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Seien wir mal ehrlich: Viele Menschen fahren nur in den Urlaub, weil es in der Heimat keinen schönen Strand gibt, an dem man baden gehen kann. Die Deutschen machen nachweislich nach wie vor am liebsten Strandurlaube – das ultimative Urlaubsgefühl stellt sich für sie ein, wenn sie mit dem Handtuch bei praller Sonne an einem schönen Badestrand liegen können. Aber warum sollte man sich diese Gefühl nicht auch nach Hause holen können? Mit einem eigenen Pool ist das möglich.

Der Weg zum eigenen Pool

Für den eigenen Pool ist zunächst eine Sache unerlässlich: Platz. Aber es muss nicht gleich ein riesiges Grundstück mit Garten sein, um den Urlaub zu Hause zu ermöglichen. In vielen Fällen reicht auch schon eine kleine Grünfläche, auf der ein sogenannter Fertigpool aufgestellt werden kann. Besonders geeignet ist dafür der GFK Pool. GFK steht für „Glasfaserverstärkter Kunststoff“, ein spezielles Material, das besonders gern für stark beanspruchte Produkte verwendet wird. GFK kommt beispielsweise auch bei Badewannen zum Einsatz.

Für einen Außenpool ist das Material ideal, da es leicht zu reinigen ist und selbst großen Belastungen, wie dem mit Chlor versetzten Poolwasser, mühelos standhalten kann. Die Schwimmbecken aus diesem Material können schon auf kleiner Fläche relativ leicht verbaut werden. Innerhalb von zwei Wochen ist so ein Schwimmbecken in der Regel im Boden versenkt und kann mit Wasser befüllt werden. Der Frühling bietet sich also idealerweise an, das Pool-Projekt in Angriff zu nehmen. GFK Pools gibt es in den unterschiedlichsten Größen, sodass für jeden zur Verfügung stehenden Platz etwas dabei sein sollte.

Wie hält man das Poolwasser im heimischen Pool sauber?

Sobald der Pool installiert ist, kann er aufgefüllt werden. Allerdings ist es gerade bei Außenpools unerlässlich, dass das Wasser konstant sauber bleibt. Keine leichte Aufgabe: Einerseits finden Keime sowohl durch den menschlichen Körper als auch durch die Umgebung ihren Weg in das Wasser und können sich dort recht leicht vermehren. Damit das nicht passiert, muss dem Wasser eine Reinigungssubstanz zugeführt werden. Das kann entweder Chlor oder Aktivsauerstoff sein.

Chlor ist das am häufigsten genutzte Desinfektionsmittel in Pools. Es ist für die meisten Menschen unschädlich und sehr effektiv gegen Keime, Algen und andere organische Stoffe im Wasser. Der typische Chlorgeruch ist zudem für die meisten Menschen nicht unangenehm. Die Reinigung mit Aktivsauerstoff ist etwas schonender, außerdem tritt dabei kein besonderer Geruch auf. Sie ist allerdings auch etwas weniger effektiv, vor allem gegen Algen.

Die Verwendung von Aktivsauerstoff kann jedoch beispielsweise bei Allergikern in Erwägung gezogen werden. Bei einigen Menschen reagiert die Haut bei Chlor mit Rötungen und Reizungen. Hier kann Aktivsauerstoff helfen und auch Menschen mit einer Allergie oder empfindlicher Haut ein Bad im heimischen Pool ermöglichen.