zusätzlichen Fettfilm auf die Haut. Produkte mit antimikrobiellen Inhaltsstoffen verhindern die Ansiedlung von Bakterien und beugen Unreinheiten, Entzündungen und Akne vor. Ein wöchentliches Peeling entfernt die äußeren Schichten der Hornhaut und öffnet verstopfte Talgdrüsen und Mitesser. Eine anschließende tiefenreinigende Maske wirkt Wunder. Alternativ können Mitesser nach einem Dampfbad entleert werden. Jeglicher Druck auf die betroffene Stelle ist jedoch zu vermeiden, da der Inhalt im umliegenden Gewebe Entzündungen verursachen kann.

Gibt es einen Vorteil?

Fettige Haut hat nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Der Fettfilm schützt vor äußeren Einflüssen und macht sie bei Kälte, Nässe und Sonne weniger empfindlich. Außerdem schützt sie die Haut vorm Altern. Durch den Fettüberschuss bleibt sie länger glatt und Falten entstehen erst später.