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Es gibt viele Geheimrezepte, die angeblich zu besserem Schlaf führen sollen. Einige Menschen schwören auf bestimmte Einschlafrituale, andere dekorieren ihr Schlafzimmer um und wieder andere meinen, sie bräuchten schlicht ein offenes Fenster um gut schlafen zu können. Fakt ist aber auch: Viele Menschen schlafen schlecht. Was hilft wirklich?

Wie die Matratze den Schlaf beeinflussen kann

Tatsächlich ist es relativ schwierig, den eigenen Schlaf zu optimieren, denn man kann sich während des Schlafens schlecht selbst beobachten. Aber: Man spürt, ob man gut oder schlecht aufwacht, in mehrfacher Hinsicht. Wer zum Beispiel mit Kopf-, Rücken- oder Nackenschmerzen in den Tag startet, hat höchstwahrscheinlich schlecht geschlafen. Und insbesondere diese Symptome können ein Anzeichen für eine ungenügende Matratze sein. Schmerzen können zustande kommen, weil Teile des Körpers während des Schlafes nicht gut oder ungleichmäßig gepolstert sind.

Abhilfe schaffen sogenannte Komfortzonen in hochwertigen Matratzen. Wer nicht gleich eine neue Matratze kaufen möchte, probiert es mit einem hochwertigen Topper für die Matratze. Diese Auflagen schonen die darunterliegende Matratze und können zudem erheblich zum Schlafkomfort beitragen. Auch lassen sich Topper einfach wechseln. So kann man beobachten, womit man besser schläft.

Was beeinflusst den Schlaf noch?

Wenn es definitiv nicht an der Matratze liegt, können auch andere Einflussfaktoren auf den Schlaf wirken. Viele Menschen schlafen beispielsweise schlecht, weil sie noch beim Einschlafen mit Problemen des Tages beschäftigt sind. Hier hilft es, sich dieser Probleme vor dem Einschlafen ganz bewusst zu entledigen. Manche Menschen schaffen das etwa, indem sie ein Tagebuch führen. Vor dem Schlafengehen können sie ihre Sorgen und Nöte in Bezug auf den vergangenen oder den kommenden Tag so ausformulieren und festhalten. Dann denken sie nachts nicht mehr so sehr darüber nach. Natürlich hat es einen etwa gleichen Effekt, wenn man über seine Probleme mit einer anderen Person sprechen kann.

Wer aber selbst ohne Alltagsprobleme nachts einfach nicht in den Schlaf kommt, muss sein Gehirn womöglich etwas austricksen. Hier können bestimmte Schlafrituale helfen. Mit einem Ritual wird im Kopf ein bestimmter Effekt in Gang gesetzt. Wir kennen das beispielsweise vom Essen: Der Geruch von Essen allein macht uns hungrig, weil wir damit unmittelbar die Verfügbarkeit von Essen verbinden. Das kann man auch fürs Schlafen nutzen. Wer vor dem Einschlafen ein beliebiges Ritual vollzieht, wird schon bald bereits während des Rituals eine gewisse Müdigkeit verspüren.

Eine Einschlafmelodie kann hier Wunder wirken. Viele Menschen schwören ebenfalls auf Hörbücher. Natürlich sollte man sich in dem Fall davon verabschieden, dass man der Geschichte noch gut folgen kann. Wen es aber entspannt, der kann mit einer beruhigenden Stimme am Abend ins Bett gehen. Der Effekt des Rituals tritt bereits nach wenigen Wochen auf und kann einen gesunden Schlaf ein Leben lang befördern.