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Die Haut ist eines unser wichtigsten Organe überhaupt und wird von den allermeisten Menschen täglich gepflegt. Dabei ist eine universelle Lösung für die Haut meistens eher suboptimal: Es gibt verschiedene Hauttypen, die alle verschiedene Formen der Pflege benötigen. Wer häufiger Hautprobleme hat, sollte seine Pflege daher an seinen Typ anpassen. Dieser Artikel zeigt, wie das geht!

Wie ermittle ich meinen Hauttyp?

Bei der Hautpflege unterscheiden Kosmetiker in der Regel drei Typen: trockene Haut, Mischhaut und fettige Haut. Welcher Typ auf einen zutrifft, hängt von verschiedenen Kriterien hab. Der Hauttyp kann sich durchaus auch innerhalb eines Lebens ändern. So haben Jugendliche beispielsweise häufig mit fettiger Haut, ältere Menschen aber eher mit trockener Haut zu kämpfen. HSE24 hat einen Hauttypberater erstellt, welcher die wichtigsten Indikatoren für die drei Hauttypen vorstellt. Dem Typberater kann man beispielsweise entnehmen, welche Hautzonen bei der Beurteilung des jeweiligen Hauttyps relevant sind. Das ist insbesondere bei der Mischhaut wichtig, die sich von einem Laien oft nur schlecht feststellen lässt, da sie in bestimmten Bereichen zu fettigem Glanz neigt, an anderen Stellen wiederum schnell trocken wird.

Was tun gegen fettige Haut?

Viele Menschen, die auf der Suche nach Abhilfe für ihre Haut suchen, ärgern sich über ihren fettigen Hauttyp. Dieser Hauttyp verursacht die meisten ästhetischen Probleme. Nicht nur stört die Betroffenen der fettige Glanz, sondern auch die oft weiten Poren und die damit verbundenen typischen Hautunreinheiten. Fettige Haut ist sehr oft das Resultat einer schlechten Ernährung, kann aber durchaus auch genetisch bedingt sein. In jedem Fall kann es aber nicht schaden, bei ohnehin fettiger Haut auf übermäßig fett- und zuckerhaltige Nahrungsmittel zu verzichten oder ihren Konsum deutlich einzudämmen. Diese befördern nämlich die Talgproduktion.

Fettige Haut pflegt man am besten mit einer intensiven Feuchtigkeitscreme und sanften Peelings. Die Peelings verhindern das Verstopfen der Poren, welches in der Regel die Bildung von Pickeln zur Folge hat. Die Feuchtigkeitscreme reguliert weiterhin die Talgproduktion. Achtung: „Feuchtigkeit“ bedeutet nicht gleich „Fettigkeit“. Auf reichhaltige Cremes sollte verzichtet werden, da dieses das Problem meistens noch verschlimmern können. Es gilt, eine feuchtigkeitsspendende aber nicht-fettende Creme zu finden.

Was tun gegen trockene Haut?

Trockene Haut, sofern sie nicht Ursache einer weiterführenden Erbkrankheit oder ähnlichem ist, ist relativ leicht zu behandeln. Hier helfen wiederum fetthaltige Cremes schnell weiter, sofern sie regelmäßig angewendet werden. Menschen, die häufig über brüchige und rissige Haut klagen, sollten die Fettcreme zu ihrem täglichen Begleiter machen und empfindliche Stellen wie das Gesicht oder die Hände laufend auch während des Alltags eincremen. Das ist durchaus eine Umstellung, hat aber langfristig positive Effekte. Die Haut sieht gesund, erholt und jünger aus. Außerdem kann man auf diese Art und Weise der Faltenbildung sehr gut vorbeugen.