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Die Nutzung unterschiedlicher Pflegemittel ist in unserer industrialisierten Gesellschaft inzwischen gang und gäbe. Bei all den Mitteln sind es aber vor allem einige wenige, die praktisch von allen Menschen genutzt werden. Ein solches Pflegemittel ist beispielsweise das Shampoo. Shampoo ist allerdings nicht gleich Shampoo.

Es gibt unterschiedliche Arten und Sie sollten wissen, was diese ausmacht, denn obwohl wir Shampoo (fast) tagtäglich nutzen, wissen nur die wenigsten von uns, was wir eigentlich für Produkte verwenden. Werfen wir daher einen Blick auf die verschiedenen Arten von Shampoos und schauen wir uns dabei auch an, was sie eigentlich ausmacht.

Flüssige und cremige Shampoos

Die meisten Menschen verwenden zum Baden und Duschen cremige oder flüssige Shampoos. Diese werden zusammen mit Wasser angewendet. Allerdings sind sie nicht immer erforderlich. Es ist prinzipiell auch möglich, an dem ein oder anderen Tag auf ein Trockenshampoo zurückzugreifen. Sie brauchen dabei keineswegs auf die Vorzüge der cremigen und flüssigen Produkte verzichten. Des Weiteren sparen Sie es sich, jeden Tag die Haare zu waschen. Eine besondere Art von Shampoo sind die Silbershampoos. Diese Shampoos sind vor allem für blonde Menschen ein Muss.

Viele blonde Frauen und Männer kennen das Problem: Eigentlich mögen sie ihr Haar, doch der auffällige Gelbstich nervt einfach. Mit einem Silbershampoo lässt sich dieser zuverlässig entfernen. Der Grund dafür sind die im Shampoo enthaltenen lilafarbene Pigmente. Diese tragen dazu bei, dass sich der Gelbstich in den Haaren löst.

Trockene Haarwaschmittel

Trockene Haarwaschmittel beziehungsweise Trockenshampoos werden ohne Wasser genutzt. Sie sind eine Alternative zu cremigen und flüssigen Produkten. Trockenshampoos werden vor allem von Frauen verwendet. Es gibt aber auch Männer, die auf sie zurückgreifen. Das ist angesichts der Vorteile solcher Shampoos nicht verwunderlich. Gerade in puncto Styling sind trockene Haarwaschmittel kaum zu übertreffen. Sie verleihen dem Haar mehr Volumen und helfen dabei, dass die Frisur sitzt. Dadurch sind sie gewissermaßen nicht nur eine Alternative zu Haarwaschmitteln, sondern auch zu Haarspray.

Übrigens tragen Trockenshampoos auch dazu bei, dass Haarklammern besser halten. Einfach die Haarklammer ein bisschen mit dem Haarwaschmittel einsprühen. Sie werden sich wundern, wie gut sich das auf die Griffigkeit auswirkt.

Conditioner ist nicht gleich Shampoo

Viele Menschen gehen nach wie vor davon aus, dass es sich bei Conditioner und Shampoo um dasselbe Produkt handelt. Während Frauen sich dessen meistens bewusst sind, sieht das bei Männern schon ganz anders aus. Allerdings gibt es einige grundlegende Unterschiede, weswegen die Produkte richtig angewendet werden sollten. Im Gegensatz zu Conditioner wird Shampoo bei jeder Haarwäsche verwendet. Außerdem befreit es die Haare von Hautpartikeln, Stylingrückständen und anderen Arten von Schmutz. Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass Shampoo die Haarstruktur öffnet.

Das macht die Haare empfänglicher für Pflegeprodukte. Und genau hier kommen Conditioner ins Spiel. Sie werden nach dem Shampoo genutzt. Dabei dienen sie der Haarpflege und spenden Feuchtigkeit. Außerdem schließen sie die Haarstruktur wieder, wodurch die Haare weniger anfällig für Schadstoffe sind. Für die Reinigung sind Conditioner jedoch ungeeignet. Dafür sollten Sie lieber die unterschiedlichen Arten von Shampoos nutzen.