© fotolia.com - dusanpetkovic1

Der Sommer naht, die Temperaturen steigen. Das bedeutet für viele auch: Die Laufsaison hat begonnen! Wer nicht zu den hartgesottenen Läuferinnen gehört, die auch im Winter auf die Straße oder in den Park gehen, greift spätestens jetzt wieder zu den Turnschuhen. Aber ist das alte Equipment auch noch fit – oder sollten die alten Latschen dringend ersetzt werden? Das und mehr klärt dieser Artikel.

Taugt das Equipment noch?

Laufschuhe sind extrem wichtig, damit man sich beim Laufen nicht verletzt. Das gilt sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Gleichzeitig müssen teure Laufschuhe oft hohen Belastungen standhalten und überstehen das nicht immer unbeschadet. Ein häufiges Problem: Der anfangs noch weich federnde Gummi in der Sohle wird mit der Zeit hart. Damit verlieren die Laufschuhe ihre Federwirkung und übertragen die Härte der Straße nahtlos auf die Knochen und Gelenke. Deswegen sollten Läuferinnen regelmäßig überprüfen, ob die Sohle ihrer Schuhe schon gehärtet ist. Falls ja, müssen dringend neue Laufschuhe her. Im Decathlon Prospekt finden sich beispielsweise neben einer Vielzahl von verschiedenen Laufschuhen auch einige andere Utensilien für Läuferinnen.

Zu schnell zu viel ist ungesund

Aber selbst wenn das Equipment stimmt, sollte man nach längerer Lauf-Abstinenz nicht gleich wieder mit Vollgas starten. Sowohl die Lungen als auch die Muskeln und Gelenke müssen sich zunächst wieder langsam an die Belastungen des Laufens gewöhnen. Wer länger als zwei Monate Laufpause gemacht hat, sollte langsam anfangen und beim ersten Lauf im Frühling nicht länger als 15-20 Minuten laufen. Dann kann die Intensität von Woche zu Woche sukzessive erhöht werden. Während man läuft, sollte man zudem die eigene Atmung prüfen. Wer nach dem Laufen oder sogar während des Laufens außer Atem ist, läuft definitiv zu schnell oder zu lang.

Damit ist auch der Trainingseffekt stark eingeschränkt, da der Körper in den Notfallmodus schaltet, anstatt sich an die Belastungen Stück für Stück anzupassen. Besser noch kann man seine eigene Belastung einschätzen, wenn man einen Pulsmesser beim Laufen bei sich trägt. Bei einem lockeren Dauerlauf sollte ein Puls von etwa 80 bis 90 Schlägen pro Minute nicht überschritten werden. Wer deutlich darüber liegt, sollte unbedingt noch vorsichtiger anfangen, langsamer und vor allem weniger laufen.

Erfolge im Blick behalten, gemeinsam motivieren

Am besten klappt es mit dem Laufen, wenn man langfristige Ziele verfolgt oder sich mit einem Freund oder einer Freundin misst. Dabei kann es helfen, die Laufergebnisse beispielsweise per App zu teilen und somit einen Ansporn zu schaffen. So kann man sich etwa vornehmen, bis zum Ende des Sommers eine Stunde am Stück zu laufen. Oder zumindest länger und mehr als der jeweilige Wettbewerber. Bei aller competition sollte aber der Spaß nie zu kurz kommen. Wer sich vom Laufen gestresst fühlt, sollte lieber wieder einen Schritt zurück treten.